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Neu-Berlin / Szczepanski, Paul von (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Neu-Berlin / Szczepanski, Paul von (Public Domain)

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Monograph

Author:
Kirchbach, Wolfgang
Title:
Der Leiermann von Berlin : heitere Romane aus dem Volksgeist
Uniform Title:
Der Leiermann von Berlin : heitere Romane aus dem Volksgeist
Publication:
Dresden: E. Pierson's Verlag, 1906
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
VI, 622 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15482568
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Kirch 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
III.

Contents

Table of contents

  • Neu-Berlin / Szczepanski, Paul von (Public Domain)
  • Title page
  • Dedication
  • Wilhelm Recknagel
  • Die stille Insel
  • Herrn Kuhnickes Fluch
  • Sein Sohn
  • Ohne Freunde
  • August der Starke
  • Die Firma Heydebrand & Sohn
  • Inhalt
  • Advertising

Full text

--“ 111 -- 
war Lieschen Kuhni>e nun freilich nicht, aber ein stilles, 
bescheidenes und gutmüthiges Kind, eine merkwürdig 
verfeinerte Ausgabe ihrer Eltern. Alle ihre Freundinnen 
aus der höheren Töchterschule gehörten besseren Familien 
an, und die derbe Atmosphäre des Kellerrestaurants 
„Zur großen Weißen“ war nicht im Stande, den feineren 
Schliff, den sie bei ihren Freundinnen angenommen 
hatte, wieder zu verwischen. Als sie dann in die Jahre 
kam, in denen sie ihrer Mutter hätte zur Hand gehen 
können, wobei ihr ihre Bildung sicherlich nur hinderlich 
„' gewesen wäre, schifte Vater Kuhni>ke sie in ein Genfer 
4 Pensionat und zwar in eines der theuersten -- er hatte 
1 es ja dazu, und an Lieshens Erziehung sollten nun 
; | einmal keine Kosten gespart werden. I< muß gestehen, 
- daß ich ihrer Rükehr mit einiger Spannung entgegensah, 
denn es wäre gewiß nicht leicht für sie gewesen, sich 
wieder in das Leben im Elternhause mit guter Manier 
hineinzufinden. Herr Kuhni>e aber ersparte ihr solchen 
Conflict : er war verständig genug, sich zu sagen, daß 
er seiner Tochter, die er zu einer Dame hatte erziehen 
lassen, nun auch ein wirkliches Opfer bringen und sein 
Lokal, dem er seinen Wohlstand verdankte, aufgeben 
müsse. Das war wirklich ein Opfer für ihn, und seiner 
Eitelkeit s<meichelte es sehr wenig, sich Rentier nennen 
zu können, denn er war no<h ein rüstiger Mann und 
das Leben mit und das Sorgen für seine Gäste waren 
ihm zu einem Bedürfniß geworden. Aber er brachte
	        

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