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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Tschudi, Georg von
Titel:
Aus 34 Jahren Luftfahrt : persönliche Erinnerungen / von Georg v. Tschudi
Erschienen:
Berlin: Verlag von Reimar Hobbing, 1928
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
186 Seiten
Fußnote:
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Berlin:
B 913 Flug Verkehr: Flugverkehr
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15462317
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 913 Flug 10
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
10. Eine Ballonfahrt mit Segel

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • Farbkarte

Volltext

zesetzten die wichtigsten Hafenstädte zur Aufrecht⸗ 
erhaltung resp. Wiederherstellung der Ordnung mit 
Mannschaften ihrer Schiffe; auch wurden die 
Beschwaderchefs dahin instruirt, jede feindselige 
Aktion Griechenlands nöthigenfalls mit Gewalt zu 
perhindern. 
So stehen die Dinge zur Stunde, wo wir dies 
schreiben. Ob Griechenland wirklich auf jede weitere 
Aktidn“ verzichten, ob die Türkei nun wirklich an 
den Ernst der Großmächte glauben wird, ob für die 
anglückselige Insel endlich ersprießliche Zustände 
geschaffen werden, ob schließlich dieser Konflikt noch 
weitere Kreise ziehen, vielleicht sogar die schöne 
Einigkeit unter den Großmächten stören wird, das 
alles sind Fragen, welche allein nur die Zeit beant⸗ 
worten wird. Das eine ist sicher, daß der politische 
Horizont sehr, aber sehr umwölkt ist. 
König Georg J., geboren am 24. Dezember 1845 
als Sohn des noch jetzt regierenden Königs von 
Dänemark, nahm am 6. Juni 1863 in Folge des 
am Tage vorher von den Vertretern der Schutz- 
mächte unterzeichneten Protokolls die ihm von der 
griechischen Nationalversammlung angetragene Krone 
an. Die Kaiserin-Mutter von Rußland, die Prin— 
zessin von Wales sind seine Schwestern; seine Ge⸗ 
nahlin ist eine Tochter des verstorbenen Großfürsten 
Konstantin Nikolajewitsch von Rußland. Der 1868 
zeborene Kronprinz Konstantin ist seit dem Jahre 
1880 mit der jüngsten Schwester des deutschen 
Kaisers, Sophie, vermnählhlßtt. 
Theodor Delyannis, der griechische Premier⸗ 
ninister und Minister der Finanzen, ist ein Veteran 
unter den europäischen Diplomaten, da er bereits 
ein 71. Lebensjahr erreicht, von denen er über 
ierzig dem Staatsdienste gewidmet hat. Man kann 
hn vielleicht den Crispi Griechenlands nennen, 
venigstens übertrifft er ihn noch in der Anzahl 
seiner Ministerien. Lange Zeit wechselte die Regie— 
rungsgewalt zwischen ihm und Trikupis ab, wie 
twa in England zwischen Gladstone und Salisbury; 
aber der Tod hat ihn von diesem Nebenbuhler befreit. 
Schon einmal, 1886, hat er, als Griechenland die 
Anruhen auf der Balkanhalbinsel auch seinerseits be— 
iutzen wollte und kostspielige Rüstungen veranstaltete, 
»on den Großmächten aber durch eine Flotteninter— 
»ention zur Ruhe gezwungen wurde, aus Groll dar— 
iber seine Entlassung genommen — ob er nun aber⸗ 
mals Ursache dazu haben wird? Warten wir's ab! 
Allerlei vom Fage. 
ist nun einmal 
id: Wenn der 
Wiuter allmälig 
zu Ende geht und 
die ersten Früh— 
ings⸗Anzeichen 
ich schüchtern her⸗ 
orwagen, dann 
ziebt auch die 
vohe Politik, die 
Winter über auch 
zeschlummert hat, 
vieder einige Le⸗ 
benszeichen von 
sich. Den Anfang macht fast immer die orien⸗ 
talische Frage, an deren Lösung sich nun schon 
o viele Generationen versucht haben und die noch 
mmer ungelöst ist, wie so manche andere „Frage“. 
Die kommenden Generationen müssen doch auch 
twas Beschäftigung haben. 
Und so nahm es uns denn nicht weiter Wunder, 
alarmirende Nachrichten aus Kreta zu hören. Kreta, 
das ist ein Bestandtheil der orientalischen Frage, so 
zut wie Armenien und die Balkanländer. Nicht 
jar so lange ist es her, als auf der Insel die 
Aufruhrfurie tobte, nun ist sie wieder aufgelebt und 
diesmal, so scheint es, wird's ernst. Griechen und 
Türken stehen sich hier unvermittelt gegenüber; 
Zündstoff ist immer vorhanden und mit loyalen 
Waffen kämpft man so wenia bhüben wie drüben. 
Rerliner Dlustrirte Zeitung. 
Nr. 8. 
Man weiß nicht recht, welches „Kar⸗ 
lickel‘' diesmal angefangen hat, aber 
Mord und Brand herrschen auf der 
chönen Insel und die Großmächte haben 
kriegsschiffe dorthin entsandt, und 
hriechenland scheint in der That dies⸗ 
nal den Augenblick für gekommen zu 
rachten, den fetten Bissen zu ver— 
hlucken. Und kann man es ihm ver⸗ 
enken, daß es die Drohungen der 
zroßmächte nicht recht recht für voll 
immt, ja, unbekümmert darum den 
etretenen Weg fortschreitet? Es hat 
a ,„Beispiele von Erempeln“ gehabt, 
aß die Tüͤrkei sich gleichmüthig über 
lle Forderungen der Großmächte hin⸗ 
vegsetzt, ohne deshalb zur Verantwor⸗ 
uing gezogen worden zu sein — warum 
ollen wir kleinen Griechen uns nicht 
estatten können, was sich der große 
irke schon längst gestattet hat? 
Könnte uns nicht eigentlich die orien⸗ 
ische Frage und Alles, was darum 
nd daran hängt, ziemlich „schnuppe“ 
in? Aber dem ist nicht so. Die Zeiten, 
o wir ruhig zusehen konnten, wenn 
hinten, fern in der Türkei, die Völker 
ufeinander schlugen“, sind längst vor⸗ 
ber. Auf die Erschütterungen, die 
nie Türkei fast unablässig erleidet, rea⸗ 
irt heut jede europäische Großmacht; I 
de wacht aufmerksam über die ander, Theodor Delyannis, griechischer Premierminister. 
aß sie nicht etwa im Trüben fische, 
aicht über Nacht das Gleichgewicht verrücke. Im 
ropäischen Konzert kann der kleinste Mißton die 
armonie stbren. J 
Und es ist jetzt fürwahr mehr als ein Mißton 
„rhanden. Die orientalische Frage hat mit eiuem 
zchlage ein ernsteres Aussehen genommen, als 
— D 
rächte in der Behandlung des griechisch-türkischen 
donfliktes unter sich einig, aber werden sie es auch 
ernerbin sein, wenn dieser Konstikt zu einem 
irklichnn Kampfe ausgeartet ist? Hoffen 
vir es nach wie vor. Denn man mag 
iber den bewaffneten Frieden denken, wie 
nan will, ein Gutes hat er zu Stande ge— 
racht: daß jeder Staat fürchtet, die Kriegsfurie zu 
utfesseln. Jedes gekrönte Haupt, jeder Staatsmann 
cheut heute die Verantwortung, die den belasten 
vürde, der dem Kriege Raum geben würde, ohne 
zas Aeußerste versucht zu zu haben, schwebende 
ZStreitpunkte auf friedlichem Wege zu erledigen. 
Ind deshalb brauchen wir auch in den jetzigen 
mruhvollen Zeitläuften nicht allzu schwarz zu sehen. 
Ueberhaupt werden die kommenden festlichen 
Märztage der Reichshauptstadt wieder jenen fest⸗ 
reudigen Stempel aufdrücken, den sie zu Lebzeiten 
»es Kaisers Weißbart so oft gehabt hat. Nicht als 
b prunkvolle Feste gerade in dem schlichten Sinne des 
hrwürdigen Herrschers gelegen hätten, aber die Ge— 
egenheiten dazu schuf die Zeit. 
Und so ist es diesmal der 100. Jahrestag seiner 
sveburt. Der echte Patriotismus, leider aber auch 
er Chauvinismus, werden hohe Wogen schlagen; 
offen wir, daß der erstere den anderen nicht aus— 
ommen läßt. Drei Tage hindurch soll der Fest— 
ubel währen: Einweihung des National-Denkmals 
ür den verewigten Kaiser, großer Festzug der Ver⸗ 
ine und Korporationen und alten Krieger, festliche 
zxAumination, Kommerse und Festessen und was 
veiß ich noch Alles! Es wird wieder viel Geld in 
ie Beutel der Hoteliers und Gastwirthe fließen 
ind sie so etwas entschädigen für die lange, festlose 
Zeit. Denn der Ausstellungssommer hat ihnen ja 
zicht gebracht, was sie erhofft hatten, und an 
Fremden wird es während der Festtage sicher nicht 
ehlen. 
Einen guten „Schnitt“ haben sie ja auch schon 
n den letzten Tagen gemacht, in welchen am grünen 
Ztrand der Spree wieder die alljährliche Heerschau 
es „Bundes der Landwirthe“ stattfand. So ein 
chter Bündler mag keinen Berliner leiden, aber 
eine Vergnügungen macht er doch gern mit. Es 
vohnen überhaupt zwei Seelen in seiner Brust. 
die eine offenbart sich in der Generalversammlung 
m Cirkus Busch, wo die stärkste Tonart ihm gerade 
ie rechte ist, die andere aber dort, wo man sich 
imüsirt. Und dort ist der Bruder Bauer ein ganz 
inderer, wie dort, und mancher summt vielleicht auf 
»er Heimfahrt, natürlich nur für seine eigenen 
Ohren berechnet, den alten Coupletrefrain vor sich 
jin: „Ja Berlin, ja Berlin ist 'ne gottvolle Stadt, 
venn wan nur das nöthide Kleingeld dazu hat!“ 
An die 750000 Mark haben der Stadt Berlin 
ie dieswinterlichen Schneefälle gekostet. Das ist 
in hübsches, rundes Sümmchen, von dem wir nur 
offen wollen, daß es sich nicht noch vergrößern 
öge. Dann wollen wir uns mit dem Gedanken 
ertrösten, daß ein gut Theil dieser Summe an die 
brbeitslosen gefallen, daß also immerhin das 
zeld nicht durchaus zu Wasser geworden ist. 
Im Uebrigen: wozu haben wir denn das viele 
held, wenn wir es nicht wieder ausgeben wollen? 
das sagten sich wohl auch die Mitglieder des Aus— 
husses, der über die Betheiligung der Stadt Berlin 
n der Centenarfeier zu Ehren weiland Kaiser Wil⸗ 
elm J. zu Rathe saß und die Summe von 120000 
Nark für die Ausschmückung der Feststraße Unter 
en Linden bewilligte. In der Stadtverordneten⸗ 
zersammlung hatte sich bekanntlich eine Strömung 
eltend gemacht, welche diese Summe an die Kaiser 
gilhelm⸗Stiftung überwiesen wissen wollte, als eine 
vahrhaft würdige Feier des Gedenktages, aber diese 
ztrömung unterlag im Ausschusse und wird eine 
weite Niederlage wohl auch in der Stadtverordneten⸗ 
zersammlung erleben. Man hat vergänglichen 
zrunk und Pomp dem dauernden Nutzen vorgezogen, 
oelchen jene Summe bei der anderen Verwendunasart 
estiftet hätte 
Er ist da, es behielt ihn nicht, das freie Amerika, 
inseren Ahlwardt, den Rektor aller Deutschen, der 
inst nächst Bismarck der meistgenannte Mann in 
ꝛeutschen Landen war. Ist er noch der Alte 
zeblieben, wird er sein Spezialgeschäft in „Ent— 
üllungen“ wieder fortsetzen? Er wird hier manches 
erändert finden; sein intimster Feind, Herr Miquel, 
jat mit dem Schwarzen Adlerorden zugleich das 
Wörtchen „von“ vor seinem Namen erhalten; die
	        

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