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Friedrich der Große als Beförderer des Gewerbefleißes / Matschoss, Conrad (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Friedrich der Große als Beförderer des Gewerbefleißes / Matschoss, Conrad (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Matschoss, Conrad
Titel:
Friedrich der Große als Beförderer des Gewerbefleißes : zur 200. Wiederkehr des Geburtstages Friedrichs des Großen / im Auftrage des Vereins zur Beförderung des Gewerbefleißes verfaßt von Conrad Matschoss
Erschienen:
Berlin: Verlag von Leonhard Simion, 1912
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
107 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15494720
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Fried II 42
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Der König auf dem Gebiet des Finanzwesens und des Handels

Kapitel

Titel:
Finanzpolitik

Schnellzugriff

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  • Friedrich der Große als Beförderer des Gewerbefleißes / Matschoss, Conrad (Public Domain)
  • Abbildung
  • Titelblatt
  • Kön. Pr. Ministerium des Innern. Bibliothek
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Einleitende Übersicht]
  • Der König als Kolonisator und Förderer der Landwirtschaft
  • Der König auf dem Gebiet des Finanzwesens und des Handels
  • Finanzpolitik
  • Handelspolitik
  • Der König als Industriebegründer
  • Seidenindustrie
  • Seidenbau
  • Andere Zweige der Textilindustrie
  • Papierfabrikation
  • Bergbau, Hütten- und Salinenwesen
  • Porzellanmanufaktur
  • Der König als Erzieher
  • Staat Friedrichs des Großen / O'Grady, G.
  • Farbkarte

Volltext

8 
Der König auf dem Gebiet des Finanzwesens und des Handels, 
und Land. 1748 wohnten von 1000 Einwohnern 271 in den Städten und 729 auf dem 
Lande. Nur wenig verschob sich dies Verhältnis zugunsten der Städte. Die entsprechenden 
Zahlen für 1787 sind 278,3 und 721,7. 
Dem König ging alle diese Tätigkeit noch nicht schnell genug. Auch Miß- 
erfolge sind ihm nicht erspart geblieben. Am Ende seines Lebens aber konnte er doch 
merken, wie sehr er dem Ziel, das er sich auf diesem Gebiet gesteckt hatte, näher gekommen 
war. Wenn er sich ausrechnet, daß er in 10 Jahren allein für die Kurmark 2,7 Mill. Tlr. 
an außerordentlichen Ausgaben aufgewendet hat, so scheint ihm das mit Recht so 
ansehnlich zu sein, „daß die Leute schon zufrieden sein könnten‘. 
Auch in seinen letzten Lebensjahren wurde er nicht müde, immer neue Unter- 
nehmungen zu planen. Der innere Ausbau seiner Kolonien lag ihm da besonders am Herzen. 
Noch 1785 schrieb der König: „Und wenn Ich dann mit der Zeit jährlich ein paarmal 
Hunderttausend Thaler dazu hergebe, so muß binnen zehn Jahren doch etwas bey 
herauskommen. Das Vornehmste ist, daß solchergestalt das Land in seinem inneren 
Werthe ansehnlich verbessert wird. Denn wenn dergleichen Sachen nicht geschehen, so 
wird auch sein Tage nichts daraus werden.‘‘ 
Der König auf dem Gebiet des Finanzwesens und des Handels. 
Finanzpolitik. 
In seinem politischen Testament vom Jahre 1752 stellt der König dem Abschnitt, 
der von den Finanzen handelt, den Satz voran, daß die Wohlfahrt eines Landes und die 
Achtung, die ein Fürst genieße, geordnete Finanzen zur Voraussetzung habe. Niemals 
zei ein armer Staat irgendwie beachtet worden. Aus diesem Grundsatz heraus hat dann 
der König während seiner Regierung dem Finanzwesen seines Staates die größte Auf- 
merksamkeit geschenkt. Große Kriege nicht minder als die Unterstützung von Land- 
wirtschaft, Handel und Gewerbe erforderten fortlaufend sehr hohe Geldmittel. Preußen, 
sagt der König an einer Stelle, sei nur auf seine laufenden Einkünfte angewiesen und 
habe weder ein Peru noch sonstige Hilfsquellen wie Frankreich, England und Spanien. 
Bis zum siebenjährigen Krieg behielt er die wohlgeordnete Finanzverwaltung, 
die ihm sein Vater hinterlassen hatte, fast unverändert bei. Die Staatseinnahmen betrugen, 
als er zur Regierung kam, nicht ganz 7 Mill. TlIr., von denen auf den Militäretat 72 vH 
äber 5 Mill. Tlr. kamen. Des Königs Bestreben mußte dahin gehen, da er die Ausgaben 
schr wesentlich erhöhte, entsprechend auch die Einnahmen zu vermehren. 
Vom Anfang seiner Regierung an hat er daran gedacht, die Finanzverwaltung 
zu vereinfachen; die Erhebungen sollten übersichtlicher werden. In erster Linie be- 
schäftigten ihn hierbei auch soziale Gedanken; er wollte die Reichen stärker belasten, 
um die Armen entlasten zu können. 1743 bereits hat er seine Minister auf das zu große 
Detail bei der Akzise, wodurch der Handel über Gebühr belastet werde, hingewiesen 
und die Steuerbeamten ermahnt, sich keinerlei Schikanen zu schulden kommen zu lassen. 
Von seinem Minister verlangte er die Aufstellung eines neuen Systems, wonach von jedem 
Gegenstand nur einmal und nur an einem Ort Abgaben erhoben werden sollten. Der
	        

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