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Geschichte des Königl. botanischen Gartens und des Königl. Herbariums zu Berlin / Urban, Ignaz (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Geschichte des Königl. botanischen Gartens und des Königl. Herbariums zu Berlin / Urban, Ignaz (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Strantz, Ferdinand von
Titel:
Erinnerungen aus meinem Leben / von Ferdinand von Strantz
Erschienen:
Hamburg: Verlagsanstalt und Druckerei Aktien-Gesellschaft, 1901
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
272 Seiten
Fußnote:
B 252 Strantz 1 a : Mit handschriftlicher Widmung
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Schlagworte:
Strantz, Ferdinand von ; Autobiographie
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15467608
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Strantz 1 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Geschichte des Königl. botanischen Gartens und des Königl. Herbariums zu Berlin / Urban, Ignaz (Public Domain)
  • Farbkarte
  • Einband
  • Titelblatt
  • Stempel: Bibliothek d.k. Ministeriums des Innern ; Notiz: R. 653
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Die älteste botanische Gartenanlage zu Berlin
  • II. Geschichte des Botanischen Gartens
  • A. Erster Abschnitt (1679-1801)
  • B. Zweiter Abschnitt (1801-1878)
  • C. Samen- und Pflanzen-Bezugsquellen in den Jahren 1810-80
  • D. Beamten- und Etats-Tabelle
  • III. Gegenwärtiger Zustand des Botanischen Gartens
  • A. Allgemeines
  • B. Die wissenschaftliche Leitung
  • C. Der technische Betrieb
  • D. Reglement über den Besuch des Gartens
  • E. Die Gewächshäuser
  • F. Das Arboretum
  • G. Die im Freien aushaltenden Stauden
  • H. Das Alpinum
  • I. Das Stück der zweijährigen Pflanzen
  • K. Das annuelle Stück
  • L. Das Braun-Denkmal
  • IV. Die ältesten botanischen Sammlungen zu Berlin
  • V. Geschichte des Herbariums
  • VI. Gegenwärtiger Zustand des Herbariums
  • A. Allgemeines
  • B. Das Generalherbar
  • C. Die Willdenow'sche Sammlung
  • D. Das Europäische Herbar
  • E. Das Märkische Herbar
  • F. Das Herbar Leopold von Buch's: Flora Canariensis
  • G. Das Herbar des Prinzen Waldemar von Preussen
  • H. Die übrigen kleineren Herbarien
  • J. Geographische Übersicht
  • K. Die Bibliothek des Herbariums
  • Karte: Taf.I. Plan des königl. Botanischen Gartens zu Berlin. A. aus dem Jahre 1801 ; B. aus dem Jahre 1812
  • Karte: Taf. II. Plan des königl. Botanischen Gartens zu Berlin aus dem Jahre 1881
  • Rückdeckel

Volltext

5 
liehen Verhältnisse seines Hofes zu ordnen begann, fand er es zweck 
mässig, die Deputate, welche seine Diener bisher an Bier aus genannter 
Brauerei bezogen hatten, abzuschaffen und den Bedienten dafür ein 
höheres Gehalt auszusetzen. Mit der Aufhebung der Brauerei hörte ‘ 
auch die Kultur des Hopfens auf. An seine Stelle traten Küchen 
gewächse und Obstbäume, deren Anbau sowohl in Berlin als in der 
ganzen Mark durch die Verwüstungen des dreissigjährigen Krieges in 
so grossen Verfall gerathen war, dass selbst für die Kurfürstliche Tafel 
oft Gemüse und Baumfrüchte mit der Post aus Hamburg, Braunschweig, 
Erfurt und Leipzig verschrieben werden mussten. Der grosse Kurfürst, 
welcher in seinen Feldzügen und auf seinen Reisen, vorzüglich am 
Niederrhein, weit bessere Baum- und Küchengärtnereien gesehen, bessere 
Früchte genossen hatte, als daheim, und zugleich ein grosser Kenner 
und Liebhaber von Gärten geworden war, beschloss die edlen Sorten 
auch in seinem Lande einzuführen und den eingegangenen Hopfengarten 
zu den ersten Versuchen zu benutzen. Er Hess aus Holstein den da 
mals berühmten Küchengärtner Michelmann kommen, welcher die 
erforderlichen Anlagen machen musste 1 ). Da der Grund und Boden 
noch sehr nass war, so wurden an den beiden langen und an der der 
Stadt zugekehrten Seite tiefe Längsgräben gezogen, welche mit Fischen 
bevölkert wurden. Eine Allee trennte den vorderen kleineren Theil 
des Gartens, wo jetzt die drei Gewächshausreihen liegen, von der 
übrigen Partie. Dort wurden unweit des von der Strasse her mit einem 
Vorplatze versehenen Einganges drei Gebäude aufgeführt, welche un 
gefähr dieselbe Lage zu einander hatten, wie augenblicklich die Woh 
nungen des Garteninspektors, der Gehülfen und des Portiers, aber weiter 
von der Strasse entfernt standen. Den übrigen Raum nach Westen zu 
nahmen vier kleinere Teiche ein, mit welchen Baumgruppen ab wechselten. 
Den bei weitem grössten Theil des Gartens durchzogen zwei sich kreu 
zende breite Wege; die dadurch entstehenden vier Abschnitte waren 
durch schmalere Pfade in Gemüsebeete abgetheilt, an deren Ecken je 
ein Obstbaum gepflanzt wurde. Zur Bewirthschaftung des Gartens legte 
ihm der Kurfürst von den benachbarten Dörfern die nöthigen Holdienste 
zu, gab aus seinem Marstalle, welcher auch einige Hundert Fuhren 
Dünger zu Hefern hatte, zwei Pferde und einen Knecht her und kaufte 
zwei zwischen dem Potsdamer und Halleschen Thore auf dem sog. 
Töplitz gelegene Wiesen an, deren Heu für die Unterhaltung der Pferde 
bestimmt war. 
Der Aufenthalt in diesem vom Geräusche der Stadt entfernten 
Mustergarten wurde dem Kurfürsten von Tag zu Tage angenehmer; 
1) Ein kleiner Plan des Gartens findet sich auf einer aus dem Jahre 1685 stam 
menden Karte Berlin’s und seiner Umgebung im Flur des Hohenzollernmuseums im 
Schlosse Monbijou.
	        

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