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Moderne Menschen / Meissner, Franz Hermann (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Moderne Menschen / Meissner, Franz Hermann (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Meissner, Franz Hermann
Titel:
Moderne Menschen : ein Berliner Roman / von Franz Hermann Meissner
Erschienen:
Berlin: Verlag von Rich. Bong., 1909
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
450 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15479506
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Meiss 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
II. Buch. Arm sein ist ein Unglück. 1885

Schnellzugriff

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  • Moderne Menschen / Meissner, Franz Hermann (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • I. Buch. Der Irrnis und der Leiden Pfade. 1880
  • II. Buch. Arm sein ist ein Unglück. 1885
  • III. Buch. Reif sein. 1895
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

200 
Arm in Arm daherkamen oder sich etwas zuflüsterten oder, 
wenn sie sich beide fröhlich hechelten, worin Julius sehr 
stark war. Der eine von ihnen war ihr ritterlicher, selbst- 
loser Gatte, dessen Liebe sie innig erwiderte, ohne sich 
zu verhehlen, daß sie ihn an Bildung und vor allem an 
Lebenskunst weit überragte, — der andere besaß ihre Nei- 
gung als Mutter, Schwester und Weib; verkörperte sich 
in ihm doch für ihr kluges Auge die geheimnisvolle Un- 
ergründlichkeit eines reichen Manneswesens. Daß sie eine 
reichbegabte Natur und eine Schönheit war und daß sie 
jeder Stunde des Lebens dank ihrer vielseitigen Interessen 
einen eigenen feinen Klang abgewann, der sie aus der 
Dutzendmenschenwelt heraushob, wußte sie; sie erkannte 
dunkel bei diesem Manne, dessen Besonderheit nur ihr so 
stark auffiel, die verwandte Natur, der jede Beobachtung 
und jedes Gespräch zu einem interessanten Erlebnisse ward. 
Otto war jetzt dreißig Jahre alt. Sie dachte manchmal, wie 
anders alles werden würde, wenn er heiratete, und seine 
künftige Frau zwischen sie und ihn als Mißklang käme. 
Ihr Herz trieb sie, sich diesen Mann wie bisher zu er- 
halten, — ihr Verstand riet, sein Schicksal nach ihren 
Wünschen zu lenken. Sie wollte ihn behalten; seiner ein- 
samen Freudlosigkeit wollte sie Glück bringen; und schließ- 
lich trachtete Frau Klara, ihn durch eine Mitgift reich zu 
machen, um auch ihrerseits sich dankbar gegen ihren 
Lebensretter zu zeigen. In ihrem Lebenskreise war ja 
Reichtum eines der Erfordernisse zum Glück, 
Die Lösung dieses Problems sollte Else Matzke sein. 
Sie war anmutig, gutherzig und poetisch angelegt, — sie 
war eine Künstlerin in der Musik, mehr als sie ahnte, — 
sie war ihre Muhme und jüngere Freundin, — schließ- 
lich besaß sie hunderttausend Mark eigenes Vermögen, dem 
beim Tode der Eltern sicher doppelt so viel nachfolgten. 
Das war es, was Frau Klara seit Tagen und besonders 
heute beschäftigte, Sie rauchte gegen ihre Gewohnheit 
mehrere Zigaretten, ehe ihr Plänchen reif war; die letzte 
freilich verdampfte in so energischen und zugleich behapg-
	        

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