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Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Monograph

Author:
Alexis, Willibald
Title:
Cabanis. : Vaterländischer Roman / von Willibald Alexis ; mit einer Vorbemerkung von H. Marshall
Date of Archiving:
2023
Publication:
Halle a.d.S.: Verlag von Otto Hendel, 1912
Language:
German
Scope:
703 Seiten
Keywords:
Fiktionale Darstellung
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15485311
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Al 4a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Zweites Buch. Der Deserteur

Chapter

Title:
Elftes Kapitel. Die Nacht

Contents

Table of contents

  • Cabanis. / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Cover
  • Illustration: Willibald Alexis
  • Title page
  • Preface
  • "Fridericus Rex" / Alexis, Willibald
  • Ertes Buch. Die Knabenwelt
  • Erstes Kapitel. Der junge Adler
  • Zweites Kapitel. Frau Kurzinne
  • Drittes Kapitel. Bruder Gottlieb
  • Viertes Kapitel. Von der Kolonie
  • Fünftes Kapitel. Die Familie
  • Sechstes Kapitel. Das Familiengericht
  • Siebentes Kapitel. Die neue Zeit
  • Achtes Kapitel. Der Verführer
  • Neuntes Kapitel. Krieg!
  • Zehntes Kapitel. Maria Theresia
  • Elftes Kapitel. Mollwitz
  • Zwölftes Kapitel. Die Schlittenfahrt
  • Zweites Buch. Der Deserteur
  • Erstes Kapitel.Der Kammerherr
  • Zweites Kapitel. Die Einquartierung
  • Drittes Kapitel. Der Ungar
  • Viertes Kapitel. Nächtliche Stimmen
  • Fünftes Kapitel. Das Ehrengericht
  • Sechstes Kapitel. Die Gesellschaft
  • Siebentes Kapitel. Spießruten
  • Achtes Kapitel. Das Geständnis
  • Neutes Kapitel. Das Lager
  • Zehntes Kapitel. Die Botschaft
  • Elftes Kapitel. Die Nacht
  • Zwölftes Kapitel. Hochkirch
  • Drittes Buch. Der Marquis
  • Erstes Kapitel. Die Kaffeegesellschaft
  • Zweites Kapitel. Das Geheimnis
  • Drittes Kapitel. Not und Hilfe
  • Viertes Kapitel. Die Maus
  • Fünftes Kapitel. Der nächtliche Besuch
  • Sechstes Kapitel. Das Auerhaus
  • Siebentes Kapitel. Mondscheinszenen
  • Achtes Kapitel. Die beste Welt
  • Neuntes Kapitel. Die Verschwörung
  • Zehntes Kapitel. Was ist ihm Preußen?
  • Elftes Kapitel. Feuer überall
  • Zwölftes Kapitel. Der Bruder
  • Viertes Buch. Die Vaterstadt
  • Erstes Kapitel. Das Vaterland
  • Zweites Kapitel. Der "Hungrige Wolf" und der "Tote Mann"
  • Drittes Kapitel. Der tote Mann
  • Viertes Kapitel. Tottleben
  • Fünftes Kapitel. Träumereien in Köpenick
  • Sechstes Kapitel. Der Kirchhof
  • Siebentes Kapitel. Feindes Hand
  • Achtes Kapitel. Verrat
  • Neuntes Kapitel. Das Abenteuer
  • Zehntes Kapitel. Das Vaterhaus
  • Elftes Kapitel. Der preußische Dichter
  • Zwölftes Kapitel. Viktoria
  • Fünftes Buch. Wintermärchen
  • Erstes Kapitel. Die Erwartung
  • Zweites Kapitel. Die Gespenster-Republik
  • Drittes Kapitel. Das Gardinenregiment
  • Viertes Kapitel. Der Geist in der Kirche
  • Fünftes Kapitel. Der Höllenhund
  • Sechstes Kapitel. Zitierte Geister
  • Siebentes Kapitel. Die Erscheinung
  • Achtes Kapitel. Macht der Launen
  • Neuntes Kapitel. Eine Kapitulation
  • Zehntes Kapitel. Filiationsrecherchen
  • Elftes Kapitel. Der Würgengel
  • Zwölftes Kapitel. Das Wunder
  • Sechstes Buch. Der Friede
  • Erstes Kapitel. Der Brief mit Morgenrot
  • Zweites Kapitel. Das Geständnis
  • Drittes Kapitel. Eine warme Frühlingssonne
  • Viertes Kapitel. Die Cour
  • Fünftes Kapitel. Opernszene
  • Sechstes Kapitel. Englischer Nachtisch
  • [Ramlers Gedicht]
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

252 
Alexis, Cabanis. 
Elftes Kapitel. 
Die Macht. 
dJie Zeilen des Briefes flimmerten wie ein chinesisches Feuer— 
werk vor seinen Augen; er konnte keinen Satz nieder— 
ichreiben. Er riß das Fenster auf; in der kalten Oktobernacht 
war ihm der Platz zu warm, die Halsbinde eine Fefsel. Die 
Hütte wankte unter seinem Fuß, es versuchte ihn, mit dem Säbel 
die Lehmwände zu spalten, um sich Luft zu machen. Es duldete 
ihn nicht länger in der engen Kammer. Er häkelte den Mantel 
um und stürmte hinunter. 
Auf den Lippen seines Burschen schwebte die Frage: 
Wohin?“ 
.Die Posten revidieren,“ rief er, ohne ihn anzublicken. 
„Befehlen Sie, daß ich zusammenpacke. Der Bursche vom 
Leutnant Strach sagte, daß sein Herr morgen früh —“ 
.Was will der Leutnant Strach?“ 
.Sie morgen Glock fünf abholen.“ 
Mich?“ 
Lieber Herr Leutnant, Sie bekommen das Fieber.“ 
Er ist ein Tor. Pack Er, schnür Er —“ 
„Sie wollen ausrangieren.“ 
.Werf Er weg, was ihm nicht ansteht.“ 
„Sie sind doch Glock fünf wieder hier,“ rief der verwunderte 
Bursche seinem Herrn nach, der es nicht mehr hörte. 
Die ganze Welt, hätte sie in einer Person vor ihm ge— 
standen, Stephan hätte sie jetzt ans Herz gedrückt, warum nicht 
den Leutnant Strach? Wäre er da gewesen, er wäre ihm um 
den Hals gestürzt. hätte ihm abgebeten, vielleicht hätte er selbst 
dem Rittmeister abgebeten. Daß die Leute sich bekriegten, kam 
ihm lächerlich vor; es war ja tiefer Friede auf der Welt, die 
schwarze Nacht rosenrot, das finstere Dorf ein Paradies, der 
kalte Wind ein Zephirhauch. Warum hatten nur die Füße keine 
Flügel, warum schlug die verdrossene Dorfuhr störend in seine 
Fieberträume, die Zeit und Raum überwunden hatten. 
Das Dorf lag hinter ihm und neben den Zeltreihen des 
Lagers schritt er hin, nur dann und wann von dem Ruf der 
Schildwache um das Losungswort aufgehalten. Auch die Zelte 
hatte er jetzt im Rücken, und die Stille der Nacht lagerte rings— 
umher; so still war es, daß er jeden Schlag der Art auf den 
Steinbergen, das Krachen und Niederstürzen der Bäume, den 
Anruf der österreichischen Patrouillen hörte. Die Wachtfeuer 
—8
	        

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