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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1974/75, 6. Wahlperiode, Band IV, 66.-93. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1974/75, 6. Wahlperiode, Band IV, 66.-93. Sitzung (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Lindau, Paul
Titel:
Die blaue Laterne : Berliner Roman
Erschienen:
Stuttgart ; Berlin: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, 1907
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
257, 322 Seiten
Fußnote:
Die Seiten 13 und 14 sind durch einen Zählungsfehler in der Digitalisierungsvorlage im ersten Buch des ersten Bandes in "Kapitel I" doppelt vergeben worden.
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15479359
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Lind 2:1.2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Erster Band

Kapitel

Titel:
Zweites Buch

Kapitel

Titel:
VI

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1974/75, 6. Wahlperiode, Band IV, 66.-93. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 66, 24.01.74
  • Nr. 67, 14.02.74
  • Nr. 68, 28.02.74
  • Nr. 69, 14.03.74
  • Nr. 70, 28.03.74
  • Nr. 71, 25.04.74
  • Nr. 72, 09.05.74
  • Nr. 73, 30.05.74
  • Nr. 74, 16.06.74
  • Nr. 75, 20.06.74
  • Nr. 76, 27.06.74
  • Nr. 77, 03.07.74
  • Nr. 78, 04.07.74
  • Nr. 79, 13.07.74
  • Nr. 80, 26.08.74
  • Nr. 81, 26.09.74
  • Nr. 82, 10.10.74
  • Nr. 83, 24.10.74
  • Nr. 84, 14.11.74
  • Nr. 85, 21.11.74
  • Nr. 86, 28.11.74
  • Nr. 87, 04.12.74
  • Nr. 88, 05.12.74
  • Nr. 89, 06.12.74
  • Nr. 90, 20.12.74
  • Nr. 91, 16.01.75
  • Nr. 92, 23.01.75
  • Nr. 93, 20.03.75

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
70. Sitzung vom 28. März 1974 
liehe Verhalten der betreffenden Beamten aus, etwa da 
durch, daß sie die Rahmenpläne nicht einhielten oder daß 
es zu Gesetzesverletzungen käme oder daß Weisungen der 
Schulaufsicht mißachtet würden. Eine Umfrage bei den 
zwölf Dienstbehörden aus Anlaß dieser Aktuellen Stunde 
hat ergeben, daß zur Zeit lediglich ein Disziplinaryorer- 
mittlungsverfahren in einem Fall, der politisch motiviert 
ist, läuft und daß darüber hinaus im Laufe des letzten 
Jahres in sechs Fällen schulaufsichtliche Maßnahmen er 
griffen werden mußten bzw. schulaufsichtliche Überprüfun 
gen wegen des Verdachts der Indoktrinierung oder Mani 
pulation von anvertrauten Schülern zur Zeit laufen. Von 
diesen sechs Fällen sind zwei im Abgeordnetenhaus — das 
heißt, in den betreffenden Ausschüssen — diskutiert wor 
den. Diesen Ermittlungen der letzten Tage stelle ich fol 
gendes gegenüber — und gebe damit zugleich die neuesten 
Zahlen, die dem Senat vorliegen, hier bekannt —: Der 
Senat hat den Kenntnisstand, daß von rund 14 000 Lehrern 
im öffentlichen Schuldienst sich 30 in rechts- bzw. links 
radikalen Organisationen betätigen. 
Vierte Bemerkung — ich halte sie für die wichtigste —: 
Die eben gegebene amtliche Auskunft über den Anteil von 
Radikalen im öffentlichen Schuldienst erklärt noch nicht die 
wesentlich größere Anzahl von Sympathisanten eines pro 
kommunistischen Kurses. 
(Abg. Boroffka; In der Tat!) 
Ich möchte die Frage selbst stellen und eine Antwort ver 
suchen, ob der in Rede stehende Verband von jeder Schuld 
daran politisch freigesprochen werden kann, daß eine rela 
tiv kleine Anzahl von Kommunisten auf die Unterstützung 
einer relativ großen Anzahl von Sympathisanten rechnen 
kann. 
Ich befinde mich seit längerer Zeit in einem nicht span 
nungsfreien Verhältnis zu dem Verband, über den wir hier 
reden. Ich habe oft für den Senat Auseinandersetzungen 
durchstehen müssen, weil dieser Verband zum Teil maß 
los übertriebene, unrealistische, die Möglichkeiten staat 
lichen Handelns weit übersteigende Forderungen erhoben 
hatte. Im Februar 1972 bereits habe ich in der offiziellen 
Zeitschrift dieses Verbandes folgendes erklärt: 
Wer dagegen Staat und Gesellschaft kritisiert um der 
Kritik willen, wer unrealistisfch und ohne Maß fordert, 
wer eine Politik des Alles-oder-Nichts betreibt, wird 
sich auch dem Vorwurf der ideologischen Verführung 
nicht entziehen können. 
Nach meinem persönlichen politischen Urteil handelt es sich 
bei einer Vielzahl der Sympathisanten, die — so erkennen 
jetzt Verbandsfunktionäre — eine prokommunistische Poli 
tik unterstützen könnten oder das bereits zu erkennen ge 
geben haben, um solche Mitglieder, die bereits ideologisch 
verführt sind. Dafür trägt die Verbandsführung Verant 
wortung, auch vor der Öffentlichkeit. 
Fünfte Bemerkung — an die Adresse der Opposition —: 
In fast allen Fällen jedoch, in denen beispielsweise dieser 
Verband unerfüllbare Forderungen, zum Teil in ultimativer 
Form, an den Staat stellte, hatte dieser Verband im Abge 
ordnetenhaus mindestens einen, mitunter zwei ungebetene 
Verbündete. In aller Regel machte sich die CDU-Opposition, 
insbesondere deren Sprecher, in diesem Haus zum Befür 
worter dieser unerfüllbaren Forderungen. 
Präsident Sickert: Gestatten Sie eine Zwischenfrage, 
Herr Senator ? 
Löffler, Senator für Schulwesen: Ich möchte erst meine 
Stellungnahme insgesamt abgeben. 
Sie, die Opposition — ich meine jetzt genau die CDU- 
Opposition —, erweckte oft den Anschein, als ob ja im 
Grunde genommen die öffentlich diskutierten Forderungen 
der GEW bei entsprechendem guten Willen des Senats oder 
der Mehrheit des Abgeordnetenhauses erfüllbar seien. 
(Abg. Ulzen: Was reden Sie überhaupt? — Zurufe von 
der CDU: Unverschämtheit!) 
Kaum hatte ich für den Senat in mühsamen Gesprächen 
gegenüber dem Verband den Beweis geführt, daß Forde 
rungen nicht erfüllbar seien — mindestens in diesem Zeit 
rahmen nicht erfüllbar seien 
(Unruhe bei der CDU — Glocke des Präsidenten) 
— Sie dürfen es „Unverschämtheit“ nennen, ich nenne eine 
solche Oppositionspolitik unredlich und der Sache nicht 
dienlich. 
(Beifall bei der SPD) 
Kaum hatte ich diesem Verband gegenüber klargemacht, 
daß zum Beispiel die Forderung, im Jahre 1975 die Klassen 
frequenzen auf 25 zu senken, unrealistisch sei, 
(Abg. Tromp: So reden Sie mal ruhig weiter!) 
hat in diesem Haus eben die CDU-Opposition die gleiche 
Forderung mit einer ebenso großen Härte und Konsequenz 
vertreten. 
(Abg. Zemla: Sie haben doch immer den Mund so voll 
genommen, Herr Senator!—Unruhe) 
Ich erkläre Sie können doch anschließend reden, wir 
haben eine Stunde Zeit; nur so kommen Sie nicht weiter. 
Ich erkläre hier; Es ergab sich — 
(Abg. Wronski: Unverschämt, so etwas!— 
Weitere Zurufe von der CDU) 
— ich sage es nochmals — ungewollt und aus anderen 
Motiven in sehr vielen öffentlichen Debatten eine unheilige 
Allianz bei der Vertretung unerfüllbarer Forderungen zwi 
schen der GEW und der CDU-Opposition im Abgeordneten 
haus. 
(Beifall bei der SPD) 
Präsident Sickert: Gestatten Sie jetzt eine Zwischen 
frage, Herr Senator ? 
Löffler, Senator für Schulwesen: Ja! 
Präsident Sickert: Bitte, Herr Abgeordneter Oxfort! 
Oxfort (F.D.P.): Herr Senator! Sind Sie wirklich der 
Meinung, daß in diesem Abgeordnetenhaus ein ernsthafter 
Grund dafür geliefert worden ist, daß die GEW kommu 
nistisch wird ? 
(Beifall bei der CDU) 
Löffler, Senator für Schulwesen; Herr Kollege Oxfort, ich 
sprach jetzt nicht von den — nach Kenntnis des Senats — 
30 Lehrern, die links- oder rechtsradikalen Organisationen 
angehören, sondern ich sprach von der wesentlich größeren 
Anzahl von Sympathisanten, die — nach meinem Urteil — 
im Begriff und in der Gefahr sind, „nützliche Idioten“ 
der Kommunisten zu werden. 
(Abg. Ulzen: Das ist eine Verniedlichung 
des ganzen Problems!) 
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