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Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)

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fullscreen: Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Monograph

Author:
Heijermans, Herman
Title:
Berliner Skizzenbuch / von Hermann Heijermans ; mit Zeichnungen von Ernst Pickardt
Illustrator:
Pickardt, Ernst
Publication:
Berlin: Boll & Pickardt, 1908
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
255 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15482881
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Heij 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Title page
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Zehntes Kapitel
  • Elftes Kapitel
  • Zwölftes Kapitel
  • Dreizehntes Kapitel
  • Vierzehntes Kapitel
  • Fünfzehntes Kapitel
  • Sechszehntes Kapitel
  • Siebzehntes Kapitel
  • Achtzehntes Kapitel
  • Neunzehntes Kapitel
  • Zwanzigstes Kapitel
  • Einundzwanzigstes Kapitel
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel
  • Vierundzwanzigstes Kapitel
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel
  • Achtundzwanzigstes Kapitel
  • Neundzwanzigstes Kapitel
  • Dreißigstes Kapitel
  • Einunddreißigstes Kapitel
  • Zweiunddreißigstes Kapitel
  • Dreiunddreißigstes Kapitel
  • Vierunddreißigstes Kapitel
  • Fünfunddreißigstes Kapitel
  • Sechsunddreißigstes Kapitel
  • Siebenunddreißigstes Kapitel
  • Achtunddreißigstes Kapitel
  • Neununddreißigstes Kapitel
  • Vierzigstes Kapitel
  • Einundvierzigstes Kapitel
  • Zweiundvierzigstes Kapitel
  • Dreiundvierzigstes Kapitel
  • Vierundvierzigstes Kapitel
  • Fünfundvierzigstes Kapitel
  • Sechsundvierzigstes Kapitel
  • Siebenundvierzigstes Kapitel
  • Achtundvierzigstes Kapitel
  • ColorChart

Full text

288 
„Weiß Gott, was ich da gethan," rief er vor sich, als er 
geschrieben seinen Namen und die Feder niederwarf. 
Als die Abgeordneten durch die Straße ritten und zum Thore 
hinaus, schauten ihnen die Bürger aus den Fenstern neugierig 
nach, und dachten bei sich was wohl draus werden wird. Aber 
als der Bürgermeister aus dem Rathhaus in sein Haus zog, war 
es wie ein Freudenfest und ein großer Siegeszug. Pfeifer und 
Geiger gingen ihm vorauf und etliche Fähnlein der Gewerke 
weheten, und aus allen Fenstern rief es seinen Namen und jauchzte 
ihm zu und ließ die Tücher flattern. Wie schweren HerzenS Herr 
Johann auch war, da ward ihm doch froh. Und zumal als die 
schöne Jungfer Elsbeth an der Hausthür ihn empfing, und die 
Spielleute noch lange vor seiner Thür musicirten. Er reichte auch 
dem Henning die Hand und bat ihn, daß er wiederkomme auf den 
Abend. 
Sechsundzwanzigstes Kapitel. 
So laut es an dem Tag gewesen, so still ward es an dem 
folgenden; und an dem, der darauf folgte, noch stiller. Unsere 
Elterväter, die in den Wäldern lebten, rathschlagten Abends beim 
Tranke, und im Rausche fassten sie Beschlüsse; aber Morgens 
darauf überlegten sie's noch einmal, und dann kam es wohl, daß 
sie umgekehrt thaten, als sie beschlossen hatten. Denn was am 
Abende roth war, es kommt wohl, daß es am Morgen schwarz 
scheint. Schämte sich Mancher, und Mancher mochte eS auch be 
reuen; denn so das zur Kunde kam der andern Städte, was musst' 
es da für ein heillos Gerede geben zu Ungunsten der beiden; die 
andern waren ihnen auch nicht grün. Berlin und Köln waren 
die reichsten worden in den Marken, und die es vordem gewesen, 
und es nicht mehr waren, sahen dazu auch nicht froh. Und was 
hatten sie gewonnen? Das fragten sich die Leute. Das RathhauS 
auf der langen Brücke stand leer, und wenn die Berlinischen zur 
einen Thür eingingen, gingen die Kölnischen zur andern hinaus, 
und so umgekehrt. Eins sprach Jeder zum Andern: „So kanns 
nicht bleiben." Aber wie's werden sollte, das wusste Keiner. 
Am zweiten Tag darauf aber sah es aus, als wenn beide 
Städte begraben würden; so läuteten die Glocken von früh an, 
und was auf den Beinen war, ging in Schwarz. Tydecke von 
Aken, der Alte, ward beigesetzt in der Gruft seiner Väter. 
War's doch, als ob Alles in Sack und Asche trauerte, und in der 
Trauer um den einen Todten Buße thäte um das, was sie Alle
	        

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