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Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Landsberger, Artur
Titel:
Millionäre : ein Berliner Roman / Artur Landsberger
Erschienen:
München: Thespis-Verlag, 1921
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
389 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15463029
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Land 6 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Siebenundzwanzigstes Kapitel. Wie Leopold den Posten Beer effektuierte

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  • Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1909 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Rednerliste
  • Inhaltsverzeichnis
  • 6. Januar 1909
  • 20. Januar 1909
  • 10. Februar 1909
  • 11. Februar 1909
  • 10. Februar 1909
  • 24. Februar 1909
  • 17. März 1909
  • 24. März 1909
  • 31. März 1909
  • 21. April 1909
  • 5. Mai 1909
  • 19. Mai 1909
  • 26. Mai 1909
  • 9. Juni 1909
  • 23. Juni 1909
  • 30. Juni 1909
  • 25. August 1909
  • 8. September 1909
  • 22. September 1909
  • 6. Oktober 1909
  • 20. Oktober 1909
  • 3. November 1909
  • 10. November 1909
  • 24. November 1909
  • 8. Dezember 1909
  • 22. Dezember 1909

Volltext

Sitzung vom 3. 5toocmber 1009 4 63 w orden ist; ich unterschreibe das alles: aber schließ­ zukommen suchen, und zwar — da mache ich auch lich treffen die Vorwürfe nicht uns, sondern sie gar kein Hehl daraus — m it kleinsten Opfern. Wir treffen die Instanzen , und der Fehler liegt schließlich befinden u n s einmal in einer derartigen S itua tion . an der Gesetzgebung, die ein solches Vorgehen gegen D a s ist ja ein sehr bequemer S tandpunkt, wenn man uns möglich macht. D er Minister ist in der Lage, sagt: entweder — oder. D ürfen wir ihn aber als u n s eine Frist zu setzen, und wenn wir die Frist nicht Charlottenburger S tad tverordnete einnehmen und einhalten; dann kann der Minister feine Entscheidung sagen: das lassen wir u n s nicht gefallen, infolge­ fällen. - D a n n freilich würde ja das E rgänzungs­ dessen beschreiten wir diesen Weg nicht w e ite r? Ich verfahren nach dem Gesetz weiter vor sich gehen, glaube, wir dürfen gar nicht einmal als Charlotten­ und wir können un te r Umständen auch das Risiko burger S tad tverordnete u n s zu einer derartigen laufen wollen und abwarten, wie das Verfahren Richtung bestimmen lassen; denn wir w ürden damit enden wird. Aber vergessen wir doch nicht — un ter Umständen Charlottenburg für lange Zeit darauf hat ja der Herr Berichterstatter schon hin­ in der Entwicklung seiner Verkehrsinteressen fest­ gewiesen — , daß durch die Entscheidung des Herrn legen, nnd zwar zum Schaden Charlottenburgs. Ministers un ter Umständen diesem Verfahren nach (S e h r richtig!) bestimmten Richtungen hin schon präjudiziert N un hat Herr Kollege Hirsch hier einen S ta n d ­ werden kann. Wir müssen uns rechtzeitig in eine punkt vertreten, der mich eigentlich überraschte. möglichst günstige Lage für etwaige spätere E n t­ Er sagte: wie kommen wir dazu, in die Gegend scheidungen zu bringen suchen. am Kurfürstendamm eine Untergrundbahn zu M a n mag ja V ertrauen zu den Ins tanzen legen, wie können wir zwei Millionen aus dem haben, wie m an will, aber jedenfalls, wo doch nicht Säckel der S teuerzahler ausgeben für eine Unter­ nach bestimmten Grundsätzen des Gesetzes ent­ grundbahn, die n u r einer ganz bestimmten Gegend schieden wird, sondern wo nach Billigkeitserwä­ zugute kom m t? M eine Herren, von diesem S ta n d ­ g u n g e n / nach allgemeinen Betrachtungen, nach punkt aus könnten wir überhaupt gar nichts mehr S en tim en ts , möchte ich eigentlich beinahe sagen, unternehmen. (S e h r richtig!), (S e h r richtig!) die Entscheidung später gefällt wird, — ja, wer will Von diesem S tandpunk t aus hätten wir auch gar denn da die G aran tie übernehmen, daß die E n t­ nicht e inm al an die Errichtung eines Elektrizitäts­ scheidung zu unseren Gunsten ausfällt, oder ander­ werkes gehen können; denn in gewissem S in n e sind seits, wer will das Risiko laufen, eine Offerte, die es im m er nur gewisse Kreise der Bevölkerung, die doch immerhin gewisse Vorteile für u n s bietet, ab­ davon Vorteil haben. zulehnen in der E rw artung , daß wir, wenn wir (S e h r richtig!) unsere Sache allein zum äußersten Ziele führen, Und denken S ie an andere kommunale E in ­ bann einen größeren Vorteil herausschlagen w erden? richtungen ! Ich weiß nicht, ob der Herr Kollege sich Ich m uß sagen, es würde ein gewisses Lotteriespiel auf den gleichen S tandpunk t gestellt hätte, wenn es darin liegen, wenn wir in dieser Weise handeln sich hier um eine Aufwendung für die Klassen der wollten. Bevölkerung handelte, die er angeblich hier ver­ (S e h r richtig!) tritt. M eine Herren, es ist nun ferner gesagt: ja, (S eh r richtig!) der T erm in , der uns hier gesetzt ist — das dürfen D an n würde er wahrscheinlich gesagt haben: es ist wir u n s nicht gefallen lassen! Sämtliche Redner die verfluchte Pflicht und Schuldigkeit der gesamten haben sich darüber erregt. Es ist auf einen Artikel Charlottenburger, einzustehen. der Frankfurter Zeitung hingewiesen. J a , meine (S e h r richtig!) Herren, w enn S ie hier jemanden haben wollen, der Und, meine Herren, welcher kleinliche S t a n d ­ Kritik übt an den unerhörten Eingriffen in die punkt, zu sagen: der Untergrundbahnhof kommt Selbstverwaltung, wenn S ie jemanden haben nur einem bestimmten Bezirk z u g u te ! Ich meine, wollen, der mit der allergrößten Entrüstung sich was einem bestimmten Bezirk zugute kommt, über das Verfahren ausspricht, das in diesem Falle kommt doch schließlich in der Reflexwirkung der ge­ von den Regiernngsinstanzen gegen Charlottenburg samten Bürgerschaft von Charlottenburg zugute. geübt ist, dem fein W ort scharf genug nach der (S e h r richtig!) Richtung hin ist, — meine Herren, ich stehe wirklich Wollen wir vielleicht sagen, daß die Bevölkerung als dafür jederzeit zu I h r e r Verfügung — w enn 's bloß solche keinerlei Vorteile habe von Untergrund­ w as nützen würde in diesem F a l l ! bahnen und sonstigen Verkehrserleichterungen, die (S tad tv . J a ch m an n : S eh r gu t!) zuerst nur einem bestimmten Bezirk dienen ? Ich M eine Herren, wir wollen doch hier Charlotten- glaube nicht, daß Herr Kollege Hirsch bereit fein burgs Interessen wahren, wird, diesen S tandpunk t wirklich auf die D auer (S tad tv . J a ch m an n : S eh r richtig!) aufrecht zu erhalten. und wir werden die Charlottenburger Interessen (S tad tv . Hirsch: S o habe ich es auch nicht gesag t!) nicht dadurch wahren, daß wir hier feierlich Ver­ Ich würde mich sehr freuen, wenn S ie diesen S ta n d ­ wahrung einlegen gegen eine derartige Ver­ punkt nicht w a h re n ; eine Verständigung zwischen gewaltigung Charlottenburgs, sondern ich glaube, u n s wird dann sehr leicht sein. wir wahren die Interessen Charlottenburgs, wenn Herr Kollege Holz sagt, er gehe m it keinem wir allerdings unser lebhaftes B edauern darüber großen V ertrauen den Ausschußberatungen en t­ aussprechen, daß die Dinge so weit haben getrieben gegen, aber er würde sich im m erhin freuen, w enn es werden können, wenn wir sagen: wir unterschreiben den andern gelänge, ihn im Ausschuß eines Besseren jedes einzige Wort, das in dem Artikel der Frank­ zu überzeugen. Gleichzeitig aber hat er hinzu­ furter Zeitung stand, dann im übrigen aber der gefügt, er ginge m it einem starken Pessimismus in force majeure Rechnung tragen. Wir können nicht den Ausschuß. N un, meine Herren, gegen Pessi­ die Gesetze abändern, nicht die Minister absetzen, m ism us anzukämpfen — ich weiß wirklich nicht, mit sondern wir müssen aus diesen Verhältnissen heraus- welchen Erw ägungen ich den pessimistischen S tan d -

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