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Aus Berlin / Woldeck, Fritz (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Verfasser:
Woldeck, Fritz
Titel:
Aus Berlin : heitere Erzählungen / von Fritz Woldeck
Erschienen:
Leipzig: Verlag von Felix Simon, [1896]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
147 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418021
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Wold 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Seine Frau

Schnellzugriff

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  • Aus Berlin / Woldeck, Fritz (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Die arme Familie
  • Das Weltall
  • Seine Frau
  • Nachts um die zwölfte Stunde
  • Die Amazone
  • Campbell's Garn
  • Der Majoratsherr
  • Die Influenza
  • Die Falschmünzer
  • O. K. 48
  • Fräulein Fin de siècle
  • Fidelio
  • Impressum

Volltext

e3 
„Das habe ich genterkt“, knurrte Müller. 
Offen geständen: J< fand diese Bemerkung etwas un- 
zart, zumal einer Frau gegenüber, deren Geistesblitzen er doch 
jo manches Feuilleton verdankte, und sie hatte doch kaum 
ein Zehntel Feuilleton verzehrt! 
DieSmal wollte ich aber nicht das Thema der Unter- 
haltung anschlagen = ich wollte abwarten, was sie sagen 
würde. Aber sie sagte eine ganze Weile garnichts, Müller 
auch nichts, und ich erst recht nichts =- es herrschte ein nicht 
einmal beredtes Stillschweigen. Plößlich rief die schöne Frau 
förmlich begeistert: „Ach sieh nur, Albert, den reizenden Hut, 
sv einen mußt Du mir auch schenken!“ 
Junerlich erleichtert, atmete ich auf: dieses Wesen, das 
ich nur dem Höchsten zugewandt glaubte =- es hatte auch 
Juterchen wie jedes andere Weib. Aber der besagte Hut 
war wirklich <ic, und warum sollte eine schöne Frau, auch 
wenn sie noch so geistvoll war, ihr Außeres vernachlässigen ? 
JTe<h griff aber doch diese Äußerung Frau Edith's auf, 
um einen kleinen Essay über die ethische und kulturhistorische 
Bedeutung der Moden loszulassen (ich sollte gerade einen 
solchen für eine Zeitung schreiben, und hier konnte ich ja ge- 
rade anm besten erfahren, ob meine Jdeen Anklang fänden, ja 
dieselben sogar vielleicht durch ein kluges Wort von Frau 
Edith noch bereichern). Aber das kluge Wort aus schönem 
Munde =- es blieb aus, denn der schöne Mund sprach weiter 
nichts als: 
„Wissen Sie, lieber Herr, bei den Moden denken wir 
uns gar nichts; Jede kauft das, was ihr gefällt, und wovon 
sie glaubt, daß es sie kleidet.“ 
Das konnte ich wirklich nicht für meinen Essay brauchen! 
Aber es kam noch. schlimmer! Frau Edith benußte mich, um 
ihrem Gatten, der den Hut-EnthusiaSmus vollständig ignoriert 
hatte, einen kleinen Hieb zu verseßen. 
„Siehst Du, Albert, der Herr hat doch noc<h Ver- 
ständnis für hübsche Hüte!“ 
„Wahrscheinlich, weil ex sie nicht zu bezahlen bräucht,“ 
SE: 
9
	        

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