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Sehnsucht / Hermann, Georg (Public Domain)

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Monograph

Author:
Hermann, Georg
Title:
Sehnsucht : ernste Plaudereien / von Georg Hermann
Edition:
Zweite Auflage
Publication:
Berlin: Egon Fleischel & Co., 1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
159 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477929
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Herm 17
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Sehnsucht / Hermann, Georg (Public Domain)
  • Cover
  • Advertising
  • Title page
  • Preface
  • Sehnsucht
  • Von der Abhängigkeit
  • Kindheit
  • Ruhm
  • Über die Würde
  • Städte mit festen Mauern
  • Natur
  • Kunst
  • Über Reisen
  • Im Zuge
  • Über Bücher
  • Ketzergedanken zum Thema Theater
  • Die Großstadteinsamkeit
  • Die Jagd nach Seelen
  • Contents
  • Advertising
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Verlag von Egon Fleischel & Co. / Berlin W9 
Jettchen Geberts Geschichte 
Roman in zwei Baͤnden 
von 
Georg Hermann 
Erster Band 
Jettchen Gebert 
Preis geh. M. 6—; geb. M. 7.50 
Zweiter Band 
Henriette Jacoby 
Preis geh. M. 5.—; geb. M. 6.50 
Hans Land in Reclams Aniversum: Hermann hat die Kraft und 
Fähigkeit sich in ein Htilieun abgründtief zu versenken, zweitens die Gabe, 
wundervoll scharf zu sehen, die Altmeister Ibsen als erstes und höchstes Er— 
fordernis ansah, das an den Welt- und Menschenschilderer zu stellen sei. Da— 
mit ist aber nur ein Teil der Vorzüge Hermanns präzisiert. Sein Reiz be— 
ruht nach meinem Gejfühl vor allem in einer prachtvollen epischen Ruhe und 
Gelassenheit, die etwas Fontanisches hat. Hermann erzählt mit einem Be— 
hagen, das im Nu auf den Leser übergeht. Fontanisch ist nicht weniger sein 
schmerzlich ironisches Lächeln. mit dem er all die Torheiten und Schwächen 
seiner Menschen berichtet. Es ist, wohl von dem mit so inniger Liebe erfaßten 
und gegebenen Detail ausgehend, viel Stimmung in dem Werke von der ersten 
Setté an, auf welcher der Dichter in einem seltsamen Vorwort uns — an die 
Gräber seiner Helden und Heldinnen wie ein Geisterbeschwörer führt. Er will 
sie zum Leben erwecken — diese Toten — und es gelingt ihm. 
S dermann schildert die Schicksale einer Berliner Judenfamilie besserer 
Schicht, und seine Chronit deginnt mit einent Apriltage des Jahres 1839 
Das Biedermeiermilieun, in das die nervösen, rast- und ruhelosen Menschen 
von heute als in einen sehr friedlichen Kontrast sich jeßt wieder einmal ver— 
liebt haben, ist der schöne und anhetmelnde Hintergrund dieser Erzählung, die 
wie ein Stück lebendiger Kulturgeschichte wirkt. MNan muß dem BVichter nach— 
rühmen. daß er — dem kundigen Auge erkennbar — eine geradezu riesige 
Arbeit an das Detail gewendet hat. In diesen kleinen altfränkischen Berliner 
Stuben am Hohen Steinwege ist alles echt, alles, vom perlengestickten 
Klingelzuge bis zur Schlummerrolle auf dem Sofa und dem kleinstädtischen 
Spion draußen vor deni niedrigen und gemütlichen Fenster. .. Der zweite 
Band spinnt die seltsam⸗süße Melodie des ersten in gleicher Weise fort und 
läßt die Geschicke all diefser Menschen, die wir so lieb gewonnen, nach dem. 
gleich einem Refrain stetig wiederkehrenden Worte sich vollziehen „und alles 
kam, wie es kommen mußte“. Die zeitgenössische Literatur ist mit diefem 
retzvollen Werte um ein bedeutendes Besißtum bereichert worden, und Georg 
hermann, der auf steilen und beschwerlichen Pfaden nun empor zur freien 
Höhe gelangte, mag aus diesem Glüctswurf einen frohen und starken Anreiz 
zu weülerem kunstgesegneten Schaffen empfangen. Eine große und treue Lefer⸗ 
schaft hält erwartüngspoll die Augen auf ihn gerichtet.
	        

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