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Die Verkommenen (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Verkommenen (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Die Verkommenen : Berliner Sitten-Roman
Ausgabe:
16. u. 17. Auflage
Erschienen:
Leipzig: Verlag von B. Elischer Nachfolger, 1908
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
VII, 440 Seiten
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15480248
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Kretz 14
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Erstes Kapitel

Schnellzugriff

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  • Die Verkommenen (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort zur vierten Auflage
  • Zur dritten Auflage
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Zehntes Kapitel
  • Elftes Kapitel
  • Zwölftes Kapitel
  • Dreizehntes Kapitel
  • Vierzehntes Kapitel
  • Fünfzehntes Kapitel
  • Sechzehntes Kapitel
  • Farbkarte

Volltext

4 ũberraschte, pflegte er über die Karikaturen an der Wand laut aufzulachen und seine Frau zu rufen. Ida kam dann hinzu und lachte weidlich mit, so daß die weißen Zähne zu sehen waren. „Aus dem Jungen wird was,“ sagte der Eisendreher bei derlei Gelegenheiten, und Ida meinte, daß man ihn ja „Maler lernen“ lassen könne. Das waren Zeiten, als Merk noch regelmäßig des Sonn⸗ abends seine acht Taler nach Hause brachte und niemals daran dachte, je arbeitslos zu werden. Wenn Merk in den letzten Wochen mit niedergeschlagener Miene heimkehrte und Ida einen Blick auf sein Antlitz warf, wußte sie genug. Sie sah schweigend auf ihren Mann, der sich schwer auf einen Stuhl niederließ. Nach Verlauf einiger Minuten pflegte sie leise auf ihn zuzutreten, um ihn mit der ganzen Aufrichtigkeit eines liebenden Weibes zu trösten. „Richard,“ sagte sie dann, „laß den Kopf noch nicht hängen; wenn nicht anders, gehe ich wieder als Poliererin, und du weißt, ich verdiene immer noch mein Geld dabei.“ Merk lachte darauf gewöhnlich kurz auf und erwiderte in seiner erregten Stimmung: „Rede mir nicht so was !“ Seine Frau wieder nach der Fabrik arbeiten gehen? Das wäre etwas für ihn gewesen! Man durfte ihn darin nicht mit seinem Freund und Kollegen Ludwig Jakob ver— gleichen, oder irgend einem anderen, der sein Weib wie ein bloßes Lasttier betrachtete, daß sich für ihn plagte, wo er der starke Mann, nichts weiter zu tun wußte, als die Hände in den Schoß zu legen. Dazu hatte er seine Frau zu lieb als Mutter seiner Kinder. Eher wollte er Steine klopfen gehen, oder wer weiß was tun. Ida hatte einen schweren Gang vor sich. Sie wollte ihre Schritte nach einem jener dumpfen Räume lenken, wo den Armen und Elenden blankes Geld gegen ihre Hab⸗ seligkeiten lacht. Man hatte kein Brot im Hause, am andern Tage war Sonntag, da mußte man sich doch seit langer Zeit wieder einmal für die Woche satt essen, und den Kindern ein Stückchen Fleisch auf den Teller legen. Merk

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