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Zirkus Reinhardt / Baumgarten, Franz Ferdinand (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zirkus Reinhardt / Baumgarten, Franz Ferdinand (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Baumgarten, Franz Ferdinand
Titel:
Zirkus Reinhardt / Franz Ferdinand Baumgarten
Erschienen:
Potsdam: Hans Heinrich Tillgner Verlag, 1920
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
88 Seiten
Schlagworte:
Großes Schauspielhaus
Berlin:
B 483 Theater. Tanz. Film: Einzelne Schauspielbühnen
Dewey-Dezimalklassifikation:
792 Theater, Tanz
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15462594
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 483 GSchau 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
II. Teil: Der Zirkus

Kapitel

Titel:
III. Kapitel: Die Orestie

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Zirkus Reinhardt / Baumgarten, Franz Ferdinand (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Teil: Das Theater
  • I. Kapitel: Das Volkstheater
  • II. Kapitel: Das Drama
  • III. Kapitel: Das Theater
  • II. Teil: Der Zirkus
  • I. Kapitel: Das Haus
  • II. Kapitel: Das Orchestra-Spiel
  • III. Kapitel: Die Orestie
  • IV. Kapitel: Hamlet
  • V. Kapitel: Danton
  • VI. Kapitel: Die Kunstzertrümmerung
  • Werbung
  • Farbkarte

Volltext

IL Kapitel: Die Orestie 
Die kunstzertrümmernde Dynamik des Zirkusraums zerbrach 
die Orestie, die das Große Schauspielhaus eröffnete. Jede neue 
Aufführung wird ein neuer Beleg der Kunstzertrümmerung sein. 
Groß war die Verheißung: das Land der Griechen mit der 
Seele suchend Karl Vollmoellers. - 
Bei Aischylos liegt das Schwergewicht auf dem Chor. Eine 
Aufführung steht und fällt mit der Chor-Regie. Reinhardts Chor 
schwillt nicht an zu der monoton-literarischen Rhythmik, die der 
dunkle Metallfluß der Gesänge verlangt. Es war nichts, Besseres 
zu erwarten. - Reinhardts Unempfindlichkeit für Sprech-Stil und 
Vers-Rhythmik macht ihn zu dem denkbar ungeeignetsten Chor- 
egos. Ueberraschend aber war das ‚vollkommene Fehlen einer 
Sprech-Technik und die miserable Akustik des Raumes. Nur ab- 
gerissene Worte tropften ins Ohr. Für die akustischen Nachteile 
entschädigt kein räumlicher Vorzug. Wohlweislich wird der weite 
Orchestra-Raum nicht ausgenutzt. Der Greisen-Chor des Aga- 
memnon beschränkt sich auf Vorbühne und Orchestra-Treppe, die 
Choephoren kleben halbkreisförmig am Treppenende, die Erinnyen 
liegen in der Orchestra und kriechen auf die Bühne. So erwies 
die Praxis die Unbrauchbarkeit der Orchestra für Chöre. (Uebri- 
gens eine Lehre für bildlose Philologen, die etwa meinen sollten, 
in Hellas hätte der dramatische Chor die Orchestra benutzt.) Nur 
durch die Beschränkung auf die Randstellung in der Orchestra 
entgeht ein mehrgliedriges Spiel der heillosen Bilderverwirrung. 
Benutzt der Chor die Orchestra, so muß er, um der Ueberschnei- 
dung zu begegnen, liegen und kriechen, wie das die Erinnyen in 
so belustigender Weise taten. 
Da das erste Auftreten der Erinnyen, wie die Sage behauptet, 
Athenerinnen schlecht bekam, bangen seitdem fürsorgliche Ge- 
müter um die Folgen grausiger Bühnen-Ereignisse. So hat der 
weise Magistrat Nürnbergs anno Domini 1552 dem vielehren- 
werten Meister Lienhart Geringsgewentlein die Aufführung seines 
Stückes abgeschlagen, „die begert Comedi, weil den schwangern 
Weibern und andern abschreckend zu sehn“. Weise und wohl-
	        

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