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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 31.1904 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 31.1904 (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Erwiderungen der Gesellschaftsvorstände auf die zu den Tunnel-Entwürfen der Grossen Berliner- und Berlin-Charlottenburger Strassenbahn veröffentlichten Kritiken
Erschienen:
Berlin: H. S. Hermann, [1907]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
63 Seiten
Berlin:
B 905 Verkehr: Linienverkehr auf der Straße
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15493724
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 905 Tram 10
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Zu Abschnitt II.

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  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 31.1904 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Alphabetisches Inhaltverzeichnis
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordneten-Versammlung für das Jahr 1904
  • No. 1, 07.01.1904
  • No. 2, 14.01.1904
  • No. 3, 21.01.1904
  • No. 4, 28.01.1904
  • No. 5, 04.02.1904
  • No. 6, 18.02.1904
  • No. 7, 25.02.1904
  • No. 8, 03.03.1904
  • No. 9, 10.03.1904
  • No. 10, 15.03.1904
  • No. 11, 17.03.1904
  • No. 12, 21.03.1904
  • No. 13, 23.03.1904
  • No. 14, 24.03.1904
  • No. 15, 07.04.1904
  • No. 16, 14.04.1904
  • No. 17, 21.04.1904
  • No. 18, 28.04.1904
  • No. 19, 05.05.1904
  • No. 20, 19.05.1904
  • No. 21, 02.06.1904
  • No. 22, 09.06.1904
  • No. 23, 16.06.1904
  • No. 24, 23.06.1904
  • No. 25, 30.06.1904
  • No. 26, 08.09.1904
  • No. 27, 22.09.1904
  • No. 28, 29.09.1904
  • No. 29, 06.10.1904
  • No. 30, 13.10.1904
  • No. 31, 20.10.1904
  • No. 32, 27.10.1904
  • No. 33, 03.11.1904
  • No. 34, 10.11.1904
  • No. 35, 17.11.1904
  • No. 36, 24.11.1904
  • No. 37, 01.12.1904
  • No. 38, 08.12.1904
  • No. 39, 15.12.1904
  • No. 40, 22.12.1904

Volltext

baß diese Mittelperrons nicht in Wegfall kommen können, so daß 
also eine Aenderung in der Stellung der Kandelaber nicht eintreten 
würde. 
Stadtverordneter Michelet: Aus meinen Worten konnte man 
nicht entnehmen, daß ich mich in die Machtbefugnis der Beleuchtungs- 
deputalion einmischen wollte, ob sie zwei oder vier Laternen aufstellt; 
das lag nicht in meinen Ausführungen. Herr Kollege Singer hat 
mich richtig verstanden, daß, falls das Projekt so bestände, wie es in 
den Zeitungen gestanden hat, also die Konfiguration des Potsdamer 
Platzes eine andere werden sollte, es daun dahin kommen könnte, daß zwei 
Kandelaber nicht mehr genügen. Nach den Erklärungen der beiden 
Herren Stadtbauräte, daß die beiden dort befindlichen Perrons be 
stehen bleiben sollen, habe ich selbstverständlich keine Einwendungen 
zu machen, sondern würde das Projekt mit Freuden begrüßen, uni 
so mehr, als Herr Namslau gesagt hat, daß die Kosten von 20 000 M 
ungefähr hinreichen würden, die Aufstellung zu ermöglichen. Ich ziehe 
alio meinen Einspruch zurück. 
Stadtverordneter Barth: Nachdem wir gehört haben, daß 
an dem Projekt nichts mehr zu ändern ist, wird Herr Kollege Eckard 
zweifellos seinen Antrag zurückziehen können, da auf Annahme nicht 
zu rechnen ist. Aber mau kann, nachdem die jetzt beabsichtigten 
Kandelaber innerhalb der Zuständigkeit der Verwaltung aufgestellt 
werden sollen, doch eine Probebeleuchtung vornehme». Ein wesentlicher 
Faktor bei allen auf die Entfernung wirkenden Beleuchtungen, also 
bei Bogenlampen, ist nicht nur die Stärke, sondern auch die Form 
und die Abmessungen der Reflektorschirme. Ich würde also anheim 
geben, mit den Lampenträgern derartige Versuche mal anzustellen. 
Stadtverordneter Eckard: Herr Stadtrat Namslau meinte: 
wenn Sie eine Probebeleuchtuug wollen, so gehen Sie nach dem 
Pariser Platz oder vor das Brandenburger Tor, und sehen Sie sich 
die Beleuchtung dort an! Ich will darauf hinweisen, daß am Pariser 
Platz kleine Lampen aufgestellt sind, und diese kleinen Lampen am 
Potsdamer Platz wegfallen sollen. Das machte mich stutzig. Ja, 
meine Herren, in der Vorlage steht ausdrücklich: auch die übrigen 
auf dem Potsdamer Platz aufgestellten kleinen Bogenlampen zu be 
seitigen. Da muß man sich doch fragen, ob überhaupt nur zwei 
große Kandelaber genügen werden, was ich nicht glaube. 
(Widerspruch. > 
Die Kandelaber sind aber bestellt; was nützt also mein Antrag? 
Ich ziehe ihn hiermit zurück. 
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats, 
wie folgt: 
Die Versammlung ist damit einverstanden, daß zur Bestreitung der 
Kosten für die Aufstellung zweier Kandelaber auf dem Potsdamer 
Platz diejenigen 20 000 M mit herangezogen werden, welche durch 
Beschluß vom 10. Februar 1898 — Protokoll Nr. 15 — für Her 
stellung eines Kandelabers bewilligt und noch verfügbar sind.) " 
Vorsteher Dr. Langerhans: Siebzehnter Gegenstand der 
Tagesordnung: 
Vorlage — zur Beschlustfassung —, betreffend die Ein 5 
stelln»g erhöhter und neuer Zuwendungen in den Spezialetat 
Nr. 49 für 1904. — Vorlage 48. 
Hierzu beantragt Herr Kollege Sachs die Einsetzung eines Aus 
schusses von 10 Mitgliedern. 
Stadtverordneter Sachs: Meine Herren, ich bitte Sie, diese 
Angelegenheit einem Ausschuß von zehn Personen zu übertragen, 
nicht etwa aus Gegnerschaft gegen eine dieser zu berücksichtigenden 
Anstalten, sondern weil wir meinen, daß wir bei der heutigen Finanz- 
läge doch genau prüfen wollen, ob die Ausgabe auch einem dring 
liche» Zwecke entspricht. 
Stadtverordneter Singer: Meine Herren, tveun ich den 
Herrn Kollegen Sachs richtig verstanden habe, so hat er einen Aus 
schuß beantragt. Ich möchte mir erlauben, an ihn die Bitte zu 
richten, doch etwas mehr Mitleid mit unserer Zeit zu haben. Ich muß 
sagen: gegenüber dieser Vorlage, die weder materiell bedeutend ist 
noch sachlich irgendwie angefochten werden kann, die Finanzlage in 
Betracht zu ziehen, das ist wohl der unglücklichste Grund, den man 
sich denken kann. Die Frage, um die es sich handelt, ist die, ob der 
eine Verein 500 M haben soll, der andere 450 M oder 20 M. 
Wenn es irgend eine Vorlage gibt, die ohne Diskussion angenommen 
werden sollte, dann ist es diese, und ich bitte Sie dringend, keinen 
Ausschuß zu beschließen. 
Stadtverordneter Wallach: Meine Herren, ich bitte Sie, dem 
Antrage -auf Ausschußberatung doch stattzugeben. Wir haben be 
schlossen, diese Sache bei den jährlichen Eiatberatnngen im Etat- 
ausschuß nicht, mehr zur Beratung zu stellen, weil es uns dort an 
der Zeit mangelt, um jede einzelne Sache so genau zu prüfen, wie 
es notwendig ist. Auf das Materielle will ich nicht eingehen. 
Herr Singer wird ja in der Sache recht haben; aber jedenfalls müssen 
wir sie vorher prüfen, bevor sie in den Etat eingestellt wird. 
Stadtverordneter Sachs: Herr Singer hat die Sache so ins 
kleine gezogen, hat von 50 oder 20 M gesprochen. Es handelt sich 
aber in einein Fall um 1 500 M, in einem andern um 1000 M. 
Es handelt sich aber überhaupt nicht um die Höhe der Summen, 
sondern darum: wenn wir dem einen Verein etwas geben, so 
können wir solche Beihilfen einem andern Verein schwer abschlagen. 
Herr Singer ist ja im allgemeinen gerade dagegen, private Anstalten 
zu unterstützen. Dann sollte er doch dahin wirken, daß solche private 
Wohltätigkeitsanstalten nicht immer ohne zwingenden Grund städtische 
Unterstützung erhalten. 
Wir wollen nur prüfen, ob die Mittel und Zwecke der betreffenden 
Anstalten dazu angetan sind, um städtische Ausgaben zu beanspruchen, 
und ob es Einrichtungen sind, die auch ohne städtische Unterstützung 
existenzfähig sind. Wenn Sie meinen, daß die Sache auch ohne 
Ausschuß erledigt werden kann, so ist es kein Unglück. Es handelt 
sich aber nicht um Wiederholung von Bewilligungen, sondern auch 
um Bewilligungen an Vereine, die noch nichts bekommen haben. 
Stadtverordneter Michelet: Meine Herren, ich gehöre nicht 
zu den Unterzeichnern des Antrages auf Ausschuß; aber ich glaube, 
Herr Kollege Singer irrt insofern, als in der Vorlage des Magistrats 
ein größerer Posten enthalten ist, den die Versammlung im vorigen 
Jahre abgelehnt hat, und der in diesem Jahre eingestellt ist. Ich 
glaube, deshalb ist der Herr Antragsteller wesentlich zu seinem Antrage 
gekommen, und deshalb ist der Antrag doch nicht unberechtigt. 
(Die Versammlung beschließt die Einsetzung eines Ausschusses.) 
Vorsteher Dr. Langerhans: Achtzehnter Gegenstand der 
Tagesordnung: 
Vorlage — zur Kenntnisnahme —, betreffend die erfolgte 
Bauabnahme des Neubaues von acht Schulpavillons an der 
Olivaerstraße. — Vorlage 49. 
(Die Versammlung nimmt Kenntnis.) . 
Neunzehnter Gegenstand der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend die Ge 
nehmigung der Taxen über die abzubrechenden Baulichkeiten 
auf dem Gelände des Krankenhauses Moabit. — Vorlage 50. 
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats, 
wie folgt: 
Tie Versammlung genehmigt die Taxen über den Verkauf der 
abzubrechenden allen Baulichkeiten und Umwährungen auf dem 
Bauplatze des zu errichtenden neuen Verwaltungsgebäudes zum 
Krankenhause Moabit und erklärt sich mit dem Verkauf derselben an 
Abbruch einverstanden). 
Zwanzigster Gegenstand der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend die Ans- 
besserungsarbeiten am Kirchturm der Anstalt für Epileptische 
Wuhlgarten. — Vorlage 51. 
Hierzu beantragt Herr Kollege Esmann die Einsetzung eines 
Ausschusses von 10 Mitgliedern. 
Stadtverordneter Esmann: Meine Herren, dies ist eine sehr 
peinliche Sache. Wir sollen hier 3 700 M für Reparaturen be 
willigen, für einen massiven Turmhelm, wofür wir schon 3 500 Ji 
im vorigen Jahre bewilligt haben. Die ganze massive Turmspitze 
muß abgebrochen werden, und es muß ein Notdach angebracht werden. 
Meine Herren, wenn eine massive Kirchturmspitze ausgeführt wird, 
so ist sie doch für die Dauer von mehreren Jahrhunderten berechnet. 
Diese Kirchturmspitze ist erst vor neun Jahren fertig geworden, und 
ich meine, wir haben alles Interesse, zu erfahren: was ist vorgekommen, 
wie war es möglich, daß die Turmspitze in einen so desolaten Zustand 
verseht werden konnte? Es geht aus der Vorlage unzweideutig 
hervor, daß die Turmspitze abgebrochen werden muß; denn der Fugen- 
schnitt ist wahrscheinlich falsch gemacht, das Wasser fließt nicht außen 
ab, sondern zieht sich nach innen, und das Material wird zerstört. 
In einem Ausschuß kann geprüft werden: wer ist dafür verantwortlich, 
die Bauverwaltuug, der Handwerker oder der Materiallieferant? 
Nun noch ein paar Worte über die Aesthetik. Sie sehen aus 
der Vorlage, man will die massive Turmspitze abbrechen und dafür 
ein sogenanntes Notdach aufbringen. Die Turmspitze ist jetzt so, — 
und sie soll so werden (der Redner zeigt ein Modell vor). Das ist 
doch etwas eigentümlich, und ich kann meine Zustimmung dazu nicht 
geben. Es handelt sich um eines der großen Werke von Berlin, um 
eine Anstalt, die für 1000 Erwachsene und für 100 Kinder bestimmt 
ist. Der Turm ragt weit ins Land hinaus. Aus mancherlei Ländern 
sind Personen hier gewesen, um die Musteranstalten Berlins zu 
besichtigen, in verschiedenen Werken sind Veröffentlichungen darüber 
erfolgt, und nun sollen wir ein solches Bauwerk verstümmeln, indem
	        

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