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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe LVII.1907 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe LVII.1907 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Hollaender, Felix
Titel:
Der Baumeister : Roman
Ausgabe:
Dritte Auflage
Erschienen:
Berlin: Paul Letto Verlag, [1906?]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Umfang:
322 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477943
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Hollaen 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Neunzehntes Kapitel

Schnellzugriff

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe LVII.1907 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

221 
Bane, Der Bahnhof Soest und das Ruhrgebiet. 
222 
die Abfuhr nach Osten für längere Zeit gehemmt wird, 
ferner wenn beim Ablaufen der Wagen ein größerer Unfall 
ein tritt, oder wenn das Ablaufen der Wagen andauernd durch 
Sturm, Schneetreiben oder Nebel erschwert wird, endlich 
wenn die Zufuhr aus Westen durch Einlegen zahlreicher 
Sonderzüge zu stark wird, was öfter verkommt, wenn zu 
viele leere G-Wagen aus dem Ruhrbezirke über Soest ge 
leitet werden. 
Gflterzüge, die von Westen kommen und nach Osten 
weiter gehen, ohne auf Bahnhof Soest geordnet zu werden 
(z. B. der Mansfelder Kohlenzug, leere G-Wagenzöge 
uew.), fahren in Gleis IV W ein und fahren von da in 
Gleis 22 S. Hier werden Lokomotive und Packwagen ge 
wechselt Wenn es zur Ausnutzung der Lokomotivkraft 
erforderlich ist, werden an die Spitze des Zuges noch Wagen 
aus den Gleisen 3S bis 14 S gestellt Alsdann kann der 
Zug aus Gleis 22 S durch Gleis 10 abfahren. Die Gleise 20 S 
und 21S dienen zur Aufstellung von leeren G-Wagen, 
Bereitschaftswagen usw. 
c) Abfertigung der Güterzüge von Osten nach Westen. 
Die Güterzflge aus Osten fahren in eins der fünf Gleise IIIO 
bis VII0 ein. Ist der Zug eingefahren, so werden sofort 
Lokomotive und Packwagen abgehängt. Die Lokomotive setzt 
den Packwagen in eins der Gleise 3 a bis 5 a und fährt 
durch das Lokomotivfahrgleis 85 N zum Lokomotivschuppen I. 
Befindet sich vorn im Zuge ein Viehwagen, Eilgutwagen 
oder dergl., so nimmt die Zuglokomotive den betr. Wagen 
mit und setzt ihn in Gleis 24 N bei der Eohlenbühne, 
aus dem er durch eine Verschiebemaschine abgeholt wird. 
Die Behandlung des Zuges durch Wagenmeister, Kartenbex- 
geber, Schirrmänner usw. ist dieselbe, wie sie oben für den 
Ablaufberg W-Süd geschildert ist. Die Drucklokomotive, die in 
demjenigen Gleise zuruckgefahren ist, in dem sie den letzten 
Zug abgedrüokt hat, fährt hinter den Zug. Auf Befehl des 
Schirrmeisters beginnt das Abdrücken des Zuges. Lauf- 
unfähige Wagen werden durch die am Fuße des Ablaufberges 
liegende Weiche beiseite gesetzt, Versohiebeuhr und Gleis 
bremse sind auch hier vorhanden. Eine „Durohdrückloko- 
motive“ ist hier nicht ständig erforderlich, sondern nur aus 
nahmsweise bei starkem Verkehr oder ungünstigem Wetter. 
Ein Verschiebesignal und elektrische Klingeln wie bei W-Süd 
sind hier noch nicht vorhanden. Die Wagen laufen je nach 
ihrer Bestimmung in die Gruppengleise 4 N bis 12 N, und zwar 
in Gleis 4 N die Wagen für die Gruppe Hamm, 
„ 5N „ „ „ „ „ Neuß-Düsseldorf- 
Aachen, 
„ 6 N di© leeren Oc-Wagen, 
» 7 N „ „ O-Wagen, 
„ 8N die Wagen für die Richtung Welver-Dort 
mund-Süd, 
» 9N „ „ „ Unna-Hagen-Elberfeld, 
„ 10 N die StQckgutwagen für Holzwickede, 
„ 11 N die Wagen für Scharnhorst über Welver-Unna 
{Königsborn), Camen. 
Gleis 12N dient als Aushilfsgleis, wird benutzt, wenn 
eins der Gruppengleise überfüllt ist, besonders für leere 
0- und Oc-Wagen. 
Ferner laufen in Gleis l a die Wagenladungen für Soest 
(Ort)-Süd, in Gleis 2 a die Wagenladungen für Soest (Ort)- 
Nord und in Gleis 2 c Langholz wagen, laufunfähige Wagen usw. 
Wichtig ist die hier stattfindende Trennung der 0- und 
Oc-Wagen, voneinander weil dadurch das Ruhrrevier von 
Verschiebearbeiten entlastet wird. 
Die in den Gruppengleisen 4N bis 12 N stehenden 
Wagen werden in diesen Gleisen zu geschlossenen Güter 
zügen zusammengesetzt, wobei die leeren 0- und Oc-Wagen 
gewöhnlich den Schluß bilden. — Die Zuglokomotive kommt 
aus dem Schuppen 1, holt ihren Packwagen aus einem der 
zwei Paokwagengleise bei Abfertigung W und setzt sich vor 
den Zug, der alsdann durch Gleis XW ausfährt in der Rich 
tung nach Unna, Dortmund-Süd oder Haram. 
Einzelne Güterzüge, besonders Stückgüterzflge für den 
Westen, sind sehr schwierig zu bilden, weil sie nach .zahl 
reichen Gruppen und Stationen geordnet werden müssen. 
Die für diese Güterzüge bestimmten Wagen werden in die 
Sturapfgleise 15 N bis 23 N gesetzt und dort gesammelt. 
Vom Ablaufberge W-Nord aus werden sie in dieser Gleis 
gruppe geordnet und alsdann iu dem Stumpfgleise 13 N zu 
einem geschlossenen Zuge zusammengesetzt, aus dem der Zug 
durch Gleis X abfährt. 
Eine derartige Gleisgruppe zum Ordnen der Güterzüge 
nach Stationen, wie sie hier vorhanden ist, fehlt an der 
Südseite bei Abfertigung 0, was als ein Mangel zu bezeichnen 
ist, dem nur durch eine Erweiterung des Bahnhofs abgeholfen 
werden kann, zu der bereits ein Entwurf aufgestellt ist. Bin 
Vorzug des Soester Verschiebebahnhofs vor vielen älteren 
Anlagen besteht darin, daß die zu behandelnden Güterwagen 
„keine Rückwärtsbewegung“ machen, sondern immer „vor 
wärts“ bewegt werden in derjenigen Richtung, in der sie 
weiter befördert werden sollen. Dies ist nur bei Verschiebe 
bahnhöfen möglich, die in der Längenentwicklung nicht 
beschränkt sind. 
d) Abfertigung der StQckgutwagen an der Umladehalle. 
Von dem Ablaufberge W-Halle aus wird die Umlade 
halle bedient, zu der die Gruppengleise 1 S bis 3 S und 1 N 
bis 4 N gehören. Zum Ordnen der fertig beladenen Stück 
gutwagen dienen diese Gleise, ferner die kleine Gleis 
gruppe l b bis 3 b und das Aasziehgleis 8 b . Die von Westen 
und Osten einlaufenden Stückgutwagen werden an die Üm- 
ladeballe gesetzt und dort umgeladen. Die fertig umgeladenen 
Stückgutwageu für den Osten werden in Gleis 3S, die für 
den Westen in Gleis 4N gesetzt, von dort abgeholt und iu 
die vorgeschriebenen Güterzüge und Stückgüterzöge eingestellt. 
Auf der 325 m langen Umladehalle sind 200 Arbeiter 
beschäftigt im Tag- und Nachtdienst. Bei Tage werden 
170 bis 180 Wagen (700 bis 800 Tonnen Stückgut) um 
geladen, in der Nacht 50 bis 60 Wagen (200 bis 250 Tonnen). 
Der Uraladeverkehr in Soest ist einer der bedeutendsten der 
preußischen Staatsbahnen. Die Umladung der Stückgüter ist 
in den letzten Jahren mehr und mehr nach Soest verlegt 
worden, um das Ruhrgebiet zu entlasten und das mehrmalige 
unwirtschaftliche Umladen auf kleinen Umladehallen, wie es 
früher üblich war, zu beseitigen. Außerdem ist der Stüok- 
gutverkehr infolge des Aufschwunges der. Industrie und in 
folge der neuen billigen Stückguttarife erheblich gewachsen.
	        

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