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Villa im Tiergarten / Landsberger, Artur (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Villa im Tiergarten / Landsberger, Artur (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Die Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin : Festschrift zum 100jährigen Bestehen (1809 - 1909)
Erschienen:
Berlin: Borussia, [1909?]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
44, 45 Seiten
Berlin:
B 707 Gesellschaft: Vereine
Dewey-Dezimalklassifikation:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15482973
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 707 GG 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Villa im Tiergarten / Landsberger, Artur (Public Domain)
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  • Sechsundzwanzigstes Kapitel
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel
  • Achtundzwanzigstes Kapitel
  • Neunundzwanzigstes Kapitel
  • Dreissigstes Kapitel
  • Einunddreissigstes Kapitel
  • Finale
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

borene eines Nachts auf der Türschwelle liegend von 
dem Bruder entdeckt wurde, soll die Mutter drei Kilo- 
meter weit entfernt in einer Hütte einem jener grau- 
samen Gottesdienste beigewohnt haben, bei denen neu- 
geborene Kinder dem Heiligen des Landes geopfert 
werden. Sie soll da in religiöser Ekstase in eine Art 
Krampf verfallen und alle Wehen einer Mutter durch- 
gemacht haben, ohne daß sie ein Kind zur Welt brach- 
te, auf das die Umstehenden warteten, um es der Mut- 
ter zu entreißen und dem Heiligen zu opfern. Wer an 
Fernwirkung, an Aufhebung von Ort und Zeit, glaubt, 
mag auch glauben, daß ein stärkerer Gott das Kind den 
Fanatikern entrückt hat. Ich, der ich den Vorzug hatte, 
Mr. Williams in Haiti kennenzulernen, inmitten der 
Seinen, möchte mehr der Ansicht zuneigen, daß wir es 
hier tatsächlich mit einem Phänomen zu tun haben, 
ohne daß ich mir die Kreuzung von Mann und Hirsch- 
kuh zu eigen machen möchte. — Aber, meine Damen 
und Herren, Sie selbst mögen entscheiden!“ — 
Er verschwand hinter einem Vorhang, aus dem nach 
kurzer Pause unter atemlosen Schweigen Willy, alias 
Mr. Williams, hervortrat. 
Ein Schauer des Entsetzens ging durch das Publi- 
kum. Frauen schrien laut auf, klammerten sich an ihre 
Männer oder streckten die Arme aus; die meisten 
klatschten in die Hände, trampelten mit den Füßen; 
Blumen, Taschentücher, Fächer, Handschuhe flogen 
auf das Podium, und in die zum Fortissimo anschwel- 
lende Musik klangen die hysterischen Schreie von 
Frauen, die sich dem Tier da oben am liebsten an den 
Hals geworfen hätten, 
„Bravo, Timm!“ sagte Töns, „das haben Sie tadel- 
los gemacht.“ Und Timm sah durch die Gardine grin- 
send in den Saal und freute sich diebisch., 
Frau Inge hingegen fand den Eindruck zu stark und 
fürchtete die Ernüchterung, die ihrem Gefühl nach 
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