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Jugenderinnerungen und Bekenntnisse / Heyse, Paul (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Jugenderinnerungen und Bekenntnisse / Heyse, Paul (Public Domain)

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Monograph

Author:
Heyse, Paul
Title:
Jugenderinnerungen und Bekenntnisse / von Paul Heyse
Edition:
Zweite Auflage
Publication:
Berlin: Verlag von Wilhelm Hertz, 1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Scope:
383 Seiten
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15465455
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Heyse 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Jugenderinnerungen

Chapter

Title:
I. Mein Elternhaus

Contents

Table of contents

  • Jugenderinnerungen und Bekenntnisse / Heyse, Paul (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Contents
  • Jugenderinnerungen
  • I. Mein Elternhaus
  • II. Berliner Lehrjahre
  • III. Bonner Studien
  • IV. Ein Jahr in Italien
  • V. König Max und das alte München (1854-1864)
  • Bekenntnisse
  • I. Aus dem Leben
  • II. Aus der Werkstatt
  • Berichtigung
  • Imprint
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

J. Mein Elternhaus. 
Wenn es für ein Findelkind ein erhebendes Gefühl ist, sich 
selbständig durch die Welt geschlagen zu haben, so hat doch das 
Bewußtsein, einem edlen Stamm wackerer Vorfahren entsprossen 
zu sein, einen höheren Werth, in dem Maße, als dankbare Pietät 
das kühle Selbstgefühl, Niemand als sich selbst für sein Leben 
verpflichttt zu sein, an wärmender und beglückender Kraft 
überwiegt. 
Freilich legt ja auch der Vorzug, trefflicher Eltern sich 
rühmen zu dürfen, dem Sohne Pflichten auf, die kein Ausruhen 
auf ererbten Lorbeeren gestatten, und mein Oberlehrer in der 
Quinta des Gymnasiums wußte, was er that, als er mir in 
mein Schüler-Stammbuch (auf Griechisch, das ich damals noch 
nicht verstand) die homerische Mahnung schrieb: 
Immer der Erste zu sein und vorzustreben den Andern, 
Ehre zu machen der Väter Geschlecht. 
In mir aber war der Familiensinn, der allen Heyses im 
Blute liegt, noch besonders genährt worden, da ich zu dem statt— 
lichen Bilde meines Großvaters in unserer Wohnstube von früh an 
mit Ehrfurcht aufblicken lernte. Auch von den Brüdern meines 
Vaters, dem Petersburger Großkaufmann Ludwig9, dem Onkel 
Dieser Onkel vor Allen, ein warmherziger Mann von großem 
Zuschnitt, ließ es sich angelegen sein, auch in den entfernteren Zweigen 
der Familie das Gefühl der Zusammengehörigkeit wach zu erhalten. Im 
Jahre 1842 berief er einen Familiencongteß aller Heyses mit dem y — 
Heyse: Jugenderinnerungen. J
	        

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