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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1961, III. Wahlperiode, Band III, 52.-80. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1961, III. Wahlperiode, Band III, 52.-80. Sitzung (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Sling
Titel:
Das Sling-Buch
Erschienen:
Berlin: Verlag Ullstein, 1924
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
236 Seiten
Berlin:
B 327 Literatur: Feuilletons, Reportagen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15462638
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 327 Sling 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Das Vergnügen für gebildete Leute

Schnellzugriff

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1961, III. Wahlperiode, Band III, 52.-80. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (52), 5. Januar 1961
  • Nr. 2 (53), 19. Januar 1961
  • Nr. 3 (54), 2. Februar 1961
  • Nr. 4 (55), 16. Februar 1961
    Nr. 4 (55), 16. Februar 1961
  • Nr. 5 (56), 2. März 1961
  • Nr. 6 (57), 16. März 1961
  • Nr. 7 (58), 16. März 1961
  • Nr. 8 (59), 6. April 1961
  • Nr. 9 (60), 20. April 1961
  • Nr. 10 (61), 4. Mai 1961
  • Nr. 11 (62), 18. Mai 1961
  • Nr. 12 (63), 8. Juni 1961
  • Nr. 13 (64), 22. Juni 1961
  • Nr. 14 (65), 6. Juli 1961
  • Nr. 15 (66), 13. August 1961
  • Nr. 16 (67), 19. August 1961
  • Nr. 17 (68), 17. September 1961
  • Nr. 18 (69), 21. September 1961
  • Nr. 19 (70), 22. September 1961
  • Nr. 20 (71), 28. September 1961
  • Nr. 21 (72), 5. Oktober 1961
  • Nr. 22 (73), 19. Oktober 1961
  • Nr. 23 (74), 2. November 1961
  • Nr. 24 (75), 3. November 1961
  • Nr. 25 (76), 16. November 1961
  • Nr. 26 (77), 7. Dezember 1961
  • Nr. 27 (78), 16. Dezember 1961
  • Nr. 28 (79), 21. Dezember 1961
  • Nr. 29 (80), 21. Dezember 1961

Volltext

t 
70. Sitzung vom 22. September 1961 
273 
Brandt 
das erwähnte Sonderprogramm im Wohnungsbau, zu 
mal auch wegen seiner Bedeutung für nach Berlin kom 
mende jüngere Ehepaare. Unter diesem Gesichtspunkt 
stehen auch Vergünstigungen anderer Art für junge 
Eheleute und zusätzliche Kinderbeihilfen, die wir einzu 
führen beabsichtigen. Der Senat wird Vorschläge unter 
breiten, durch die der Kreis mittlerer oder kleinerer 
Einkommensbezieher faktisch auch in den Genuß von 
Vorteilen kommen sollte, an denen er bisher nicht teil 
nehmen konnte. Auf welche Weise das geschehen kann, 
wird im einzelnen mit der Bundesregierung zu beraten 
oder zu vereinbaren sein. Die Besprechungen hierüber 
haben begonnen. 
Unseren Dank möchte ich an dieser Stelle den Spitzen 
verbänden der Wirtschaft, der Bundesanstalt für Ar 
beitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung und den 
anderen Organisationen sagen, die sofort reagiert und 
die den Kern unserer Bemühungen um neue Menschen 
ideell und praktisch unterstützt haben. Ein besonderes 
Wort der Anerkennung gilt der Bundesregierung, die 
im Sinne dieser Gesamtkonzeption zunächst 500 Mil 
lionen DM bereitgestellt hat. 
(Beifall.) 
Der Senat kennt die Schwierigkeiten — auf die auch 
hier heute morgen schon erneut hingewiesen worden 
ist —, die bei den an der Grenze gelegenen Geschäften, 
bei den durch polizeiliche Absperrung betroffenen Lä 
den, bei manchen Kinos und bei Pächtern von Verkaufs 
stätten auf S-Bahn-Gelände eingetreten sind. Wir sind 
bereit und entschlossen zu helfen. Wo die Gründung 
einer neuen Existenz möglich ist oder wo die gefährdete 
Existenz erhalten werden kann, da sollen Kredite aus 
öffentlichen Mitteln gewährt werden. In anderen noch 
ernsteren Fällen ist der Senat bereit, jede zweckmäßige 
Hilfe zu leisten, um unbillige Härten zu vermeiden und 
auch angemessene Ansprüche der indirekt Betroffenen 
zu schützen. Diese Stützungsmaßnahmen werden zur 
Zeit ausgearbeitet. Die bezirklichen Wirtschaftsämter 
werden Anfang nächsten Monats entsprechende Anträge 
entgegennehmen. 
Ehe ich nun, meine Damen und Herren, zu einzelnen 
Vorschlägen komme, die der Senat für den Ausbau Ber 
lins als kulturelles Zentrum für den freien Teil Deutsch 
lands macht, lassen Sie mich folgendes vorausschicken. 
Wir werden uns sehr ernsthaft zu überlegen haben, ob 
nicht alte Pläne in neuer Form vorgelegt werden müs 
sen, durch die wichtige und geeignete wissenschaftliche 
und künstlerische Einrichtungen Berlins auf breitere 
Schultern gelegt werden. In diesem Hohen Hause sind 
vor Jahr und Tag, zumindest in den Ausschüssen, Pläne 
erörtert worden, wie man den Bund näher an unsere 
Universitäten heranbringen könnte. Diese Pläne sind, 
wie ich meine, leider gescheitert. Heute wäre mancher 
von uns froh, wenn damals Bedenken zurückgestellt 
worden wären und auf einem Gebiet, das nichts mit den 
staatsrechtlichen Fragen der Verbindung zwischen West 
deutschland und Berlin zu tun hat, stärkere Bindungen 
zwischen dem Bund und Berlin hätten hergestellt wer- 
den können. (Beifall.) 
Die alten Pläne werden heute nicht mehr verwirklicht 
werden können. 
Der Senat ist aber der Auffassung, daß wir im Zu 
sammenwirken mit dem Bund an die deutschen Länder, 
an den Deutschen Städtetag, an die deutschen Hoch 
schulen und an wichtige freie kulturelle Organisationen 
herantreten sollten, um ihnen die Erörterung des Ge 
dankens einer „Stiftung Hauptstadt Berlin“ und ge 
gebenenfalls die Gründung einer solchen Stiftung vor 
zuschlagen, die unsere Universitäten, einen Teil unserer 
Hochschulen, unsere Theater und andere denkbare kul 
turelle Einrichtungen als sichtbares Zeichen der Ge 
meinschaft des freien Deutschlands in Berlin tragen 
könnte. Hierbei wäre es selbstverständlich, daß die 
innere Unabhängigkeit wissenschaftlicher und künstle 
rischer Arbeit durch eine solche Stiftung gewährleistet 
bleibt; aber es wäre mit einem solchen Vorschlag, der 
schon vor Jahren vom Königsteiner Kreis gemacht wor 
den ist, ein neuer Weg beschritten, auf dem wir die 
Verbindungen Berlins zum freien Teil Deutschlands 
stärken könnten und es damit Menschen leichter machen 
könnten, in Berlin ihrer wissenschaftlichen oder künst 
lerischen Aufgabe nachzukommen. Einzelheiten dieses, 
wie gesagt, nicht ganz neuen Vorschlages, Einzelheiten 
einer solchen Regelung insbesondere werden in den Aus 
schüssen dieses Hauses vertrauensvoll besprochen wer 
den müssen, und dies würde natürlich ganz besonders 
für die Konstruktion von Organen einer solchen Stiftung 
und ihrer Zuständigkeit gelten. Auf kulturellem Gebiet 
heißt es, davon ganz unabhängig, die bisherigen Ein 
richtungen auszubauen, zu vervollständigen und zu ver 
suchen, auch weitere neue Einrichtungen in Berlin zu 
errichten. 
Im pädagogischen Bereich denken wir an ein päd 
agogisches Zentrum als zentrale Stätte deutscher und 
internationaler Pädagogik, deren Errichtung seit lan 
gem angestrebt wird. Auf den Gebieten unserer Hoch 
schulen und Forschungsinstitute gilt die Hauptsorge der 
Vermehrung der Studienplätze, um eine möglichst hohe 
Zahl gerade auch westdeutscher Studenten aufnehmen 
zu können. Es ist auch zu überlegen, ob in Berlin .be 
heimatete Studenten häufiger als bisher in der Bundes 
republik studieren sollen und ob man ihnen dabei helfen 
sollte. Die Vorschläge des Wissenschaftsrates für die 
Universitäten sollen schneller, als bisher geplant, durch 
geführt werden. Die Zahl der Gastprofessuren an bei 
den Universitäten soll vermehrt, der Professorenaus 
tausch vergrößert werden. 
Um diese kulturellen Maßnahmen durchführen zu 
können, werden teilweise Neubauten erforderlich. Wir 
denken in diesem Zusammenhang an drei große Bau 
zentren: 
1. Die Vollendung des Ernst-Reuter-Platzes durch 
einen Neubau für die Fakultät für Architektur der 
Technischen Universität und das Institut für 
Städtebau. 
2. In Dahlem soll ein Universitätsforum entstehen. 
3. Der Raum am Kemperplatz — Matthäikirchplatz 
wird neben der bereits im Bau befindlichen Phil 
harmonie die Staatsbibliothek und ein Gebäude für 
die Galerie des 20. Jahrhunderts und für die Un 
terbringung anderer Ausstellungen aufnehmen. 
Für die Unterbringung der Bestände der ehemals 
staatlichen Museen sollen die Pläne in Charlottenburg, 
Dahlem und an der Prinz-Albrecht-Straße in Zusam 
menhang mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 
beschleunigt aufgestellt werden. Wir hoffen weiter, daß 
es möglich sein wird, mit dem Bau der neuen Studios 
des Senders Freies Berlin am Reichskanzlerplatz bald 
zu beginnen. Auf weitere Einzelheiten will ich jetzt nicht 
eingehen, aber ich möchte dem Hohen Hause sagen, daß 
der Senator für Volksbildung detaillierte Vorschläge 
unterbreitet hat, um auf dem Wege voranzukommen, 
der unsere Stadt zu einem noch wichtigeren Zentrum 
von Bildung, Ausbildung und kultureller Entfaltung 
machen soll. 
Auch auf dem Gebiete des Gesundheitswesens müßte 
Berlin noch mehr als bisher zu einem Ausbildungs- und 
Fortbildungszentrum werden. Hier sind neue oder er 
weiterte Einrichtungen notwendig, um die Fortbildung 
zu ermöglichen. 
Die jetzige Situation erfordert auch besondere Maß 
nahmen für die jungen Menschen in Berlin und ihren 
Kontakt mit der Jugend Westdeutschlands. Dazu gehören 
die Verbesserung für Unterbringung und Betreuung 
junger Menschen, die in erfreulich großer Zahl nach 
Berlin kommen, und Bemühungen nach Westdeutsch 
land hinein, um die Jugend noch mehr als bisher mit der 
Berlin-Situation vertraut zu machen. Wir denken an die 
Erweiterung des Jugend-Gästehauses und an zusätzliche 
Einrichtungen für die Betreuung und die Begegnung 
junger Menschen. 
Die Betreuung von Kindern berufstätiger Mütter er 
fordert auch unter dem vorerwähnten arbeitsmarkt 
politischen Gesichtspunkt weitere Plätze in Kindertages 
stätten, da wir mehr denn je auf die Mitarbeit von 
Frauen in der Wirtschaft angewiesen sind. Für die 
Übergangszeit ist nachbarschaftliche Hilfe dringend er 
wünscht.
	        

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