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Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung / Friedländer, Hugo (Public Domain) Ausgabe 1 Band 1 (Public Domain)

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fullscreen: Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung / Friedländer, Hugo (Public Domain) Ausgabe 1 Band 1 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Beradt, Martin
Title:
Eheleute : Roman / von Martin Beradt
Edition:
Zweite Auflage
Publication:
Berlin: S. Fischer Verlag, 1910
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
481 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477541
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Bera 3
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Erstes Buch

Chapter

Title:
Zweites Kapitel

Contents

Table of contents

  • Interessante Kriminal-Prozesse von kulturhistorischer Bedeutung / Friedländer, Hugo (Public Domain)
  • Ausgabe 1 Band 1 (Public Domain)
  • Title page
  • Preface / Sello, Erich
  • Ein Raubmord im Eisenbahn-Coupé
  • Prozeß wider das Grafen-Ehepaar Kwilecki wegen Kindesunterschiebung
  • Der Hannoversche Spieler- und Wucherprozeß (Olle ehrliche Seemann)
  • Die Leiche im Koffer
  • Der Raubmörder Hennig
  • Der Knabenmord in Xanten
  • Die Geheimnisse des Alexianer-Klosters Mariaberg. Bruder Heinrich
  • Der falsche Hauptmann von Köpenick, Wilhelm Voigt
  • Der Judenflinten-Prozeß
  • Ein entmenschtes Weib. Die Engelmacherin Wiese
  • Die Ermordung zweier "Reisebegleiterinnen" im Walde. Der Prozeß Erbe-Buntrock
  • Die Ermordung des Rittmeisters v. Krosigk in der Reitbahn der Dragonerkaserne zu Gumbinnen
  • Das spiritistische Medium Anna Rothe
  • ColorChart

Full text

11 
Betrug zu begehen fehlt mir der Mut, dagegen könnte ich 
es fertig bringen, zur Stillung meines Hungers einen Men- 
schen zu ermorden und zu berauben. Der Angeklagte be- 
merkte auf Befragen des Vorsitzenden: Während er außer 
Arbeit war, habe er sehr viel, ganz besonders Fachliteratur 
gelesen. Er habe wohl einmal einen Roman gelesen, in dem 
ein Raubmord im Eisenbahncoupe geschildert war, da- 
durch sei er aber nicht auf den Gedanken gekommen, den 
Raubmord zu begehen. Er gebe zu, große Vorliebe für 
Süßigkeiten gehabt zu haben. Er sei wohl einmal auf den 
Gedanken gekommen, sich durch Geigenspiel Geld zu ver- 
dienen, er habe den Gedanken aber niemals zur Tat werden 
lassen. Er habe auch Hamburger und Altonaer Zeitungen 
Aufsätze und Gedichte eingesandt, aber kein Honorar da- 
für erhalten. — Vors.: Sie sollen einmal einer jungen Dame, 
als Sie in Oranienburg waren, erzählt haben: Sie hießen 
nicht Rücker, sondern Fernaldo, Rücker sei nur Ihr Pflege- 
vater. Ihr Vater sei ein deutscher Edelmann, Ihre Mutter 
Zigeunerin gewesen? Angekl.: Das war eine Renommisterei. 
— Vors.: Woher hatten Sie das Geld zur Lösung der Fahr- 
karte? Angekl.: Ich hatte mir eine Mark von meiner Wir- 
tin geliehen. — Die als Zeugen erschienenen Wirtsleute 
des Angeklagten bekundeten: Rücker sei ein sehr ordent- 
licher Mensch gewesen, der gänzlich zurückgezogen lebte. 
Sie hätten ihm eine schlechte Tat, am allerwenigsten aber 
ein solch entsetzliches Verbrechen nie zugetraut, Sie ahn- 
ten nicht, daß der junge Mann hungre. Wenn er sich ihnen 
offenbart hätte, dann würden sie ihm unbedenklich Geld ge- 
liehen haben, zumal ihnen bekannt war, daß er der Sohn 
wohlhabender Eltern sei: Er spielte so wundervoll Geige, 
daß die Leute auf der Straße weit und breit stehen blieben, 
um den melodischen Tönen zu lauschen. — Es wurde fest- 
gestellt, daß der Angeklagte schon als Knabe vielfach an 
Kopiweh, bisweilen auch an Krämpfen gelitten habe. Der 
Angeklagte bemerkte noch auf Befragen des Vorsitzenden:
	        

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