Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

In the Kaiser's Capital / Dickie, James Francis (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 8.1906 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Urheber (Körperschaft):
Internationaler Laryngo-Rhinologen-Kongress (3 : 1911 : Berlin) (3. : 1911 : Berlin)
Titel:
III. Internationaler Laryngo-Rhinologen-Kongress : Berlin, 30. August bis 2. September 1911 : Führer durch die Ausstellung / Internationaler Laryngo-Rhinologen-Kongress (3 : 1911 : Berlin)
Weitere Titel:
Dritter Internationaler Laryngo-Rhinologen-Kongress
Erschienen:
Berlin: Schmitz & Bukofzer, 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
304 Seiten
Fußnote:
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Berlin:
B 564 Wissenschaft. Forschung: Medizinische Forschung
Dewey-Dezimalklassifikation:
610 Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15491854
Sammlung:
Bildung, Schule, Wissenschaft, Forschung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 564/66
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Industrielle Ausstellung

Kapitel

Titel:
[Text]

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner Architekturwelt (Public Domain)
  • Ausgabe 8.1906 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Volltext

401 
wenn der Staat einen größeren Teil als 
„Parkland“ billiger abließe, so würde doch 
der alles beherrschende Drang nach mög 
lichster materieller Ausnutzung höchstens 
zu einer „lockeren Bauweise“ führen; selbst 
grundbuchliehe Beschränkungen undForde- 
rungen nach einheitlicher Fassadenge 
staltung würden etwas ganz Großes schwer 
lich zustande kommen lassen. Die Stadt 
Berlin aber kann sich den Billigkeitsforde 
rungen der Umwohner und einer große 
Gesichtspunkte verfolgenden Politik nicht 
wohl entziehen. Sie könnte das Werk sehr 
wohl in die Hand nehmen, und sie müßte 
e3 geradezu, weil nur sie unter den ge 
schilderten Voraussetzungen auch die wirt 
schaftlich günstigste Lösung zu erreichen 
vermöchte. Hierfür den Nachweis zu er 
bringen, halte ich für den wichtigsten Punkt 
meiner Auseinandersetzungen, und - ich 
werde nicht zu widerlegen sein. 
Gesetzt daß die Aufteilung Im bureau- 
kratisch bequemen Schema F erfolgt. Es 
ist dabei gleichgültig, ob etwa nur ein Streifen 
an der Potsdamerstraße oder auchnochzwei 
weitere an beiden Seitenstraßen, oder ob eine 
vollständige Umgrenzung des Gartens zur 
Parzellierung verkauft oder ob gar, was 
bei der Sucht nach Baubtockteilungen gar 
nicht ausgeschlossen, eine Zweiteilung mit 
neuer Querstraße geplant und eine Hälfte 
des Gartens als „Schmuckplatz“ für Ab 
stellung „diverser“ Denkmals„serien“ in 
bekannter Kunstverständnishöhe erhalten 
bleibt. Jedenfalls würde, sagen wir, die 
Hälfte des Bodens als Freizulassende Park 
fläche billiger vom Staat abgegeben. Bliebe 
dann die Hälfte der Aufteilung überant 
wortet. Jeder Baublock aber müßte als 
dann die der Polizei-Bauordnung ent 
sprechende freie Hoffläche erhalten müssen, 
sagen wir kurz ein Drittel seiner Fläche, 
d. h. also nach diesem Beispiele ein Sechstel 
der Gesamtfläche. Bliebe aber diese in 
einer Hand, würde der Park inmitten der 
ganzen Anlage belassen, so würde dessen 
Fläche als freie Hoffläche im Sinne der 
Bauordnung für sämtliche Häuser in An 
rechnung kommen; die Rückseiten aller 
vorausgesetzten Einzelhäuser würden keines 
besonderen „polizeilichen Hofes“ mehr be 
dürfen, sie würden unmittelbar an dem 
Platze, der Wirkung nach als „Vorder 
häuser“ liegen, bequemerenZugang, bessere 
Aussicht und Ausnutzbarkeit bieten und 
also auch mehr Ertrag bringen. Die Grund- 
rißanlageti aber würden, vom Fluche der 
Parallelogrammschneiderei bei der Auf 
teilung befreit, so viel freiere Lösungen zu- 
lassen, daß auch die Einzelwohnungen 
wesentlich vorteilhafter gestaltet werden 
könnten. Die Hauptsache aber bleibt, daß 
ein guter Teil der polizeilichen „Mußhöfe“ 
entweder als Bauland verwertet oder aber 
als Park freigehalten werden kann, so daß 
in jedem Falle eine weit günstigere Aus 
nutzung als bei jeder Aufteilung heraus 
springt, Dazu kommt nun als Weiteres 
derFortfall des Zwischenhändlergewinnstes, 
da kaum anzunehmen, daß Staat oder Stadt 
die zur Bebauung bestimmten Parzellen 
einzeln nur an Selbstbauende ablassen 
werden, sondern daß wahrscheinlich irgend 
eine gescheite Bank dem Beamtentum 
diese Mühe abnehmen und dafür die Grund 
stückspreise möglichst ausgiebig erhöhen 
würde. Dazu kommt endlich, daß bei einer 
großen einheitlichen Unternehmung Mate 
rialienbeschaffung und Arbeitspreise sich 
erheblich billiger stellen müssen als hei 
Einzelunternehmungen, zumal doch wenig 
stens soviel erreicht werden müßte, daß 
nicht die letzten Blüten des Unternehmer- 
tumes unter gerissenstem Eiertanz um das 
goldene Kalb die Gegend so verpatzen 
wie das — na, anderwärts Mode gewor 
den ist. 
Wenn sonach meine Voraussetzungen des 
Verkaufes des Gartens zu zweierlei Preisen 
(als Park- und Bauland) von Staat an Stadt 
zutreffen, so wäre es einfach frevelhaftes 
laisser faire laisser aller, wenn die Stadt 
nicht als Bauherrin selbst aufträte und die 
hier wirklich auf der Straße liegenden 
Millionen aufhöbe. Sie würde dadurch 
gleichzeitig das erste glänzende Beispiel für 
eigene Initiative in vernünftiger Bodenpolitik 
geben. Die einzige Schwierigkeit ist der 
Sprung in eine werteschaffende Gemeinde 
tätigkeit, zu dem Mut gehört und die Furcht 
vor Mietsherrgeschäften. Aber wie bei der 
künstlerischen Bewältigung der Aufgabe der 
Wettbewerb einen sicher gangbaren Weg 
bildet, so kann doch schließlich auch ein 
tatkräftiger Baubeamter mit einem kleinen 
Stabe bei nicht allzu schematisch gezogenen 
Direktiven so viel leisten, wie das Gros 
unserer Spekulationshausbesitzer! Nicht 
einmal die Furcht vor der „teureren Wirt 
schaft“ hätte irgendwelche Begründung, da
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.