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Der Zeitgeist an den Demokraten=Congreß allhier, als Antwort auf den gestrigen Maueranschlag. (Sammlung Friedlaender) (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXIV.1884 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Kaempf, Johannes
Titel:
Reden und Aufsätze von Johannes Kaempf / von Johannes Kaempf ; herausgegeben von den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin
Herausgeber:
Kaufmannschaft (Berlin)
Erschienen:
Berlin: Verlag von Georg Reimer, 1912
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
XX, 639 Seiten
Berlin:
B 832 Wirtschaft. Finanzen: Gesamtdarstellungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15482586
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 832/59
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
10. Abschnitt. Begrüßungen und Ansprachen

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXIV.1884 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • Gotthilf Heinrich Ludwig Hagen
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

395 
L. Hagen, Der Hafen zu Memel. 
896 
wo der ausgehende Strom nicht immer die Kraft hatte, ©in 
genügend tiefes Fahrwasser zu räumen, die eigentliche Barre 
bildete, deren Höhenlage für den Tiefgang der ein- und 
ausgehenden Schiffe maafsgebend war, und auf der die Wasser- 
tiefe unter dem Eiufiufs der Küstenströmung der Wellen und 
des ausgehenden Stromes zwischen 3, 5 und 5 m schwankte. 
War durch Herbststfirrae und während des Winters die Rinne 
verflacht, und fehlte eine kräftige Frühjahrsauswässerung, 
so waren die tiefgehenden Schiffe gezwungen, auf der un 
sicheren Bhode ihre Ladung zu vervollständigen, wobei, 
wenn sich plötzlich stärkerer Wind erhob, oft erhebliche 
Verluste entstanden. 
Im Interesse des Handels war es nothwendig, Abhülfe 
zu schaffen und Vorsorge zu treffen, dafs unabhängig von 
den Witterungaverhältnissen eine genügend breite Rinne von 
mindestens 5, e m Tiefe dauernd erhalten blieb. Bei den 
beschränkten Mitteln, die zur Disposition standen, konnte 
man nicht in Aussicht nehmen, das Fahrwasser bis über die 
Barre hinaus auf beiden Seiten mit Molen einzufassen, son 
dern mufste sieb darauf beschränken, durch weniger kost 
bare Anlagen die vorhandene Strömung möglichst nutzbar 
zu machen. 
Wie Veit in der Beschreibung des Memelschen Hafens 
anfübrt, wirkte die Strömung am vorteilhaftesten, wenn 
das Eis aus dem Haff bei südlichem Winde abging, indem 
die Eismassen dann längs der tieferen Rinne auf die Norder- 
platte aufgeschoben wurden und einen Damm bildeten, der 
die Ausbreitung des Stromes nach Norden zu verhinderte, 
denselben in einer bestimmten Richtung auf die Barre leitete 
und deren Vertiefung bewirkte. Diese Beobachtung, sowie 
die Notwendigkeit, das nördliche Ufer gegen die Angriffe 
der Strömung zu schützen, welche nicht nur grofse Sand- 
massen von dem Ufer abrifs und in das Fahrwasser warf, 
sondern auch bereits den am Ende des vorigen Jahrhunderts 
hier erbauten Leuchtthurm zu gefährden drohte, indem das 
Ufer hier in 25 Jahren um fast 200 m zurückgewichen war, 
reiften den Entschlufs, das nördliche Ufer vom Norderbal 
lastplatz ab regehnäfsig auszubauen und im Anschiufs daran 
in continuirlich fortlaufender schwacher Krümmung eine Mole 
in die See hinauszuführen. 
Das erste hierfür ausgoarbeitete Project umfafste die 
Herstellung eines Werkes von 1280 m Länge, welches nach 
dem Anschläge rot. 353000 Jk kosten sollte. Im Jahre 
1834 wurde mit der Ausführung begonnen, und war im 
Jahre 1841 das Werk auf 940 m Länge als Uferdockwerk 
und auf weitere 460 m als Mole, im Ganzen also in einer 
Länge von 1400 m ausgefübrt. Die Schwierigkeiten der 
Ausführung stellten sich bedeutender heraus, als bei der 
Veranschlagung angenommen war, und betrugen die wirk 
lichen Kosten für die ganze Arbeit 531000 Ji Das Werk 
war aus 8inkstücken und Packwerk construirt und die vior- 
füfsigen Dossirungen über Wasser mit einem 0, 6 m starken 
Steinpflaster revetirt. Die Krone der Mole, welche 2 m 
über Mittelwasser lag, hatte eine Breite von 2, 6 m. 
Da die Anlage auf die Erhaltung des Fahrwassers von 
sehr günstiger Wirkung war, so wurde die Mole in den 
Jahren 1842 bis 1844 um 263 m und von 1849 bis 1858 
noch um 487 m verlängert, so dafs die Länge des ganzen 
Werkes von dem Ende des Norderballastplatzes bis zur Spitze 
der Mole 2160 m betrug. 
Durch das Deckwerk war das nördliche Ufer nun ge 
schützt, so dafs weitere Abbrüche hier nicht erfolgen konn 
ten; das Nebrungsufer war aber nach wie vor den stärksten 
Angriffen ansgesetzt, und wurden von hier grofse Sandmaa- 
aen fortgerissen und in das Fahrwasser und auf die Barre 
geführt. Schutzmaafsregeln waren hier dringend geboten. 
Als nuu im Jahre 1843 wieder ein Durchbruch hinter dem 
Deckwerk an der Nehrungsspitze erfolgte, durfte mit der 
Befestigung des Nehrungsufers nicht länger gezögert werden. 
Der Bruch wurde durchbaut, und das Ufer im Anschiufs an 
das Deckwerk nach Süden hin zunächst bis zum Sandkrug 
und dann bis zu der ersten Hirschwiese, die rot 6 V* km 
von der Nehrungsspitze entfernt liegt, gedeckt. Im Jahre 
1857 war diese Arbeit beendet, und dem weiteren Abbruch 
dadurch Einhalt gethan. 
Um das Vorrücken der Süderplatte in das Fahrwasser 
zu verhindern, wurde 1847 im Anschiufs an die im Jahre 
1807 ausgefuhrte Buhne an der Nehrungsspitze, parallel 
mit dem Deckwerk auf dem nördlichen Ufer eine Südermole 
erbaut, die bis zum Jahre 1861 in einer Länge von 940 m 
zur Ausführung kam. 
Seit dem Jahre 1850 hat sich die Tiefe in dem See- 
gatt im Ganzen gut gehalten und meistens 5, fi bis 6 m 
betragen. Wesentlich trug hierzu bei, dafs im Jahre 1853 
ein Dampfbagger in Tbätigkeit gesetzt war, durch welchen 
die Verflachungen im Seegatt unter nicht zu ungünstigen 
Verhältnissen immer in kurzer Zeit beseitigt werden konn 
ten. Vorübergehende Versandungen, die bei starken Stür 
men eintraten, waren aber hierdurch nicht zu verhindern. 
So verminderte sich die Tiefe im Seegatt am 14. März 
1874 bei einem südwestlichen bis westlichen Orkan von 
6, 8 m auf 4, 7 m, und war das Fahrwasser erst am SO. März 
durch den ausgehenden Strom wieder bis auf 5, 4 zn Tiefe 
aufgeräumt. Eine ähnliche Verflachung trat im April 1875 
ein, welche, da der Memeler Dampfbagger sich in Reparatur 
befand, durch einen aus Pillau requirirten Bagger beseitigt 
werden mufste. 
Ein erheblicher Theil der Schuld an diesen Verflachungen 
oder doch daran, dafs dieselben durch die ausgehende Strö 
mung nicht schneller beseitigt wurden, ist ohne Zweifel dem 
Umstande beizumessen, dafs die Molen sich in sehr schlech 
tem Zustande befanden, so dafs sie die Strömung nicht zu 
sammen hielten und nicht mehr sicher leiteten. Beide Molen 
waren an verschiedenen Stellen durchbrochen und so ver 
sackt, dafs ihre Krone auf gröfsere Strecken 0,5 bis 1, 6 m 
unter dem mittleren Wasserspiegel lag. Bevor nun weitere 
Maafsregeln ergriffen werden konnten, war die Wiederher 
stellung der Molen und eine regelmäfsige Uebermauerung 
derselben nothwendig. Die hierzu erforderlichen Geldmittel 
wurden bewilligt und die betreffenden Arbeiten an der Nor 
dermole in den Jahren 1874 bis 1881 und an der Sttder- 
mole 1875 bis 1879 aasgeführt. 
Die alten Molen sind hierbei zunächst bis zu einer 
Höhe von etwa + Im a. P., d. h. bis 0, 63 m über Mittel 
wasser mit ausgesneht schweren Steinen bedeckt, und ist 
auf diesem Grundbett dann die Aufmauerung erfolgt. Auf 
der südwestlichen Seite, welche bei beiden Molen dem 
stärksten Angriff ansgesetzt ist, schliefst sich die Aüftnauerung 
mit einer nach einem Radios von 2 m gekrümmten Viertel- 
Cylinderfiäche an den Unterbau an und ist dann 0, 7 m hoch
	        

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