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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Wilhelmine Friederike Sophie, Brandenburg-Bayreuth, Markgräfin
Titel:
Memoiren der Königlich Preußischen Prinzeß Friederike Sophie Wilhelmine, Markgräfin von Bayreuth, Schwester Friedrichs des Großen : vom Jahre 1709-1742 : fortgeführt bis zum Jahre 1758 / von ihr selbst geschrieben
Ausgabe:
Elfte Auflage
Erschienen:
Berlin: Verlag von Hermann Barsdorf, 1908
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
240, 230 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15484033
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Wilhelm 1:1,2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Abbildung

Titel:
Wilhelmine Markgräfin von Bayreuth

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1912, XXI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Einband
  • Feuerwache Wilmersdorf. Nr. 35
  • Berliner Feuerwehr Bücherei
  • Landesarchiv Berlin
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 7. Januar 1912
  • Nr. 2, 14. Januar 1912
  • Nr. 3, 21. Januar 1912
  • Nr. 4, 28. Januar 1912
  • Nr. 5, 4. Februar 1912
  • Nr. 6, 11. Februar 1912
  • Nr. 7, 18. Februar 1912
  • Nr. 8, 25. Februar 1912
  • Nr. 9, 3. März 1912
  • Nr. 10, 10. März 1912
  • Nr. 11, 17. März 1912
  • Nr. 12, 24. März 1912
  • Nr. 13, 31. März 1912
  • Nr. 14, 7. April 1912
  • Nr. 15, 14. April 1912
  • Nr. 16, 21. April 1912
  • Nr. 17, 28. April 1912
  • Nr. 18, 5. Mai 1912
  • Nr. 19, 12. Mai 1912
  • Nr. 20, 19. Mai 1912
  • Nr. 21, 26. Mai 1912
  • Nr. 22, 2. Juni 1912
  • Nr. 23, 9. Juni 1912
  • Nr. 24, 16. Juni 1912
  • Nr. 25, 23. Juni 1912
  • Nr. 26, 30. Juni 1912
  • Nr. 27, 7. Juli 1912
  • Nr. 28, 14. Juli 1912
  • Nr. 29, 21. Juli 1912
  • Nr. 31, 4. August 1912
  • Nr. 32, 11. August 1912
  • Nr. 33, 18. August 1912
  • Nr. 34, 25. August 1912
  • Nr. 35, 1. September 1912
  • Nr. 36, 8. September 1912
  • Nr. 37, 15. September 1912
  • Nr. 38, 22. September 1912
  • Nr. 39, 29. September 1912
  • Nr. 40, 6. Oktober 1912
  • Nr. 41, 13. Oktober 1912
  • Nr. 42, 20. Oktober 1912
  • Nr. 43, 27. Oktober 1912
  • Nr. 44, 3. November 1912
  • Nr. 45, 10. November 1912
  • Nr. 46, 17. November 1912
  • Nr. 47, 24. November 1912
  • Nr. 48, 1. Dezember 1912
  • Nr. 49, 8. Dezember 1912
  • Nr. 50, 15. Dezember 1912
  • Nr. 51, 22. Dezember 1912
  • Nr. 52, 29. Dezember 1912
  • Farbkarte

Volltext

214 
Aber Miß Wilding trak gewandt einen Schritt 
zur Seite und klappte das Buch auf. Er stampfte 
ungeduldig mit dem Fuß. 
„Sie sollen da nicht hineingucken, sag' ichl“ 
„O ... das ist meine Pflicht als Britin!“ 
Sie sprach das ganz kühl und geschäftsmäßig und 
fing aufmerksam an zu lesen, während er zornig die 
Lippen zusammenbiß und dann achselzuckend ein paar 
Schritte bis zum Fenster machte, sich umwandte und 
auf das Meer hinaussah, an dessen Horizont lang— 
sam der „Imperator“ verschwand. Ringsum war 
Stille und Erwartung. Dann hörte er plötßlich 
hinter sich ein helles Mädchenlachen. 
„Keine Sorge, Ladies und Gentlemen! ... Das 
sind keine Staatsgeheimnisse ...“ 
„Sondern?“ 
„Gedichte!“ 
DO. 
„Ja. Patriotische Gedichte ... Deutschlands 
Hröße ... Seine Zukunft auf dem Wasser ... Und 
so mehr ...“ 
Old England sah sich verblüfft an. Hierzulande 
machte kein Gentleman Gedichte, nicht einmal, wenn 
er krank war. Er ritt auf die Jagd oder spielte Polo 
oder fischte. Das junge Mädchen trat immer noch 
fröhlich lachend zu Hellmuth Merker, der sie gereizt 
und doch halb, wie um sich zu verteidigen, anfuhr 
und dabei das Heft in seine Tasche gleiten ließ. 
„Das geht doch weiß Gott niemanden etwas an ... 
Das ist mein Privatvergnügen . .. Wenn man mal 
raus aus allem ist ... ganz frei ... zum ersten 
Male draußen in der weiten Welt ... und in so 
einer festlichen Stimmung ... ich hab' immer schon 
nal Verse gemacht ... auch früher schon im Kasino 
.. zu Kaisers Geburtstag ...“ 
„O ... die Gedichte sind gewiß sehr schön!“ Sie 
sprach es versöhnlich, da sie sah, daß ihre Heiterkeit 
ihn kränkte. „Sie müssen sie mir später einmal 
vorlesen!“ 
„Fällt mir nicht ein!“ 
Sie schaute ihn verblüfft an. Beide schwiegen. 
Dann versetzte sie mit angelsächsischem Gleichmut: 
„Ich habe jetzt hier mein Bestes getan. Ich gehe 
jetzt weiter nach London! Wenn Sie Pa dort morgen 
sprechen wollen — es ist noch ein Platz im Auto frei. 
Kommen Sie mit?“ 
„Die Leute lassen mich ja hier nicht weg. Sie 
sind ja rein aus dem Häuschen!“ 
O nein! ... Man war jeßt allseits befriedigt. 
Die Sache war erklärt. Es war nur ein Mißver— 
ständnis gewesen, nicht der Rede wertl Man war 
wirklich traurig, dem Gentleman Ungelegenheiten be— 
reitet zu haben. Aber vielleicht handelte der Gent— 
leman künftig auch weise, wenn er in der Nähe von 
Festungen mehr Vorsicht walten ließ — ein Hände— 
geschüttel. .. Good bye Sir ... Auch draußen 
auf der Straße lichtete sich die enttäuschte Menge. 
Nur die hartnäckigsten Neugierigen umstanden noch 
das Automobil, in dessen Decken und Kissen Miß 
Wilding, sich zum Aufbruch rüstend, herumwirt— 
schaftete. Dabei rief sie mit heller Stimme und ganz 
gelassen in das Haus: 
„Well — fahren Sie mit?“ 
Er wußte es selbst nicht ... Es kam alles so 
plötzlich ... 
„Ja, eigentlich habe ich in dem Nest hier wirk— 
lich nichts mehr verloren!“ J 
„Dann machen Sie sich fertig! Ich setze Sie, wo 
Sie wollen, in London abl“ 
Der Koffer war schon ohnedies gepackt. Die 
Rechnung rasch bezahlt. Hellmuth Merker trat an 
den Wagen und dachte sich dabei: Was ist das eigent— 
lich alles für eine komische Kette von Dingen! Das 
junge Mädchen mit dem ruhigen Vertrauen, das man 
einem Gentleman entgegenbringt, nickte ihm zu und 
stellte ihn ihren beiden Freundinnen vor: Miß Hunter 
— Miß Fife, Vollblutengländerinnen, die kein Wort 
Deutsch verstanden und bedeutend älter waren als 
sie selbst mit ihren 238 oder 24 Jahren. Dann war 
da noch Mac Gregor, ein stachelhaariger, menschen— 
feindlicher schottischer Otternhund. Damit war man 
beisammen, und das mächtige Auto rasselte auf und 
schoß dann beinahe lautlos davon, gen Norden, auf 
Fanterbury zu. Der Chauffeur hatte einen anderen 
Weg in Vorschlag gebracht, aber vor einem kleinen 
Zug zähen Eigensinns um die Mundwinkel seiner 
uugendlichen Herrin war sein Einspruch im Entstehen 
verstummt. Er schien sie schon zu kennen ... 
Helmut Merker saß ihr im Wagen gegenüber. 
Sie hatte ihren weißen Schleier nur um die Ohren ge⸗ 
knüpft. Das Gesicht blieb über dem hochgeklavpten 
Halskragen frei. Er sah ihre klaren regelmäßigen 
Züge. Es war eine eigene Reinheit darauf. Seelisch 
und ebenso in der Tönung der Haut, trok der vers 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
inzelten Sommersprossen. Der Wind röteke ihre 
Vangen und ließ ihre blauen Augen feucht schimmern. 
hadurch wurde sie noch hübscher. Wie sie zuweilen 
n ihm vorbet die ihr entgegenfliegende Straße hin— 
bspähte, trug ihr Antlitz, trotz seiner unbekümmerten 
zugendlichkeit, einen eigenen gespannten und auf⸗ 
nertsam herben Ausdruck. Das mußte, schien ihm, 
er Sport machen. Die Gewohnheit des Zusammen⸗ 
eißens der Nerven bei jedem Wind und Wetter. Sie 
rzaͤhlte auch, daß sie das Auto oft eigenhändig steuere. 
hann fagte er, fich den Hut bei der sausenden Fahrt 
ester auf den Kopf drückend: 
„Ein Glück nur, daß Sie wenigstens daheim 
varen! Hat denn der Onkel meinen Brief nicht er— 
alten?“ vWrru⸗ 
„Ich weiß nicht. Er hat nichts davon erzählt! 
Komischl Ich schrieb gestern, ich küm' mal bei 
kuch vorbei!“ 
„Ach — das hat Papa wohl wieder vergessenl“ 
Die harmlose Bemerkung verstimmte ihn etwas. 
zeine Begleiterin bemerkte es nicht. Sie fuhr fort: 
„Pa vergißt alles, was nicht zum Geschäft ge— 
jört. Er hat nur Sinn für die City. Er ist zu— 
rieden, wenn er in seiner Office in Old Bondstreet 
itzen kann. Da arbeitet er vom Morgen bis zum 
lbend. Wir lachen immer schon darüber...“ 
„Was macht er denn eigentlich für Geschäfte?“ 
Sie überlegte. 
„Ich glaube, viel nach Südamerika ...“ 
„Und womit denn?“ 
„Ja ... mir scheint, mit Salpeter. und 
anderem ... ich weiß wirklich nicht.“ 
Er war erstaunt, daß sie das nicht besser wußte. 
Er frug: 
„Wo ist denn Ihre Frau Mutter?“ 
„Mammy? ... Die sitzt noch an der Rivieral 
der ist's hier noch zu kalt. Die kommt nicht vor 
zem „Grand National“ heim!“ 
Grand National ... Sie erkannte an seinem 
besichtsausdruck, daß er nicht verstand, was das 
zieß: Die Liverpooler Frühlings-Steeple-Chase, 
zas größte Hindernisrennen der Welt! Wie man das 
nicht wissen konnte, war ihr unbegreiflich. Und 
ugleich war die Reihe des Erstaunens auch an ihm: 
Fine alte Dame, die durch ganz Europa fuhr, um 
in paar Pferde laufen zu sehen, und danach ihre 
zebenseinteilung regeltel Und die Tochter fand das 
„fenbar ganz in der Ordnung. Er lenkte das Ge— 
präch ab und forschte weiter. 
„Wir haben einander leider so völlig aus den 
lugen verloren, wir Wildlings daheim in Deutsch— 
and und Ihr hier — ich weiß gar nicht vecht Be— 
heid: Sie sind doch Jane?“ 
Sie beugte sich seitwärts aus dem Wagen, um nach 
inem entgegenkommenden Hindernis, einem Trupp 
zammel, zu sehen, und schüttelte, gegen den Wind 
winkernd, den blonden Koppff. 
„Das ist meine ältere Schwester, an Mac Cornick 
erheiratet, den Baumwollenmann in Liverpool — 
»as heißt, meistens sind sie ja in Cheshire .... 
— heißt ihr Platz dort ... Ich bin 
it AV — “ 
Neu hinzutretende Abonnenten erhalten auf Ver⸗ 
angen den Beginn des neuen Romans „Scine 
nglische Frau' von Rudolph Stratz als Sonder⸗ 
Üdruck umsonst nachceliefert. 
Nr. 11 
Sie sprach es englisch, wie „Idis“ aus. E 
ibersetzte es unwillkürlich in das deutsche Edith, sab 
nit Wohlgefallen in das schöne Mädchengesicht ihm 
egenüber und meinte dann: 
„Ich freue mich, daß Ihr hier immer noch so 
das Deutschtum pflegt!“ 
„Wieso?“ 
„Nun — Sie sprechen doch ausgezeichnet Deutschl⸗ 
„Ich? Ja. Das ist aber eigentlich ein Zufall 
Ddie Miß Cook, die einstige Gouvernante meine 
Mutter, hat später ein Töchterpensionat in Hannover 
zegründet. Da wurde ich aus alter Anhänglichkei 
zingeschickt, weil Mother doch immer auf Reisen und 
Pa immer im Geschäft war. Auf vier Jahre. Jan 
uuch, meine Schwester. Meine Brüder können lang 
richt so gut Deutschl“ 
„Also sind Ihre Eltern doch nicht eigentlich 
deutsch⸗freundlich?“ 
Sie lachte. 
„Pa ist nicht Freund und nicht Feind. Papa macht 
vheld!“ 
„Und Ihre Mutter?“ 
„O — Mammyh ist das egal, wo wir herstammen 
Sie selber ist doch reine Engländerin von Geburtl‘ 
Er verstummte. Da war wieder dies Fremd 
artige — dies eigentümlich Insularel! In Deutsch— 
and hätte man liebevoll nach den Spuren der 
Ahnen geforscht, von Geschlecht zu Geschlecht, die 
leberlieferung fortgepflanzt. Hier kümmerte man sich 
nicht darum. Man war britisch und war zufrieden 
Auch mit sich selbst. Dies junge Mädchen vor ihw 
var offenbar auch ganz von ihrer eigenen Vortreff 
ichkeit überzeugt. Sie besaß eine Sicherheit, um 
die man sie beneiden konnte. Es war um sie ein 
zauch von Gesundheit und Lebensfrische ... ge— 
flegte Haut, gepflegte Haare, gepflegte blendend 
veiße Zähne — viel Wasser und Seife — guter 
zunger und Schlaf. Erkältung schien sie nicht zu 
ennen. Sie fuhr immer noch mit zurückgeschlagenen 
zchleier und halb offenem Mantel gegen den pfeifen— 
en Wind. Zuweilen zeigte sie ihm mit ausgestreckter 
zand irgendwo äuf einem Hügel ein langgestrecktes, 
arkumgebenes Schloß im Tudorstil und nannte ihm 
en Herzog oder Lord, dem es gehörte. Sie wußtte 
lle diese Namen auswendig, wußte auch, wie die 
Zeers miteinander verwandt waren, was sie taten 
ind trieben. Aber als er harmlos frug: „Verkehrt 
zihr denn auch bei solchen Leuten?“ war sie förmlich 
untsetzt. Welche Idee!l Bei einem Lord! Papa war 
»och Citymann. Nein. Aber man kannte diese 
Familien. Jedermann in ganz England kannte sie... 
Das Auto sauste gleichmäßig dahin. Eintönig 
litt draußen, im ersten Frühlingsgrün, die britische 
andschaft vorbei — Bäume und Wiesen, Wiesen und 
zäume, weidende Rinder und Hammel und wieder 
zammel und Rinder — kein Kornfeld, keine Kar— 
offeläcker, kein Bauernhof. Am Himmel ein blasses 
3lau, Wolkenflug, salzgesättigte Brise. Ein Städtchen 
.. lange Reihen winziger, wie eben aus der Spiel— 
eugschachtel gepackter roter Backsteinhäuschen, Rauch, 
S„chmutz und Schlackenlager einer Fabrik, wieder der 
veite, baumbestandene englische Park. In der Ferne 
erschien geisterhaft wie ein Schattenbild die Kathe— 
drale von Canterbury und verschwand. Hellmuth 
Merker frug: 
„Nicht wahr, Ihr älterer Bruder ist doch ver— 
heiratet?“ 
—,„Bill? Jal ... Sie sollten einmal zu ihm 
gehen! Auf die Insel Wight. Sein Sitz heißt The 
Bungalow, bei Bonchurch! ... Es ist ein lieblich⸗e 
Platz.“ 
„Und was macht er denn da?“ 
Sie verstand ihn nicht recht. 
„Nun, er lebt dort! Nach London kommt er 
eigentlich wenig. Nur Pa zur Liebe manchmal 
Er liebt die City nicht. Er ist auch nicht für Sport. 
Fred — der ist viel mehr ein Sportcharakter!“ 
„Das ist Ihr jüngerer Bruder?“ 
„Ja. Er ist augenblicklich in Vork beim Kricket 
matchl“ 
Der Leutnant Merker schwieg und dachte sich: 
Komische Familie!l Wie eine Handvoll Flöhe! Do 
und dort! Wenn man sich die Wirtschaft daheim 
vorstellte, bis man glücklich die elenden sechs Wochen 
Auslandsurlaub sich herausgeschunden hatte ... Es 
fiel ihm ein, daß er sich doch auch einmal mit Ediths 
Freundinnen beschäftigen müsse, und er begann ein 
Gespräch mit den Misses, die sich seit einer Stunde 
über das gleiche Thema unterhalten hatten ... 
Dunkelblau oder Hellblau.. Oxford oder Cambridge 
.. das große Wettrudern auf der Themse .. 
„Deswegen muß ich doch nach London!“ erläuterte 
Edith. „Morgen nachmittag ist es!... Morgen 
Ibend habe ich drei Kasten Handschuhe gewonnen!“
	        

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