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Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 10.1908 (Public Domain)

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Full text: Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 10.1908 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Hermann, Georg
Title:
Sehnsucht : ernste Plaudereien / von Georg Hermann
Edition:
Zweite Auflage
Publication:
Berlin: Egon Fleischel & Co., 1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
159 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477929
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Herm 17
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Berliner Architekturwelt (Public Domain)
  • Ausgabe 10.1908 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Full text

Abb. 425, 
€. 
> 
Holzschnitzerei im Vestibule. 
Preis erhielt, lag der Grund vor allem in 
der glücklichen Gesamtdisposition des 
Planes, die vom Preisgericht als „entwick- 
lungsfähig‘ gerühmt wurde, In der Aus- 
führung sind vor allem straffere Faktoren 
in der Gesamtgliederung eingefügt, gleich- 
gültige Momente wie der alte Renaissance- 
giebel weggelassen. Das Ganze gewann 
so ein moderneres Aussehen, dessen ein- 
heitliche Zusammenfassung jedoch unend- 
lich erschwert wurde durch die ungünstige 
langgestreckte Lage des Grundstückes und 
diegroßeAnzahl der verschiedenen Etablisse- 
ments, die nach dem Bauprogramm neben 
dem Hotel Platz finden mußten. Außer den 
Läden ein Cafe, eine sogenannte Aschinger- 
Bierquelle mit selbständigem Betriebe, 
neben dieser der Eingang zum Hotel in 
Verbindung mit einem Weinrestaurant und 
endlich ein vornehmes auch vom Hotel ge- 
trenntes Bierrestaurant. Cafe und Bierquelle 
mußten in die erste Etage hineinragen, erst 
der Rest sollte Hotelzwecken dienen. Bei der 
schwierigen Bewältigung dieser Forderung 
war der Baumeister von vornherein, statt 
vor eine einzige einheitliche Aufgabe, vor 
eben so viele Einzelarbeiten gestellt, die, 
jede in ihrer Art gelöst, nur schwer einen 
lebendigen architektonischen Organismus 
ergeben konnten. So schädigt die Anbrin- 
gung der Reklameschilder der Aschinger- 
schen Bierquelle nach außen den Eindruck 
aufs empfindlichste. Offenbar war auch die 
Forderung gestellt, vor den Hotelzimmern 
möglichst viele Balkons anzubringen, der 
interessanten Aussicht wegen. Die Stelle 
dieser Gitter korrespondiert mit dem Erd- 
geschoß, so daß auf diese Art die ehemalige 
Häuserreihe in der Erinnerung wieder auf- 
taucht, die im übrigen durch eine straffere 
Gliederung ersetzt ist. Von starker künst- 
lerischer Wirkung ist die malerische Be- 
handlung der ganzen Fassade, das vielfache 
Einziehen der Fläche, die in breitem Rahmen 
durch mächtige Quaderungen vorbereitet 
und eingefaßt wird. Besonders der Ein- 
druck auf der Rückseite nach dem Leipziger 
Platz ist hier von überwältigender Wirkung. 
Von besonderem Interesse scheint an 
dieser Stelle auch der große Balkon des 
Cafes der ersten Etage, wo man wie im 
Theater das Leben auf dem Potsdamer 
Platz beobachten kann. Dieses Eingehen 
auf die Raumidee des Platzes kommt auch 
in der Gesamtarchitektur zu glücklichstem 
Ausdruck, Nach einer Seite wenigstens 
besitzt der Platz jetzt einen Halt, der später, 
bei der architektonischen Neugestaltung der 
übrigen Bauten des Potsdamer Platzes, die 
nur zufällig dort und ebenso gut anderswo
	        

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