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Freie Blätter (Public Domain) Ausgabe 1848, Nr. 1-54 (Public Domain)

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Metadata: Freie Blätter (Public Domain) Ausgabe 1848, Nr. 1-54 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Hach, Otto
Title:
Berliner Museums-Führer : ausführliche, belehrende und unterhaltende Beschreibungen der merkenswertesten in den öffentlichen Sammlungen vorhandenen Sehenswürdigkeiten / von Otto Hach
Edition:
1. - 10. Tsd.
Publication:
Berlin: J. Spiro Verlag, 1908
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023
Scope:
259 Seiten
Berlin:
B 573 Museen. Archive: Museen. Museumspädagogischer Dienst
DDC Group:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15477821
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 573/157
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Contents

Table of contents

  • Freie Blätter (Public Domain)
  • Ausgabe 1848, Nr. 1-54 (Public Domain)
  • No. 1, 6. Mai 1848
  • No. 2, 13. Mai 1848
  • No. 3, 20. Mai 1848
  • No. 4, 27. Mai 1848
  • No. 5, 3. Juni 1848
  • Extra-Blatt, 5. Juni 1848
  • No. 6, 10. Juni 1848
  • No. 7, 17. Juni 1848
  • No. 8, 24. Juni 1848
  • No. 9, 1. Juli 1848
  • No. 10, 5. Juli 1848
  • No. 11, 8. Juli 1848
  • No. 12, 12. Juli 1848
  • No. 13, 15. Juli 1848
  • No. 14, 19. Juli 1848
  • No. 15, 22. Juli 1848
  • No. 16, 26. Juli 1848
  • No. 17, 29. Juli 1848
  • No. 18, August 1848
  • No. 19, August 1848
  • No. 20, August 1848
  • No. 21, August 1848
  • No. 22, September 1848
  • No. 23, September 1848
  • No. 24, September 1848
  • No. 25, September 1848
  • No. 26, September 1848
  • No. 27, September 1848
  • No. 28, September 1848
  • No. 29, 20. September 1848
  • No. 30, 23. September 1848
  • No. 31, 27. September 1848
  • No. 32, 30. September 1848
  • No. 33, 4. October 1848
  • No. 34, 7. October 1848
  • No. 35, 11. October 1848
  • No. 36, 14. October 1848
  • No. 37, 18. October 1848
  • No. 38, 21. October 1848
  • No. 39, 25. October 1848
  • No. 40, 28. October 1848
  • No. 41, 1. November 1848
  • No. 42, 4. November 1848
  • No. 43, 8. November 1848
  • No. 44, 11. November 1848
  • No. 45, December 1848
  • No. 46, December 1848
  • No. 47, December 1848
  • No. 48, December 1848
  • No. 49, December 1848
  • No. 50, December 1848
  • No. 51, December 1848
  • No. 52, December 1848
  • No. 53, December 1848
  • No. 54, December 1848
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Full text

Die Voß'sche Zeitunke enthaͤit folgende wichtige Nachricht, 
deren Wahrdeit wir indeß noch nicht verbuͤrgen moͤhten. „Berlin, 
am 15. Decenber. Am 12 d. M. besuchte Ihre —E 
die Frau Prinzessin von Preußen das Gewoͤlbe des Herrn ker, 
Charld censtraße 51, um das reiche Waarenlager desselben in Augen⸗ 
schein zu nehmen, und hatte die Gnade, sich aͤußerst beifaͤllig daruͤber 
aus zusprechen und mehrere Einkaͤufe zu machen.“ — — Die deutsche 
Tentralgewalt soll sogleich durch Estafette von diesem Ereigniß unter 
richtet san. Was wird Welcker, Bassermann und v. Gagern 
dazu sageͤn? Ob sich Herr v. Vincke auch hierbei wieder auf seiner 
Rechtsbeden stellen wird? 
TDer Oberbefehlshaber in den Marken, dessen Schwert 
scharf geschliffen ist, bedankt sich im Namen seiner Truppen fuͤt die 
unzaͤhligen Beweise freundlichen und herzlichen Wohlwollens, welche 
von den Bewohnern Berlins den Soldaten geworden sind. Wir 
bedanken Kins auch bei dem General v. Wrangel: fuͤr den Belage⸗ 
rungszustend, fuͤr Aufhebung der Preßfreiheit, der Buͤrgerwehr und 
des Vereinsrechtes, fuͤr die Unterdruͤckung alles geistigen Lebens, aller 
ehrenwerthen Gesinnung der Demokratie, fuͤr die geheime Polizei ꝛc. ꝛc 
Ach, wir sind uͤberhaupt sehr gluͤcklich! Die Soldaten, die uns taͤg⸗ 
lich, mit den Belagerungsnothwendigkeiten, 82,000 Thaler kosten 
waren so guͤtig, uns nicht todtzuschießen, und so haben wir —X 
das Leben! Welch ein Gluͤck, welcher Stolz, ein Preuße zu sein 
Herr d. Muͤhler hat im Namen faͤmmtlicher vier Senat 
des Gehennest Qber-Tribunals Herrn v. Waldec — 
dert un ucht Bcehreete zu thun, welche zut Aufloͤsung der * 
aft mit ihm und den Geheimeräthen fuͤhren koͤnnten. 
Bluͤck, welch ein Stolz, ein Preuße zu sein! 
uͤhler sagt in diesem veroͤffentlicht en Briefe: „Id 
instimmiges Verlangen saͤmmtlicher Mitglieder 
kme des nicht zugezogenen Praͤsiden⸗ 
andern Mitglieder sind also zu 
klagt der oberste Gerichtshof des Landes eines seiner Mit— 
glieder, einen hochverehrten Abgeordneten des Volkes, selbst 
an und richtet ihn — bevor ein Vergehen von seiner Seite 
bewiesen ist — indem sich der Gerichtshof einer politischen Par⸗ 
tei zugesellt!!!? 
Ueber 50 hoͤhere und hoͤchste Richter haben die Maßnahmen 
des Ministeriums Brandenburg fuͤr hochverraͤtherische erklaͤrt, me hr 
als 50 hoͤhere und hoͤchste Richter haben wie Herr v. Waldeck 
fortgetagt und mit ihm vereint die Steuerverweigerung ausgespro⸗ 
hen, und 
der oberste Gerichtshof Preußens tritt auf die Seite des Mi— 
nisteriums Brandenburg und verurtheilt ein bedeutendes 
Mitglied seines Collegiums auf die tzaͤrte ste Weise, indem es 
dasselbe oͤffentlich auffordert, aus seinem Kreise auszuscheiden, 
und ihm sagt, daß es, bliebe Er in ihm, das Vertrauen 
und die Achtung des Landes verlieren wuͤrde!!!!“ 
1111111 
Wie das Ministerium die Verfassung auslegt! Es 
verordnet: „Alle Beleidigungen (durch Rede, Schrift u. s. w.), mit 
Ausnahme der gegen Beamte bei Ausuͤbung ihres Amtes oder in 
Beziehung auf dasselbe veruͤbten Beleidigungen und der 
schweren Real:-Injurien koͤnnen nur im Wege des Civilprocesses ver⸗ 
folgt werden.“ Bravo, bravo! Das isft also die verliehene Preß⸗, 
freiheit! Ja wohl: verliehen! Wir daben sie an das Ministerium 
Brandenburg verliehen und werden sie nicht wieder erhalten. Ein 
Hauptsegen der wirklichen Preßfreiheit ist der, die Uebergriffe und 
Dummheiten der Buͤreaukratie aufzudichen, das haben selba die krü⸗ 
geren Despoten eingesehen, das hat selbst Friedrich Wilhelm UI. 
seinen Censoren gesagt. Und nun, nun? Nun soll sich die freie 
Presse ja in Acht nehmen, keinen Beamten in Beziehung auf 
Ausuͤbung seines Amtes zu beleidigen (die Wahrheit beleidigt be⸗ 
kanntlich am staͤrksten), sonst geraͤth der Verfasser in eine fiskalische 
Untersuchung, die ihn zwei oder mehrere Jahre auf die Festung 
die bringt! Hochverehrtes Ministerium, wie ist es denn mit den Hof⸗ 
Schauspielern? Diese sind doch auch Koͤnigliche Beamte. Darf die 
, Kritik denn wohl noch sagen: Hr. X. oder Frl. Y. hat seine und 
ihre Aufgabe gar nicht verstanden? Das ist eine schwere Belei⸗ 
Pigung nicht nur in Beziehung auf Ausuͤbung des Amtes, sondern 
— den Beamten selbst, der ja nicht angestellt sein wuͤrde, wenn 
er seine Aufgabe nicht verstaͤnde: Also zwei Jahre auf die Festung 
mit solchem beleidigenden Kritiker! Und kann nicht ein anderer Be⸗ 
amter auch dummes Zeug machen oder schlechte Streiche? Und ist 
die Besprechung und Aufdeckung derselben nicht sittlich und in 
hoͤchstem Interesse des Publicums? O Preßfreiheit des Ministeriums 
Brandenburg! 
Ferner hebt dasselbe Ministerium — da nach der Verfassung 
jeder Preuße vor dem Gesetze gleich ist — die gegenuͤberstehenden 
Verordnungen des Landrechts auf und sagt (hoͤrt, hoͤrt): 
Die aͤußern Verhaͤltnisse der Staatsbuͤrger werden fuͤr 
den Richter nur bei Arbitrirung des Maaßes einer, nach Mini— 
mum und Maximum zu bestimmenden Strafe motivirend 
sein koͤnnen. 
Schmeckst Du praͤchtig! Hoch lebe die octroyirte Verfassung! 
Gegen diejenigen Mitglieder der durch die Gewalt aufgeloͤsten 
hohen Nationalversammlung, welche fuͤr die Steuerverweigerung stimm⸗ 
ten und diesen Beschluß durch Proclamationen u. s. w. in Kraft zu setzen 
ich bemuͤhten, ist nun wirklich die Untersuchung eingeleitet. 
Was wird das Resultat sein? Sie werden vielleicht verurtheilt und 
— erhalten Fackelzuͤge und Staͤndchen und Hochs vom Volke. 
So geht's. Die ganze oͤffentliche Meinung laͤßt sich nicht abwrangeln 
——— san. in Leipziq. 
st e 
estes 
eord⸗ 
er in 
Grund⸗ 
Berichts⸗ 
neter de⸗ 
der Kammer IPp. 
lage der Constitutie 
hof Preußens schreibt an 
welcher politischen Gesinn 
um nicht von ihm verurtheilt 
Wenn Dies auch nicht die Meinung des Gerichtshofes ist: kann es 
anders gedeutet werden? Wird man nicht glauben: die Gewis⸗ 
sensfreiheit fei auf das Aergste bedroht, bedroht durch einer 
Schritt, wie wohl die Geschichte keinen aͤhnlichen aufzuweisen hat? 
Wie, wird man sagen: waͤhrend jeder Gerichtshof nur nac 
Thaten, nur wirkliche Verbrechen — unbekuͤmmert um die politische 
und religiose Neberzeugung des Angeklagten — in vollster Un— 
parteilichkeit richten soll, 
Druck und Berlag von I
	        

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