Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Schmidt, Erich
Titel:
Jahrhundertfeier der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin : 10.-12. Oktober 1910 ; Bericht / im Auftrag des Akademischen Senats erstattet von dem Prorektor Erich Schmidt
Erschienen:
Berlin: Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke), 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
318 Seiten
Berlin:
B 540 Wissenschaft. Forschung: Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen
Dewey-Dezimalklassifikation:
000 Allgemeines, Wissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15491774
Sammlung:
Bildung, Schule, Wissenschaft, Forschung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 540 Humb 141
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Erster Festtag

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1981/82, 9. Wahlperiode, Band I, 1.-18. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1, 11. Juni 1981
  • Nr. 2, 25. Juni 1981
  • Nr. 3, 2. Juli 1981
  • Nr. 4, 16. Juli 1981
  • Nr. 5, 10. September 1981
  • Nr. 6, 24. September 1981
  • Nr. 7, 28. September 1981
  • Nr. 8, 8. Oktober 1981
  • Nr. 9, 22. Oktober 1981
  • Nr. 10, 12. November 1981
  • Nr. 11, 26. November 1981
  • Nr. 12, 10. Dezember 1981
  • Nr. 13, 19. Dezember 1981
  • Nr. 14, 22. Januar 1982
  • Nr. 15, 28. Januar 1982
  • Nr. 16, 11. Februar 1982
  • Nr. 17, 25. Februar 1982
  • Nr. 18, 11. März 1982

Volltext

»er ij jgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
12. Sitzung vom 10. Dezember 1981 
681 
riek 
unserer Jugendlichen erwerbslos sind, daß 11,4 % der Aus 
ter im Augenblick erwerbslos sind. Wollen Sie das alles wirklich 
ne jede Reaktion im Vertrauen auf marktwirtschaftliche Entwick- 
g über sich ergehen lassen? - Ich frage, woher sie den Politi 
ken Mut dazu nehmen. Und wenn wir dann einen Vorschlag 
redlichen - es ist hier schon gesagt worden, und das ist ja fast, als 
man eine Weinflasche aufmacht und dann nach verschiedenen 
iten den Wein kredenzt -, dann kommt der Wirtschaftssenator - 
darf Sie jetzt hier zitieren, Herr Kollege Pieroth - als Erwiderung 
i diesen Vorschlag von uns mit dem beschäftigungspolitischen 
:re Sjohfeuer, und das setzt sich fort, in der Parteitagsrede des Herrn 
gierenden Bürgermeisters ist es nachzulesen, der Herr Finanz- 
nator gebrauchte diesen Ausdruck hier heute. Wenn 940 Millio- 
n zusätzliche Investitionen in vier Jahren in eine Stadt gepumpt 
irden sollen, dann von einem wirtschaftspolitischen und arbeits- 
irktpolitischen Strohfeuer zu reden, ist - na, ich will mal sagen - 
litisch oberflächlich und wird der Verantwortung von Senatsmit- 
edern nicht gerecht 
[Beifall bei der SPD - Momper (SPD); 
Dumm ist das schlicht!] 
erend 
loch 
Politik 
.mm. 
9 - 
dann 
rhöhu 
)iele 
übrig; 
!r bei 
len, 
äituats 
uns 
rkung 
len.L 
JerM 
1964 
zerm 
ilge d 
ren 
istücl 
daß 
licht 
dstei 
Diev 
idmif 
mit 
Pari 
dabei 
te sir 
ind c 
risch 
wirft 
sungi 
äß ai 
;hobf 
astui 
eintri 
et, di 
Weil 
n Pr 
eten 
Und einen letzten Punkt; Hinsichtlich des Berlinförderungsge- 
izes und der Erarbeitung einer Konzeption, wie sie im Grundsatz 
sprachen ist, spricht der Kollege Diepgen hier von „billiger Pole- 
die mein Kollege Schneider hier vorgetragen habe, und als der 
liege Schneider darüber sprach, war ja auch beim Regierenden 
irgermeister sichtbare Unruhe. 
Darf ich hierzu noch einmal in aller Ruhe folgendes sagen: Als 
in der vorigen Legislaturperiode dieses Thema hier aufgriffen, 
t der damalige Wirtschaftssenator gesagt; Redet nicht davon, 
d wenn davon geredet wird, dann ganz schnell handeln, sonst 
hrt das zum Attentismus. - Ich habe dieses damals nicht akzep- 
irt. Aber wenn ich es akzeptieren wollte, dann würde ich daraus 
21 in Zwang entwickeln, sehr schnell mit der Bundesregierung zu 
iverhehmlichen Vorschlägen zu kommen, um diesen Attentismus 
der Arbeitsmarktsituation unserer Stadt nicht zur Wirkung kom- 
haufk ;n zu lassen. Das Zögern, das der Senat erkennbar im Augenblick 
n disk dieser Frage an den Tag legt, halte ich für gefährlich, halte ich für 
skutii :ht kooperativ und halte ich außerdem auch für eine Zerstörung 
«so: ir Vertrauensgrundlage sachlicher Gespräche. 
[Beifall bei der SPD] 
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Am 19. Juni und am 
beträlJuli hat mein Fraktionsvorsitzender die Anregung zu gemein- 
bt, ui men Gesprächen über dieses wichtige Thema gegeben. Dann 
eine ites im August und am 7. Oktober gemeinsame Gespräche aller 
ei 3D aktionen gegeben mit einem Konsens, den verdienstvollerweise 
ir Kollege Landowsky in acht Punkte zusammengefaßt hat Und 
itdem ist Funkstille, bis zum 30. November jedenfalls. Da sollte 
t Wirtschaftsausschuß ohne eine vorherige Vorlage, die geprüft 
arden konnte, überfallen werden, und nun soll ja wohl am näch- 
Dami en Montag wiederum darüber geredet werden, wiederum ohne 
ch,d| )ria9e - 
[Diepgen (CDU): Das trifft doch nicht zu; 
Ihre Fraktion hat um einen Zwischenbericht gebeten, 
und der wird erteilt, 
und nun machen Sie eine Polemik daraus! 
Entweder wissen Sie nicht, worum es geht, 
oder es ist reine Polemik.] 
splät Ich weiß genau, worüber ich rede. Sehen Sie, wenn man kritische 
einm ußerungen macht zum 30. November, dann muß ich konkreter 
erden. Am 30. November ist vom Senatsdirektor der Wirtschafts- 
Haltung eine Vorlage innerhalb von zwei Tagen zugesagt wor- 
en. Wir wissen inzwischen aus Bonn, daß es Weiterentwicklun- 
itriel sn der Gedanken in der Wirtschaftsverwaltung gegeben hat, daß 
eulepn Verlassen des Konsenses also zu befürchten ist Wir wissen 
en S eiter aus Bonn, daß die Ministerien an einer eigenen Vorlage 
' A ''" beiten, die dann mit allem Prestige, das nun einmal Verwaltungen 
eigen ist verteidigt wird, obwohl sie möglicherweise nicht in vol- 
Umfang den Berliner Interessen entspricht. Ich muß also hier 
diefl igen: Wir haben aus dieser Sorge heraus heute vormittag dem 
' "Herrn Regierenden Bürgermeister einen Brief überreicht, in dem 
irauf den Konsens vom 7. Oktober verwiesen haben und gebeten 
s, d« sben, nun zügig, damit uns nicht Bonn überrundet, in dieser 
wichtigen Frage der Änderung des Berlinförderungsgesetzes zu (C) 
Stuhle zu kommen. Warum haben wir das gefordert? - Weil wir 
eben genau das, Herr Finanzsenator, was Sie am Anfang Ihrer 
Haushaltsrede gesagt haben, damit erreichen wollen. Sie haben ge 
sagt: Berlin steht und fällt mit der Vermehrung qualifizierter Arbeits 
plätze in dieser Stadt. Und wir sehen mit einer Änderung des Berlin 
förderungsgesetzes eine der Chancen, dieses Ziel gemeinsam zu 
erreichen, und wir sollten nicht durch zu langes Zuwarten dieses 
gefährden, 
[Beifall bei der SPD] 
Stellv. Präsident Longolius: Das Wort hat Herr Senator 
Pieroth. 
Pieroth, Senator für Wirtschaft und Verkehr; Herr Präsident! 
Meine Damen und Herren! Damit keine falsche Legende in einer 
so schwierigen und komplexen Frage aufkommen kann: Es gibt 
kein Zögern des Senats. Alle beteiligten Steilen sind seit dem 29. 
Juli mit Hochdruck bei der Arbeit, und ich kann den beteiligten 
Beamten und all denen, die uns von außerhalb unterstützen, nur 
ein herzliches Dankeschön für die vielen geleisteten Überstun 
den sagen. 
Wir hatten am 7. Oktober unsere zweite Konsensrunde: seit 
dem sind zwei Monate vergangen. 
[Momper (SPD): Tja!] 
- Ja! - Herr Kollege Striek, Funkstille seitdem! Zum Glück gab es 
Funkstille, denn wenn täglich neue Meldungen über den neuen 
Verfahrensstand hinausgegangen wären - 
[Zuruf von der AL: Das ist ein Greuel!] 
was hätte das für Verunsicherungen gebracht! Bei allen, die mit 
gearbeitet haben, bedanke ich mich auch dafür, daß wir bisher 
Funkstille bewahren konnten, weil wir nur so eine gediegene Ar 
beit vollbringen können. (D) 
[Beifall bei der CDU] 
In diesen zwei Monaten haben wir mit mehr als 40 Firmen intensi 
ve Gespräche geführt. Es nutzt doch nichts, etwas am grünen 
Tisch, aus der Theorie heraus zu schneiden, wenn wir den Unter 
nehmen ein Angebot machen wollen, das mehr qualitative Ar 
beitsplätze nach Berlin bringt. Das muß so genau mit den Unter 
nehmen besprochen sein, damit sie eine Zusage geben können. 
Deshalb haben wir diese Gespräche geführt; das war notwendig, 
dafür braucht man Zeit. 
[Beifall bei der CDU] 
Wenn es um Arbeitsplätze geht, müssen intensive Überlegungen 
angestellt werden. 
Dann sagten Sie, Herr Striek, Sie wüßten von diesem und je 
nem Vorschlag aus Bonn. Damit wissen Sie auch aus Bonn, daß 
wir nicht untätig waren, sondern gearbeitet und in ständiger Ab 
stimmung mit den Ressorts in Bonn gestanden haben. 
Und drittens: Ihre Fraktion hatte am 9. November im Wirt 
schaftsausschuß einen Zwischenbericht verlangt, den wir am 30. 
November geben wollten. Aus verschiedenen Gründen und auch, 
weil Ihr wirtschaftspolitischer Sprecher an diesem Tag an der Sit 
zung nicht teilnehmen konnte, ist beschlossen worden, daß der 
Zwischenbericht erst am kommenden Montag gegeben werden 
soll. Für diese Sitzung wird morgen - auf den neuesten Stand ge 
bracht - allen Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses der heuti 
ge Stand aufgrund der Befragungsergebnisse und aufgrund der 
Beratungsergebnisse in den letzten beiden Wochen ein Bericht 
zugeleitet werden, so daß wir konkret am Montag darüber werden 
sprechen können und die Beratungen des Wirtschaftsausschus 
ses in die letzte Konsensrunde einmünden können, die von unse 
rer Arbeitsvorbereitung her - in den ersten Januartagen stattfin 
den kann. 
[Beifall bei der CDU]
	        

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel ist 1 plus 2?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.