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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 6.1880 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 6.1880 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Trojan, Johannes
Title:
Erinnerungen / von Johannes Trojan
Publication:
Berlin: Verlag des Vereins der Bücherfreunde, 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
332 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15491487
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Tro 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Meine ersten Gedichte

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 6.1880 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 03.01.1880
  • Nr. 2, 10.01.1880
  • Nr. 3, 17.01.1880
  • Nr. 4, 24.01.1880
  • Nr. 5, 31.01.1880
  • Nr. 6, 07.02.1880
  • Nr. 7, 14.02.1880
  • Nr. 8, 21.02.1880
  • Nr. 9, 28.02.1880
  • Nr. 10, 06.03.1880
  • Nr. 11, 13.03.1880
  • Nr. 12, 20.03.1880
  • Nr. 13, 27.03.1880
  • Nr. 14, 03.04.1880
  • Nr. 15, 10.04.1880
  • Nr. 16, 17.04.1880
  • Nr. 17, 24.04.1880
  • Nr. 18, 01.05.1880
  • Nr. 19, 08.05.1880
  • Nr. 20, 15.05.1880
  • Nr. 21, 22.05.1880
  • Nr. 22, 29.05.1880
  • Nr. 23, 05.06.1880
  • Nr. 24, 12.06.1880
  • Nr. 25, 19.06.1880
  • Nr. 26, 26.06.1880
  • Nr. 27, 03.07.1880
  • Nr. 28, 10.07.1880
  • Nr. 29, 17.07.1880
  • Nr. 30, 24.07.1880
  • Nr. 31, 31.07.1880
  • Nr. 32, 07.08.1880
  • Nr. 33, 14.08.1880
  • Nr. 34, 21.08.1880
  • Nr. 35, 28.08.1880
  • Nr. 36, 04.09.1880
  • Nr. 37, 11.09.1880
  • Nr. 38, 18.09.1880
  • Nr. 39, 25.09.1880

Full text

480 
Wage» ganz voll besetzt war und jeder Spaziergänger zum Zwecke 
des Mitfahrens förmlich gepreßt wurde, (die bekannte Berliner 
Redensart: „Nur eene lumpigte Perschohn noch" entstammt jener 
Zeit) — der wird die großen Verdienste Kremsers zu würdigen 
wissen, der zuerst feste Taxen einführte und anständige, in Federn 
hängende Wagen stellte, wobei die mehr als viersitzigen nur die 
jetzt allgemein üblichen zwei Reihen von Sitzbänken enthielten, 
während die alten gebrechlichen Thor- und Korbwagen sechs Reihen 
hinter einander, je zu zwei Personen, umfaßten. Niemand wurde 
von dem Krenlscr'schen Fahrpersonale angerufen, die Beförderung 
ohne Aufenthalt pünktlich und ordentlich vorgenommen, so daß die 
Gunst des Publikums dem neuen Unternehmen bald gesichert war 
und die alten Fuhrwerke auch umgestaltet werden mußten. Die 
Kremser'sche Anstalt stellte ferner Reisefuhren, besonders nach den 
Messen in Frankfurt, Leipzig u. s. w., desgleichen Fuhrwerke zu 
jeder anderen Fahrt in und außerhalb der Stadt, sobald man im 
Bureau oder bei dem Wagcnaufscher vor dem Brandenburger 
Thore die Bestellung machte. Die Anstalt befand sich zuerst in 
der Luisenstraße 27, zu Ansang der dreißiger Jahre in dcr Karls- 
ftraße 35 und im Jahre 1835 ernährte sie 50 Familien, da sie 
ihre eigenen Schmiede, Stellmacher, Sattler, Schlosser, Lackirer 
u. s. w. hatte. Kremser verband sich später mit Gustav Bcnecke 
und stellte hier auch die ersten jüdischen Leichenwagen (Juni 1827), 
zu welchem Ztvecke er, da er selbst Jude war, dem Vorstande der 
jüdischen Gemeinde die geeigneten Vorschläge inachte. (Der Antrag, 
daß dem jüdischen Lcichentvagen auch schwarze Trauerkutschen 
folgen sollten, wurde vor 53 Jahren vom Polizeipräsidium ab 
gelehnt.) — In demselben Jahre 1825 hatte auch der hiesige 
Fuhrwcrksbesitzer Sparwald, Unter den Linden 22, ein neues Fuhr 
werk errichtet, das aus Chaisen-, Jagd-, Droschken-, Persvnen- 
und Staatswagen bestand. Von früh Morgens bis Nachts 12 Uhr- 
sand man jederzeit angespannte Wagen und nach Mitternacht an 
geschirrte Pferde im Stalle, so daß sie ohne Verzug in Dienst 
gestellt werden konnten. Für alle Fahrten bestanden genaue Taxen 
und die Kutscher waren an blaßbraunen Oberröcken zu erkennen. 
— Früher schon hatten bestimmte Fuhrwerksbesitzer Abonnements 
auf Zeit zugelassen. Im Jahre 1830 zahlte man in Berlin für 
eine einzelne Fuhre in einem Miethswagen innerhalb der Stadt 
20 Sgr., für den ganzen Tag 2 bis 5 Thlr., nach nahegelegenen 
Vergnügungsorten an Wochentagen 1 Thlr. 20 Sgr., an Sonn- 
und Festtagen 2 Thlr. Im Jahre 1828 belief sich in Berlin die 
Summe aller Lohnfuhrwerke auf 1111, die Zahl der Droschken 
auf 120 und die der Landkutschen nach Potsdam, Brandenburg 
u. s. w. aus 14. 
Arucksehlerberichtigung: In dem Schwaktze'sehen Aufsatz 
Bär 34 muß es Seite 419 zweite Spalte heißen: „Hcudlaß" statt 
„Heudtbaß", ferner Zeile 10 „sogar" für „sogen.", dann ist Zeile 12 
von unten das Wort „hauptsächlich" wegzulassen. 
Briefkasten. 
v. A. Cs ist möglich, daß der „Schlachtensce" von einer Schlacht, 
die an seinem Ufer zwischen Deutschen und Wenden geschlagen wurde, 
seinen Rainen erhielt. Fr. Nicolai schrieb einmal in diesem Sinne. 
An unsere Leser. Wir veröffentlichen demnächst eine Reihe von 
Anekdoten aus dem Leben des Feldmarschall Grafen Wrangel. 
Ilm eine möglichst vollständige Sammlung derselben zu erhalten, bitten 
wir unsere verehrlichen Leser, der Redaktion alle bekannten Anek 
doten mitzutheilen. 
E. G. Potsdam. Sie haben recht, der Bruder der Rachel hieß 
Raphael Felix, und der Geheime Hofrath L. Schneider war 1852 noch 
nicht Geheimerath. — Woher der Name „Vertikow" für eine Art Schrank, 
erklärt vielleicht «in Leser dieser Zeilen? 
Elsa v. B. 1880. Brieflich will ich auf Alles antworten, ich bitte 
um gef. Angabe Ihrer Postadresse. 
Inhalt. 
Lehrstand und Wehrstand, Geschichtliche Novelle von Max Ring 
(Schluß). Die Ordensritter im Oderlande von Oskar Schwebe!. 
Professor Emil Du Bois-Rehmond (mit Portrait). Das Werbesystem 
! und die persönliche Freiheit in: 18. Jahrhundert zu Berlin, nach Original- 
Urttmdcn dargestellt von A. Gäde. Miscellcn: Die erste Kartoffelernte 
im Lustgarten zu Berlin 1649 (mit Illustration); Der Mühlendamm vom 
Molkeninarkt aus gesehen (mit Illustration); Inschriften für die Geburts 
häuser Tieks und Gutzkows; DaS Kremfersche Fuhrwerk. Briefkasten. 
: Jnferate. An unsere Leser. — 
Vox Üurzcm erschienen in unserem Verlage in fünfter, vermehrter Auflage: 
Lieöev irnö Gedichte 
Julius Nodrnbrrg. | 
— preis elegant gebunden mit Goldschnitt 5 Mark. — g 
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. 
1 »criin. Gebrüder Metel. 
Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin. 
Die Botschafterin. Roman von Friedrich Zlhk. 2 Bände 
Dctaü; Elegant geheftet 6 Mark. 
Drei Neue Novellen von tzheodor Storm. Octav. Elegant 
geheftet 4 Mark. 
Durch jede Buchhandlung zu beziehen. 
An unsere Leser! 
Mit der heutigen Nummer schließt der sechste Jahrgang unserer Zeitschrift. Wir fügen derselben Jnhaltsverzeichniß und Titel für diejenigen 
verehrten Leser bei, welche sich die Zeitschrift einbinden lassen wollen. 
Auf's Reue sprechen wir allen denen unseren Dank aus, welche unser Blatt unterstützt und gefördert haben und bitten um weitere Be 
theiligung des dankeirswertheu Interesses, sowüc um die Fortführung des bisherigen Abonnements. 
Die an: 3. Oktober erscheinende Nummer 1 bringt unter Andern: den Anfang eines vortrefflichen Original-Noinans von Ludovika Hcsckiel 
„Lottchcn Lindholz, eine Berlinische Geschichte aus den: 17. Jahrhundert". Von ferneren Beiträgen fiir die ersten Nummer:: nennen wir: Graf 
Götter, „der liebenswürdigste der Epikuräer" (mit Portrait), „Aus der Urzeit Berlins und der Mark Brandenburg" von A. Hildcbrand, „Ein Hof 
mann des 18. Jahrhunderts" von Georg Hon:, Die „Berliner Dainpfdroschke" (mit Illustration), „Das unterirdische Berlin" (mit Illustrationen), 
Die „Fürstengruft in: Dome zu Berlin" (mit Illustrationen), „Die französische Kolonie in Berlin", „Schloß Grunewald" (mit Illustration), „Ur 
sprung des Wundcrbluts und der Kirche zu Wilsnack", Die „Sage von der weißen Frau", Die „Geschichte der Deutschen Reichsbank", Die „Ent 
stehungsgeschichte der Friedrichsstadt" von Max Jähns, Eine „Wanderung längs der Stadtbahn", „Was sich der Mühlendamm erzählt", „Martins 
gans", „Sagen und Gebräuche zwischen Weihnachten und Neujahr", „Die alten Gebräuche des Maurergewerks", „Fidicin, Tylc Wardcnbcrgs 
Bcrurthcilung, Sittenbild aus Berlin's Vorzeit". Die Portraits und Biographien berühmter Landsleute k. rc. 
Wir ersuchen diejenigen unserer Leser, welche ihr Abonnement noch nicht erneuert haben, dies baldinöglichst bewerkstelligen zu wollen, 
damit keine Unterbrechung in der Zusendung entstehe. — 
Verleger und Herausgeber. 
Für die Redaction verantwortlich: Emil Dominik in Berlin W. — Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin W. 
Druck: W. Mo e\et H ofbuchdru ckerei in Berlin.
	        

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