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Felix Mendelssohn-Bartholdys Briefwechsel mit Legationsrat Karl Klingemann in London / Mendelssohn Bartholdy, Felix (Public Domain)

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Monograph

Author:
Mendelssohn Bartholdy, Felix
Title:
Felix Mendelssohn-Bartholdys Briefwechsel mit Legationsrat Karl Klingemann in London / Felix Mendelssohn-Bartholdy ; herausgegeben und eingeleitet von Karl Klingemann
Editor:
Klingemann, Karl
Publication:
Essen: G. D. Baedeker Verlagshandlung, 1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
XII, 371 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15481180
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Men-B 5
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Anhang

Chapter

Title:
Felix Mendelssohns Konfirmations-Bekenntnis

Contents

Table of contents

  • Felix Mendelssohn-Bartholdys Briefwechsel mit Legationsrat Karl Klingemann in London / Mendelssohn Bartholdy, Felix (Public Domain)
  • Illustration: Karl Klingemann (Ill.: Hensel, Wilhelm)
  • Title page
  • Dedication
  • Preface
  • Contents
  • Einleitung
  • Illustration: Kanzler Rosen (Ill.: Bandel, Ernst von)
  • Illustration: Kanzler Rosen Haus an der Lutherischen Kirche in Detmold (Ill.: Bandel, Ernstr von)
  • Briefe
  • Illustration: Mary Horsley, später Mrs. Burnel (Ill.: Horsley, John Callcott)
  • Illustration: Fanny Horsley, später Mrs. Thompson (Ill.: Horsley, John Callcott)
  • Illustration: Sophy Horsley (Ill.: Horsley, John Callcott)
  • Noten
  • Noten
  • Anhang
  • Klingemanns Gedichte
  • Felix Mendelssohns Konfirmations-Bekenntnis
  • Index
  • ColorChart

Full text

Ge 
4. 
= 
Felix Mendelssohns Konfirmations-Bekenntnis. 
Beantwortung der Fragen als Vorbereitung zur Konfirmation. 
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass 
alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. So 
ist also Christus nach seiner eigenen Erklärung der eingeborene Sohn Gottes; er ist von 
Gott unmittelbar mit göttlichen Kräften ausgestattet. Mit der Würde eines Erlösers der 
sündigen Menschen kam er nieder zur Erde, um sein grosses Werk, die Versöhnung der 
Menschen mit Gott zu vollbringen. Durch seine Lehre, sein Vorbild und seinen Tod 
hat er die Menschen erlöst. Seine Lehre gibt uns Licht über unser Inneres, und über 
unsere Bestimmung und unser Verhältnis zu Gott, sie zeigt uns den rechten Weg um 
zur Seligkeit zu gelangen; doch wie hätte sie Eingang bei den so tief in Aberglauben 
und Verfinsterung versunkenen Menschen finden können, wie hätte sie durchdringen 
können durch die Menge der Vorurteile, die sie bekämpfen musste, wie hätte sie trotz 
ihrer göttlichen Wahrheit erkannt und begriffen werden können, wäre Christi Vorbild 
nicht mit seiner Lehre Hand in Hand gegangen? Nun bezeugte er durch sein reines 
heiliges Leben die Wahrheit seiner Lehre, durch sein Vorbild fühlten sich die Menschen 
zu seiner Lehre hingeführt, erkannten sie, ergriffen sie, und suchten Christi Lehre ge- 
treu zu sein, seinem Vorbilde zu folgen. Sein Tod endlich vollendet sein Ss 
Werk, und krönte seine Verdienste als Versöhner der Menschen mit Gott. Denn ein 
Opfer musste Gott gebracht sein für die Sünden der Welt, und Christus nahm unsere 
Missetat auf sich, dass wir Friede hätten, und starb für unser Heil. So hat er uns 
mit Gott versöhnt; notwendig war diese Versöhnung, denn der Mensch hat keine ge- 
rechten Ansprüche auf die Verzeihung Gottes zu machen, selbst durch Reue und 
Besserung nicht; denn nie oder doch nur höchst selten ist die Reue aufrichtig, und mit 
Regungen des Ehrgeizes oder der Scham oder des Eigennutzes unvermischt; selten 
ist die Besserung von Dauer, darum bedürfen wir der Versöhnung mit Gott, Doch 
nicht sie allein kann uns Gottes Verzeihung und die Seligkeit erwerben. Die Schrift 
sagt: Lasset euch versöhnen mit Gott, d. h. tut alles, um euch der Gnade Gottes so 
N als möglich zu machen, so wird euch Gott vergeben, und ein liebender Vater 
euch sein. 
Doch um bei dem damaligen Aberglauben und der gänzlichen Verfinsterung seiner 
Lehre Eingang zu verschaffen bedurfte Christus auch der göttlichen Beglaubigung. Gott 
beglaubigte seinen eingeborenen Sohn durch die göttlichen Kräfte, womit er ihn begabte, 
und durch Wunder, damit Menschen ein sichtbares Zeichen hätten, um an seine gött- 
liche Sendung und an ihn zu glauben. Doch wenn wir Christi Lehre annehmen und 
sie befolgen, so werden wir gar bald in unserm Herzen inne, dass Christi Lehre von 
Gott sei, und dass er nicht von sich selbst redete, indem wir sehen, wie das Christen- 
tum Licht, Kraft und Trost in entscheidenden Augenblicken gibt. Es gibt uns Licht, 
wo wir über die wichtigsten Gegenstände der Aufklärung bedürfen und noch zweifelnd 
hin und her schwanken, Kraft, wo sich uns alles widersetzt, und wo unsere mensch- 
lichen Kräfte nicht ausreichen können. Wir müssten unterliegen, gäbe uns die Religion 
nicht Kräfte zu beharren und das Böse zu überwinden mit Gutem, Trost endlich gibt 
uns die Religion entweder, wenn wir im Gefühl unserer Sünden zagen und kleinmütig 
werden, oder wenn wir im Herannahen des Todes Gottes Richterstuhl und sein uns 
durchleuchtendes!) Auge fürchten. Da kommt uns die Religion mit ihrem Troste ent- 
gegen und erhebt uns, wenn wir als Sünder oder als Sterbliche den Mut verloren. 
Auch hat uns Christus in seinem heiligen Leben ein erhabenes und rührendes 
Vorbild aufgestellt, reich an Zügen der reinsten Tugend. Sein unerschütterlicher und 
freudiger Mut, durch den er selbst den Tod, ja den schmählichsten Tod nicht scheut, 
sondern sich vielmehr seinen Feinden willig in die Hände liefert, seine milde uneigen- 
| 
Durchschauendes (Verbesserung von Pfarrer Wilmsen).
	        

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