Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Festschrift zur Feier des 10jährigen Bestehens des Turnvereins "Fichte" Berlin (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Festschrift zur Feier des 10jährigen Bestehens des Turnvereins "Fichte" Berlin (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Title:
Festschrift zur Feier des 10jährigen Bestehens des Turnvereins "Fichte" Berlin : 1890-1900
Other titles:
Festschrift zur zehnjährigen Jubel-Feier des Turnvereins "Fichte" Berlin
Publication:
Berlin: Selbstverlag des Vereins, 1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Scope:
24 Seiten
Berlin:
B 983 Sport. Erholung: Sportvereine, Sportverbände
DDC Group:
796 Sport
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15474574
Collection:
Sports,Recreation,Leisure
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 983 TVF 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Festschrift zur Feier des 10jährigen Bestehens des Turnvereins "Fichte" Berlin (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Text
  • 1890-1893
  • 1894
  • 1895
  • 1896
  • 1897/1898
  • 1899
  • 1900
  • Ordnungsgang zum Schau-Turnen des Vereins am 29. Juli 1900
  • Riegen-Einteilung
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

Chrouik. 
r die Geschichte unseres Curnvereins schreiben will, der muß eine Geschichte 
der freien Turnerei schreiben, denn die Ideen, welche den „Arbeiter-CTurner—⸗ 
Bund“ hervorriefen, sie riefen ebenfalls, wenn auch früher, den Verein ins 
Leben, der heute auf eine 10jährige, wirkungsvolle Thätigkeit zurückblickt und 
ein neues Band turnerischer Zusammengehörigkeit um alle Mitglieder schlingt. 
So wollen wir denn, wie der Wandersmann, der nach langer Wanderfahrt, bevor 
er sich dem Heimatsdorfe zuwendet, noch einmal einen Blick auf den zurückgelegten Weg 
wirft, die Ereignisse in dem turnerischen Erdenwallen unserer „Fichte“ vor unserem 
geistigen Auge vorüberziehen lassen, um dann, gestärkt mit dem Bewußtsein erfüllter Pflicht, 
uns den gesteckten Zielen zuzuwenden. — 
Zwei Strömungen sind es heute, die ihre gewaltigen Wogen durch das Weltall 
treiben, bald hier bald dort mächtige Brandungen hervorrufend, sich wie Gegner gegen— 
überstehend, bereit auf Leben und Tod miteinander zu ringen. Wir sehen die arbeitende 
Klasse mächtig ankämpfen gegen die Macht der Besitzenden, denen sie nicht mehr die 
alleinigen Rechte auf die Güter des Lebens zuerkennen, sondern allen Menschen Gerechtigkeit, 
Freiheit und Gleichheit bringen will. Getragen vom tiefsten Volksbewußtsein geht diese 
Weltanschauung ihren Anhängern in Fleisch und Blut über, ihr ganzes Fühlen und Denken 
beeinflußend und ihrem Handeln den Weg vorschreibend. 
Kann die Turnerei, deren Anhänger sich fast ausschließlich aus Volkskreisen zusammen— 
setzen, sich dieser veränderten Lebensanschauung nicht anpassen — und die „Deutsche 
Turnerschaft“ thut dies nicht, da sie sich unter den Anschauungen eines falschen Patriotismus 
fest an das Althergebrachte anklammert —, so kommt es zu Latastrophen, und die Frucht 
einer solchen ist eine dem modernen Empfinden Rechnung tragende Vereinigung. 
So entstand der „Irbeiter-Turnerbund“, kein Spiel des Zufalls, kein über— 
flüssig Ding, nein aus innerer Notwendigkeit, aus den politischen und damit im Zusammen— 
hange stehenden wirtschaftlichen Verhältnissen sich ergebend, ohne dabei selbst ein politischer 
Verein zu sein, da ja in erster Linie die körperliche Ausbildung seiner Mitglieder sein Werk 
ist, wodurch er gerade in der Arbeiterklasse hervorragend wirkt, wo die gesundheitliche 
Wirkung des Turnens am Nötigsten ist, die sonst kaum noch Platz greifen könnte, da weite 
Volkskreise, die freieren politischen Anschauungen huldigen, in der Deutschen Turnerei ver— 
geblich die von ihr früher vertretenen demokratischen Ideale suchen und sich von der statt 
dessen hier herrschenden Bevormundung und Unduldsamkeit gegen anders Denkende zurück— 
gestoßen fühlen. Wenn man, ganz abgesehen von diesem geschichtlichen, auch den ethischen 
Moment herbeizieht, so muß man die Gründung des „Arbeiter-CTurnerbundes“ schon aus 
dem Streben nach Gleichberechtigung innerhalb der Turnerei, diesem heute der Arbeiterklasse 
tppischen Prinzip — als durchaus notwendig begrüßen.
	        

Downloads

Formats and links

Cite

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.