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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1922 (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Große National-Mutterloge Zu den Drei Weltkugeln
Title:
Bundesgesetze der Großen National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln : nach der Revision vom Jahre 1883/84 unter Berücksichtigung der späteren Änderungen und Ergänzungen / Große National-Mutterloge Zu den Drei Weltkugeln
Date of Archiving:
2023
Publication:
Berlin: Brr. Denter & Nicolas, 1908
Language:
German
Scope:
228 Seiten
Note:
Doppelt vergebene Seitennummern: S. 11, 18, 78, 128
Berlin:
B 709 Gesellschaft: Freimaurer. Geheimbünde
DDC Group:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15484378
Collection:
Society,Population,Social Affairs,Health
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 709 GN 12
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Grundverfassung des Bundes der Freimaurer der Grossen National-Mutterloge in den Preußischen Staaten genannt: zu den den Weltkugeln

Chapter

Title:
Anhang 4. Statut des Deutschen Grosslogenbundes nach der Revision vom Jahre 1884

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1922 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 42. Jahrgangs, 1922.
  • Nr. 1/2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54/55/56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103
  • Nr. 104

Full text

26 ZENTRALBLATT DER BAUVERWALTUNG 14.Januar 1922 
Thiersch zu ihrem Mitglied zu zählen. Die Stadt Lindau, die sich 
Thierach zu ihrem künstlerischen und städtebaulichen Berater aus 
erwählt hatte (er hat dort u. a. das Rathaus erneuert, den Theater 
saal geschaffen und den Reichsplatzbrunnen entworfen), hatte ihn 
durch die Ernennung zum Ehrenbürger geehrt. 
End nun noch zu dem Menschen Thiersch. Wer so wie Thiersch 
Lehrer im wahrsten und edelsten Sinne des Wortes sein konnte, mußte 
auch ein liebenswerter, ein tiefinnerlich veranlagter Mensch sein. 
Geheimrat v. Marr sprach an seinem Grabe die Worte, daß dieser 
Große in der Kunst die Güte selbst gewesen war und der mensch 
lichen Vollkommenheit nahekam. Diese menschliche Güte wurde in 
den letzten Lebensjahren vertieft durch den Verlust seiner beiden 
Söhne. Sein erster Sohn fiel bereits im ersten Jahre des Weltkrieges, 
sein zweiter Sohn erlag einer schweren Erkrankung, die er sich im 
Ruhrgebiet zugezogen hatte, ais er in der Nachkriegszeit als Frei 
williger bei der Unterdrückung der Aufstände mitwirkte. In 
solchen schweren Schicksalstunden war es die Musik, die dem Ver 
storbenen Trost und innere Aufrichtung gewährte. Im Hans-Pfitzner- 
Verein für deutsche Tonkunst führte er den Vorsitz. Mit seiner 
Liebe zur Musik wetteiferte nur noch seine Sorge für die Studenten. 
Eine heilige Pflicht war es ihm, nach seinen Kräften die wirtschaft 
lichen Nöte mildern zu helfen, die mit den veränderten Verhältnissen 
nach dem verlorenen Krieg über so viele geistig hochstehende deutsche 
Familien und damit gerade über den besten Teil unserer Nach 
kommenschaft, die Studentenschaft, hereingebrochen ist. Er suchte 
und fand hierzu einen praktischen Weg in der Errichtung der schon 
eingangs erwähnten akademischen Werkstätten. Aber auch für die 
Bedürfnisse anderer Volksschichten hatte er volles soziales Verständnis, 
und eine besondere Freude bereitete ihm seine Lehrtätigkeit bei den 
Abendkursen, die an der Technischen Hochschule für Arbeiter und 
Techniker eingerichtet worden waren. Stets lebhaft war auch sein 
Interesse für seine Standesgenossen. Er war Begründer des Münchener 
Akademischen Architektenvereins, und im Münchener Architekten- 
und Ingenieurverein war er bis in seine letzten Lebenstage ein eifriger 
Besucher der Vorträge und Vereinsabende, aber auch ein ebenso gern 
gesehener und geschätzter Gast. 
So rundet sich dem Nachlebenden das Bild des verstorbenen 
Meisters als das eines bedeutenden Architekten, eines großen Lehrers 
und eines seltenen Menschen: als einer überragenden Persönlichkeit. 
Mit seinem Ableben ist wiederum einer der Künstler dahingegangen, 
der den Ruf Münchens auf seine bedeutsame Höhe emporgetragen hat. 
München. 2>r.*3nß. Albert Gut. 
Prüfung von Druckstäben für Brücken des Kaiser-Wilhelm-Kanals. 
Von Fr. Voss in Kiel. 
Im Materialprüfungsamt in Berlin-Lichterfelde ist auf Vorschlag des 
Verfassers eine Reihe von Druckstäben untersucht worden, die zum 
Teil den bei den neuen Brücken über den Kaiser-Wilhelm-Kanal 
verwendeten entsprechen, zum Teil von anderer Bauart sind. Die 
Kosten für Herstellung und Prüfung von acht Stäben sind von der 
Bauverwaltung und die für weitere vier Stäbe vom Deutschen Eisen 
bauverband übernommen. 
Für die Bemessung der Druckstäbe der neuen Kanalbrücken ist 
nach den preußischen Vorschriften eine fünffache Sicherheit nach 
Euler gefordert und außerdem die zulässige Druckbeanspruchung 
(für Eigengewicht und Verkehr 1000 kg/qcm) nach der Formel 
^1—0,00005- ^2 ^ abgemindert. Hierin bedeutet / die Stablänge und 
i den Trägheitshalbmesser, { ist der sogenannte Schlankheitsgrad. 
Die Größe der zu 
gelassenen Druck 
spannungen gebt 
aus Abb. 1 hervor. 
Was die Ausbil 
dung der Stäbe an 
langt, so war die 
ausschließliche Be 
nutzung von Binde 
blechen als Ver 
spannung zweiwan- 
diger Querschnitte 
nur bei schwächeren 
Stäben zugelassen. 
Im allgemeinen 
(auch bei den Zug 
stäben) wurde eine 
Strebenausfachung 
aus gekreuzten 
Flacheisen oder ein 
fachen Winkel- oder 
Formeisen gewählt. 
Die Glieder der Ver 
gitterung sollten bei Druckstäben eine Querkraft gleich 1 vH der be 
treffenden Stabkraft aufnehmen können, die Ausfachungsglieder bei 
Stäben über 2001 Stabkraft mit mindestens zwei Nieten angeschlossen 
werden. Um Formänderungen der fetäbe auf dem Transport zu ver 
meiden, haben sämtliche Stäbe in der Nabe ihrer Enden je ein Quer 
schott erhalten. 
Da bei unseren Brücken die Wandglieder etwa von 400 t Stab 
kraft an einen Mittelsteg erhalten haben, sollten in erster Linie zwei 
nach den obigen Grundsätzen für eine Stabkraft von 356 t konstruierte 
Stäbe von 11,93 m Läüge untersucht werden (vergl. die nebenstehende 
Tafel), und zwar Stab I ohne Mittelsteg (einer Strebe der Eisenbahn 
hochbrücke bei Hochdonn nacbgebildet) und Stab II mit Mittelsteg. 
Die übrigen Stäbe sind für die gleiche Stabkraft und in gleicher 
Länge, jedoch in etwas .abgeänderter Bauart hergestellt. Stab III 
entspricht dem Stabe II, weist jedoch statt der Vergitterung an den 
Außenseiten Bindebleche mit Querschotten auf. Die Stäbe IV und V 
unterscheiden sich vom Stab I durch die Anordnung von weiteren 
i 
Abb. 1. Zulässige Druckbeanspruchungen. 
Querschotten, Stab VI hat eine Strebenausfachung ohne Zwischen 
pfosten und Stab VII Bindebleohe erhalten. 
Die Ergebnisse der Bruchbelastungen dieser Stäbe und die durch 
Zugversuche ermittelten Streckgrenzen des verwendeten Materials 
sind in der Tabelle zusammengestellt. Die Bruchspannung der unter 
suchten Druckstäbe hängt hiernach in erster Linie von der Höhe der 
Streckgrenze, *) sodann von der Bauart und — wenigstens für die 
vorliegenden Schlankheitsgrade von 51 und 58 — nicht erkennbar 
von der Schlankheit ah. 
Das in die Probestäbe eingebaute Eisen ist sämtlich im Walz 
werk abgenommen worden. Es sollte eine Zugfestigkeit von 3700 bis 
4400 kg/qcm und eine Mindestdehnung von 20 vH aufweisen. Mit 
den Probestäben sind Abfallenden eingeliefert, die im Material 
prüfungsamt auf ihre Festigkeitseigenschaften untersucht worden sind. 
Auffällig ist der große Unterschied in den Streckgrenzen, die zwischen 
1940 und 2010 kg/qcm bei den Universaleisen der Stäbe I bis III und 
3180 kg/qcm bei den Winkeleisen des Stahes VII liegen. Allerdings 
haben bei der Nachprüfung die erstgenannten Universaleisen nur eine 
Zugfestigkeit von 3240 und 3300 kg/qcm aufgewiesen und demnach 
den üblichen Anforderungen nicht genügt, und die letztgenannten 
Winkeleisen zeigten an den Winkelrücken eine mittlere Festigkeit 
von 4680 kg/qcm und eine Dehnung von 15 vH. 
Was die Bauart der Stäbe anlangt, so weisen kräftig und zweck 
mäßig vergitterte Stäbe die gleiche Knickspannung wie Stäbe mit 
Mittelstegen auf. Es ist daher nicht begründet, diese letztere Bauart 
unbedingt zu bevorzugen, da sie beträchtlich mehr Nietarbeit erfordert 
und in der Ausführung und Unterhaltung des Anstrichs wesentlich 
unbequemer ist als die Anordnung von vergitterten Stäben. Die 
etwas geringere Tragfähigkeit des Stabes I gegenüber dem Stabe VI 
(— 4 vH, vergl. Spalte 6 der Tabelle) ist auf den ungünstigen Einfluß 
der Zwischenstäbe zurückzuführen. Nahmen bei den Streben und 
Pfosten des Stabes I die Druck- 
und Zugspannungen proportional 
der Belastung zu, so haben sich 
keine gesetzmäßigen und nennens 
werten Spannungen in den Aus 
fachungsgliedern des Stabes VI 
nachweisen lassen. Die Anordnung 
von weiteren Querschotten bei den 
Stäben IV und V und die Wahl 
einer engeren Nietteilung beim 
Stabe V (143 mm gegenüber 176 mm 
der übrigen Stäbe) haben die 
Größe der Knickspannung nicht 
merkbar beeinflußt. Der Stab VII, 1 
hat Bindebleche von der ausgezogenen Form und der Stab VII, 2 
solche von der gestrichelten Form erhalten (Abb. 2). Der Abstand 
der Bindebleche ist zu 1300 mm gewählt, so daß der Scblankheits- 
grad der Einzelstäbe rd. 35 beträgt. Bei dem ersten Stabe sind die 
Niete abgeschert, und dadurch ist die Tragfähigkeit des Stabes vor- 
*) Wenn auch in Wirklichkeit die Knickspannung durch die 
Quetschgrenze des Materials beeinflußt wird, so genügt es, daß 
man lediglich die etwas niedrigere Streckgrenze betrachtet, da t die 
Quetschgrenze schwieriger und weniger sicher bestimmt werden kann 
und für praktische Materialabnahmen nicht in Frage kommen wird. 
- m—no- % ,630/76 
t-4-.ay 
360 
~ M - 
■4300- 
PfflB 
—rrt- 
■1300 
Abb. 2. Anordnung der Binde 
bleche der Stäbe VII, l und VII2.
	        

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