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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Erschienen:
Berlin: Zillesen 1900
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1887
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13074738
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 1/18:1886/87
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
Nr. 1, 02.10.1886

Abbildung

Titel:
Sieggekrönter Einzug Seiner Majestät Friedrich [...] III., Königs von Preußen am 7. August 1814. (Nach der Originalzeichnung [...] Wolf radirt von Bollinger)

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1987, 10. Wahlperiode, Band IV, 50.-67. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 50, 29. April 1987
  • Nr. 51, 7. Mai 1987
  • Nr. 52, 14. Mai 1987
  • Nr. 53, 21. Mai 1987
  • Nr. 54, 18. Juni 1987
  • Nr. 55, 22. Juni 1987
  • Nr. 56, 2. Juli 1987
  • Nr. 57, 11. Juli 1987
  • Nr. 58, 10. September 1987
  • Nr. 59, 24. September 1987
  • Nr. 60, 22. Oktober 1987
  • Nr. 61, 29. Oktober 1987
  • Nr. 62, 12. November 1987
  • Nr. 63, 26. November 1987
  • Nr. 64, 3. Dezember 1987
  • Nr. 65, 10. Dezember 1987
  • Nr. 66, 11. Dezember 1987
  • Nr. 67, 19. Dezember 1987

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 10. Wahlperiode 
58. Sitzung vom 10. September 1987 
Stellv. Präsident Longolius 
so beschließen möchte, den bitte ich um das Handzeichen. - 
Danke, so überwiesen. 
Wir kommen zur 
lfd. Nr. 17, Drucksache 10/1661: 
Antrag der Fraktion der SPD über Sonderdezernat 
für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestim 
mung erwachsener Frauen 
Keine Beratung vorgesehen; der Ältestenrat empfiehlt die Über 
weisung an den Ausschuß für Frauenfragen und den Rechtsaus 
schuß als Justizausschuß, letzteren federführend. Wer so 
beschließen möchte, den bitte ich um das Handzeichen. - 
Danke, so überwiesen. 
Ich rufe auf die 
lfd. Nr. 18, Drucksache 10/1664: 
Antrag der Fraktion der SPD über humane Lebens 
bedingungen im Alter und bei Pflegebedürftigkeit 
Keine Beratung vorgesehen; der Ältestenrat empfiehlt die Über 
weisung an den Ausschuß für Gesundheit und Soziales und an 
den Hauptausschuß. Wer so beschließen möchte, den bitte ich 
um das Handzeichen. - Danke, so beschlossen. 
Wir kommen zur 
lfd. Nr. 19, Drucksache 10/1669: 
Antrag der Fraktion der AL über Aufhebung der 
Visumpflicht für Familienangehörige von Arbeits- 
Immigranten, die in Berlin (West) ihren rechtmäßi 
gen Aufenthalt haben 
Keine Beratung vorgesehen; der Ältestenrat empfiehlt die Über 
weisung an den Ausschuß für Bundesangelegenheiten und 
Gesamtberliner Fragen und an den Ausschuß für Ausländerfra 
gen, letzteren federführend. Wer so beschließen möchte, den 
bitte ich um das Handzeichen. - Danke sehr, so überwiesen. 
Wir kommen zur 
lfd. Nr. 20, Drucksache 10/1675: 
Antrag der Fraktion der SPD über Landespro 
gramm zur Gewährung von Unterhaltsgeld bei 
beruflichen Bildungsmaßnahmen 
Keine Beratung vorgesehen; der Ältestenrat empfiehlt die Über 
weisung an den Ausschuß für Wirtschaft und Arbeit und an den 
Hauptausschuß. Wer so beschließen möchte, den bitte ich um 
das Handzeichen. - Danke, so überwiesen. 
Wir kommen nunmehr zur 
lfd. Nr. 21, Drucksache 10/1676: 
Antrag der Fraktion der SPD über reibungslose 
Fortsetzung des Benachteiligtenprogramms 
Keine Beratung vorgesehen; der Ältestenrat empfiehlt die Über 
weisung an den Ausschuß für Bundesangelegenheiten und 
Gesamtberliner Fragen sowie an den Ausschuß für Wirtschaft 
und Arbeit, letzteren federführend. - Wer so beschließen 
möchte, den bitte ich jetzt um das Handzeichen. - Danke, so 
überwiesen. 
Nunmehr rufe ich auf die 
lfd. Nr. 22, Drucksache 10/1678: 
Antrag der Fraktion der AL über Aufnahme der 
14 Chilenen im Lande Berlin 
Wird das Wort in der Beratung gewünscht? - Bitte sehr, Frau 
Apel für die AL-Fraktion. 
Frau Apel (AL): Herr Präsident! Meine Damen und Herren! 
Viele Wochen hat das Schicksal der 14 vom Tode bedrohten 
Chilenen die Öffentlichkeit beschäftigt. Es verging kaum ein Tag, 
an dem nicht Presse, Funk oder Fernsehen berichteten. Nicht 
zuletzt die Reise des Bundesministers Blüm und sein Einsatz für 
das Leben dieser 14 hat diese zum Sommerthema werden las 
sen. Allerdings hat sich da auch ein tiefer Graben zwischen den 
Regierungsparteien aufgetan, ein Richtungsstreit, der einer 
schnellen Hilfe für die vom Tode Bedrohten erst einmal ent 
gegensteht. Zur Beruhigung der Gemüter ist wieder einmal Aus 
sitzen angesagt, aber eben diese Zögerlichkeit gefährdet in 
unzumutbarer Weise das Leben der 14. Gerade heute, wo wir 
uns hier mit deren Schicksal beschäftigen, beginnt der zweit 
instanzliche Prozeß gegen drei der Beschuldigten. Es ist uns 
allen bekannt, daß in Chile die Möglichkeit besteht, Todesstrafe 
in Verbannung umzuwandeln, wenn ein Land sich zur Aufnahme 
bereit erklärt. Dies ist allerdings nur eine Kann-Bestimmung. Es 
kann also umgewandelt werden, es muß aber nicht. Hier kommt 
der BRD eine bedeutende Rolle zu, 
[Zurufe von der CDU: Wem?] 
denn dem Wunsch eines so wichtigen Handelspartners kann 
sich Pinochet sicherlich nicht verschließen. 
Die Entscheidung, 14 Menschen zu retten, sie bei uns aufzu 
nehmen, darf nicht weiter hinausgezögert werden. Keinen Hand 
lungsbedarf zu sehen, ist für die Bundesregierung nichts Unüb 
liches, sondern eher die Regel. Auch der Senat hat sich dieser 
Auffassung der Bundesregierung erst einmal angeschlossen. 
Aber wenn es um Menschenleben geht, ist dieses ein men 
schenverachtender Zynismus. 
Die Angehörigen der 14 Chilenen, die auf Einladung der Grü 
nen und der AL die BRD und West-Berlin besucht haben, konn 
ten keine frohe Botschaft mit nach Hause nehmen. 
[Unmutsäußerungen bei der CDU - 
Glocke des Präsidenten] 
Sie haben zwar viel Verständnis bei der Bevölkerung und fast 
allen Parteien gefunden, nur nicht bei den Entscheidungsträgern 
der Bundesregierung. Die Angehörigen sind in der Hoffnung auf 
Hilfe in der Not hierher gekommen und enttäuscht worden. Wir 
wissen alle, daß in Chile zwischen Verurteilung und Hinrichtung 
mitunter nur 48 Stunden liegen. Wie soll in dieser kurzen Zeit 
noch Hilfe geleistet werden? Wer soll in dieser kurzen Zeit eine 
Entscheidung herbeiführen und dann noch die notwendigen For 
malitäten erledigen? 
[Unruhe - Glocke des Präsidenten] 
48 Stunden sind zu kurz, um das Leben der 14 Chilenen sicher 
zu retten. Handlungsbedarf besteht jetzt in diesem Augenblick, 
wenn wir nicht das Risiko eingehen wollen, daß es irgendwann 
zu spät sein könnte. 
[Beifall bei der AL] 
Es ist die Pflicht des Abgeordnetenhauses von West-Berlin, 
alles zu tun, was möglich ist, um die Bundesregierung zum Han 
deln zu bewegen. Wir müssen deutlich machen, daß wir das 
Leben der 14 Chilenen retten wollen. Das können wir, indem wir 
ebenso wie Hamburg, Hessen, Bremen, Niedersachsen und das 
Saarland unsere Aufnahmebereitschaft erklären. Wir müssen 
den Senat auffordern, sich bei der Bundesregierung für die 
3439
	        

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