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Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Hassell, Ulrich von
Title:
Eberhard von Rothkirch und Panthen : ein Lebensbild nach Briefen und Aufzeichnungen / dargestellt von Ulrich von Hassel
Publication:
Berlin: Deutsche Evangelische Buch- und Traktat-Gesellschaft, 1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Scope:
VIII, 276 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15492435
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Roth 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
XIV. Schlusswort

Contents

Table of contents

  • Das Leben des Staatsrath Kunth / Goldschmidt, Friedrich (Public Domain)
  • Illustration: Kunth (Ill.: Galle, B[...])
  • Title page
  • Stempel: Kön. Pr. Ministerium des Innern. Bücherei
  • Preface
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Kindheit und Jugend. 1757-1777
  • Zweites Kapitel. Im Humboldt'schen Hause. 1777-1789
  • Drittes Kapitel. Im Staatsdienste. 1789-1806
  • Viertes Kapitel. Häusliche Verhältnisse. Ehe
  • Fünftes Kapitel. In der Franzosenzeit. 1806-1808
  • Sechstes Kapitel. Unter dem Ministerium Altenstein-Dohna. 1809-1810
  • Siebentes Kapitel. Unter dem Staatskanzler Hardenberg. 1810-1815
  • Achtes Kapitel. Gewerbliche Zustände in Preußen. 1815-1818
  • Neuntes Kapitel. Die Zollordnung vom 26. Mai 1818
  • Zehntes Kapitel. Nach der Zollordnung
  • Elftes Kapitel. Gründung der Gewerbeschulen
  • Zwölftes Kapitel. Letzte Jahre und Familienverhältnisse
  • Illustration: Grabstätte Gottlob Johann Christian Kunth's im Park zu Tegel
  • Anhang
  • I. Zu Kapitel 5
  • II. Zu Kapitel 8
  • III. Zu Kapitel 9
  • IV. Zu Kapitel 11
  • V. Aus Kunths Briefen an Stein
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

220 
der sächsischen Fabrikanten an einen ordentlichen und reinlichen Betrieb. 
Aber auch diese Behauptung ist in ihrer Allgemeinheit nicht richtig. 
Wenigstens, wie mir aus anderen guten Quellen bekannt ist, macht 
Fiedeler in Oederan eine Ausnahme, der, obgleich schon in hohem Alter, 
sich noch entschloß, seine Tuchfabrik gänzlich umzuschaffen, sie mit den 
besten mechanischen Hülfsmitteln zu versehen und, da sich die sächsischen 
Arbeiter nicht fügen wollten, niederländische herbeizuziehen. 
Die Entstehung der oberlausitzischen Tuchmanufaktur fällt, gleich— 
zeitig mit der märkischen und schlesischen, in das 12. und 18. Jahr— 
hundert, und sie hat im Laufe der Zeit mit diesen ungefähr gleiche 
Schicksale gehabt, nur daß, wie in Sachsen überhaupt, die Freiheit des 
Handels sie zu größerer Ausbildung führte, worin sie sich auch erhalten 
hat, bis zu den Veränderungen der unsrigen seit den letzten sechs 
Jahren. In den sächsischen Kurlanden kommen derselben auch noch die 
niederländischen Arbeiter zu Hülfe, die Alba vertrieb, und Kurfürst 
August aufnahm. 
Die bei der Tuchweberei und Appretur in Bauzen zurückgekommenen 
Arbeiter haben zum Theil wieder Verdienst gefunden in einer daselbst 
neuentstandenen Wollsortirungsanstalt von Pauli & Salomon, die 60 
Personen beschäftigt, und guten Absatz in den feinsten Gattungen nach 
England und den Niederlanden macht. Bei diesem Geschäft wird 
Salomon, ein Jude, als selbständiger Interessent von den Behörden 
nicht anerkannt, so sehr man sonst mit dem Unternehmen zufrieden ist. 
Die Woll-Strumpfstrickerei und -Wirkerei, deren Waare bekanntlich 
ehemals einen großen Artikel für die Levante, besonders auch in den 
dunkelrothen Käppchen, und für Rußland ausmachten, erhält sich noch 
mäßig. Vor den Thüren war von aufgezogener Waare, wie sonst ge— 
wöhnlich, nicht viel zu sehen; doch gab Schlosser den jetzigen jährlichen 
Debit noch auf 20000 Thaler an. 
Leinwandhandlungen waren ehemals in Bauzen 3 große, worunter 
Gebrüder Prenzel vorzuüͤglich genannt werden, die sich weggezogen haben. 
Eine wenigstens ist geblieben, die von van der Bröling, die auch noch 
jetzt gute Geschäfte macht, vermuthlich auch noch andere. 
Tuchschau hat Bauzen nie gehabt. Leinwandschau für die ganze 
Oberlausitz ist mehrmals in Vorschlag gekommen. Die Regierung ist 
aber mit den verständigsten Kaufleuten der Meinung gewesen, daß die 
Privataufsicht mehr leiste als die öffentliche Volizei. und so ist es bei 
jener geblieben. 
Stempel auf der sächsischen Leinwand wo sie im innern Verkehr 
oorkommen, sind nicht Zeichen der Schau, “ondern der bezahlten Accise. 
Kattun-⸗ und Parchentweberei war in Bauzen nie beträchtlich. 
Kattundruckereien der gewöhnlichsten Art waren ehemals 3 vorhanden, 
von denen ich selbst 1806 eine besucht habe. Keine war dem Umfange 
nach erheblich; sie haben jetzt ganz aufgehört. Von Bleichen war 
nirgends etwas zu sehen. Die Plätze werden bloß zu der bestellten
	        

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