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Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Rodenberg, Julius
Titel:
Die Grandidiers : ein Berliner Roman aus der französischen Kolonie
Datum der Archivierung:
2023
Ausgabe:
Vierte Auflage
Erschienen:
Stuttgart ; Berlin: Deutsche Verlags-Anstalt, 1912
Sprache:
Deutsch
Umfang:
438 Seiten
Schlagworte:
Fiktionale Darstellung
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15484913
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Rod 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Viertes Buch

Kapitel

Titel:
Die Fahrt ins Elsaß

Schnellzugriff

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  • Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Erstes Buch
  • Herrn und Frau Grandidiers größter Kummer
  • Herr George Grandidier führt seinen Sohn auf den rechten Weg
  • Herr Professor Bestvater in seinen Werken
  • Der Oberst und seine Mannschaften treten an
  • Der Oberst und die Seinen genießen die Gastfreundschaft des Hauses
  • Man speist zu Nacht und Herr Grandidier erzählt eine Geschichte
  • Der Oberst in seiner Häuslichkeit
  • Der Oberst macht Visite bei Fräulein Huncks
  • Der verlorene Sohn
  • Zweites Buch
  • Die Fremden
  • Die neue Heimat
  • Freund und Feind
  • Was man in der Jugend wünscht
  • Herrn Grandidiers Villa
  • Kleiner Krieg, nebst der Beschreibung derjenigen, die ihn führten
  • Die Freundenbotschaft
  • Fête du Refuge
  • Drittes Buch
  • O Schwalben meines Heimatslandes!
  • Die Begegnung
  • Geständnis
  • Frühling in der Mark
  • Ein Sommertag
  • Das Gewitter steigt herauf
  • "Auferstehen soll aus unseren Gebeinen ein Rächer!"
  • Maintenons! (Alter Hugenottenruf)
  • Viertes Buch
  • Der alte Grandidier erwacht
  • Herr Grandidier versöhnt sich mit dem Oberst, und dieser dankt ab
  • Nachricht von Helene
  • Die Fahrt ins Elsaß
  • Die Nacht im Pfarrhause
  • Auf Straßburgs Trümmern
  • Für immer vereinigt
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

zurück. „Bezichtigen Sie niemand anders und danken Sie 
Gott, daß es so gekommen ist. Ich sehe, daß Sie hier ein 
hübsches Geld verdienen, halten Sie's nur vernünftig zu— 
sammen, damit Sie, wenn Sie nach Berlin zurückkehren, 
eine neue Wirtschaft damit beginnen können. — Ist denn 
nicht auch unser ehemaliger Hausgenosse, der junge Klempner— 
meister, bei der Gardelandwehr?“ 
„Schade, schade,“ versetzte Frau Brandt, „daß Sie nicht 
ein paar Stunden früher angekommen sind, dann hätten 
Sie ihn noch sehen können. Sein Bataillon hat bereits 
Marschorder bekommen. Alles, was sie hier sehen, Mann—⸗ 
schaften und Pferde, Kanonen und Mörser, alles ist im 
Aufbruch nach Paris. „Frau Brandt,“ hat er gesagt, als 
er heute morgen hier in dem Zelte ese von mir nahm, 
„ich ginge lieber nach Berlin als nach Paris.“ Da habe ich, 
um shn über die traurigen Gedanken hinwegzubringen, ge⸗— 
scherzt: daß er sich dann aber erst seinen langen Bart ab⸗— 
schneiden müsse, sonst werde sein kleiner Junge Furcht vor 
ihm haben und ihn nicht küssen wollen. Es half aber nichts, 
er ward noch trauriger. Endlich faßte er sich und sagte: 
„Ja, ja, das ist es eben! Wir tun es für unsere Kinder. Das 
Vaterland soll Ruhe haben.“ Und seine letzten Worte waren: 
„Deswegen ziehen wir nach Paris!“ — Nach Paris, nach 
Paris! ...“ wiederholte Frau Brandt, und ihre Augen 
funkelten. „Wie wird diee sich ärgern, wenn sie hört, daß 
auch ich mitmache nach Paris!“ Und wieder zuckte sie mit 
der Schulter; diesmal aber entging sie dem Vorwurfe Scharfs. 
Denn Herr Brandt war mit seinem Fäßchen in Ordnung 
und kam jetzt mit dem ersten frischgefüllten Glase zurück. 
Er sah nicht ganz so schläfrig aus als in dem dunkeln Flur 
des Hauses in der Krausenstraße; hatte auch weder Bett⸗ 
federn noch Strohhalme mehr im Haar, und seine Gemahlin 
erteilte ihm das Lob, daß er gut auf den Dienst passe. Wor⸗ 
über er so vergnügt und zutraulich wurde, daß er das Glas 
dem Herrn Fritz Scharf kredenzte, welcher nicht weniger 
tun konnte, als es auf das Wohl der Brandtschen Eheleute 
zu leeren. 
Das Abendrot begann schon über dem Dorfe zu strahlen, 
als unsere Reisenden demselben nahten. Sie wollten, wie 
während der ganzen Fahrt, auch diese letzte Nacht in einem 
von den Packwagen ihres Zuges verbringen; vorher jedoch 
404
	        

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