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Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1905 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1905 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg : für das Verwaltungsjahr ... / bearbeitet im Statistischen Amt
Weitere Titel:
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten für das Etatsjahr ...
Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten des Stadtkreises Charlottenburg
Erschienen:
Charlottenburg 1922
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1879/80-1915/1920
ZDB-ID:
2900353-2 ZDB
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1907
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-10451377
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
Text

Schnellzugriff

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  • Bericht über die Verwaltung und den Stand der Gemeindeangelegenheiten der Stadt Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1905 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Text
  • Index

Volltext

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diesen hinter uns liegenden Zeitabschnitt auszeichnet, und eingedenk des. Goethe- 
schen Wortes: 
Was du ererbt von deinen Vätern hast, 
erwirb es, um es zu besitzen. 
Ihnen gebührt unser aufrichtiger Dank sowie den Herren der Bau- 
Deputation, die mit dem unermüdlichen Pflichteifer, der die in der Selbstverwal 
tung stehenden deutschen Männer als ein besonderer Ruhmestitel auszeichnet, un 
verdrossen Jahr aus Jahr ein mit Rat und Tat an der Vollendung des Baues 
mitgearbeitet haben. 
Das Wesentliche aber des Baues, die Gedankenarbeit, die seine zweck 
mäßige räumliche Gestaltung ersonnen und die Formen erfunden hat. in denen 
er sich stolz und stark erhebt, wir verdanken es den Architekten, den Herren 
Reinhardt und Süßcnguth. Sie. geehrter Herr Baurat. haben sich einer Kritik 
über das Bauwerk absichtlich enthalten. Und es ist richtig, daß die eigentliche 
abschließende Kritik über unseren Bau von den in erster Reihe dazu berufenen 
auswärts stehenden Architekten und Künstlern erfolgen wird, wenn das Rathaus 
der öffentlichen Besichtigung freigegeben sein wird? Aber mir, der ich 6 Jahre 
hindurch mit dem lebhaftesten Interesse und mit immer sich steigernder Freude 
den Bau von Stein zu Stein habe wachsen sehen, so daß, ich möchte sagen, ein 
Stück meiner Seele in die Steine dieses Hauses mit eingemauert ist. der ich als 
Chef der städtischen Verwaltung am heutigen Tage diese ragenden Räume über- m 
nehme, um mit meinen Herren Kollegen und den anderen zahlreichen Mitarbeitern 
in der Verwaltung die Arbeit zu leisten, die die Zukunft von uns verlangt, mir 
bitte ich zu gestatten, meine Laienkritik schon heute in einigen Strichen an dem 
Bauwerk zu üben. 
Es ist schon kurz die Zweckmäßigkeit des klaren übersichtlichen Grundrisses 
angedeutet. Er ist in der Tat ein hervorragender Vorzug dieses Hauses, um so 
mehr, als das Baugrundstück wie ein schmales Handtuch mit nur 60 Meter Front 
bei 125 Meter Tiefe der zweckmäßigen Bebauung Schwierigkeiten entgegenstellte. 
Trotzdem flutet Licht und Luft und Sonne durch alle Räume des Hauses. Nirgends 
ist ein dunkler Winkel. Trotzdem ist die Zugänglichkeit zu allen Räumen durch 
zweckentsprechende Anordnung der Treppenanlagen aufs trefflichste gewahrt. Neben 
diesem praktischen Hauptwerke der Grundrißgestaltung scheint mir aber der hohe 
künstlerische Wert dieses Baues darin zu liegen, daß die Formen, in denen 
sich der Bau erhebt, völlig frei und neu erfunden sind, und in ihrer durch alle 
Bauteile durchgeführten Einheitlichkeit harmonisch wirken. Es ist keiner der vor 
handenen Stile abgeschrieben. Aus allen Formen tritt uns die Persönlichkeit 
des Künstlers entgegen, die eigenartiges geschaffen hat. Das Charakteristische 
dieser Formen scheint mir zu sein: Ernst und Kraft. Passend für unser Rat 
haus, in dem in ernster harter Arbeit unter Ringen und Kämpfen nur mit 
männlicher Kraft und Stärke jene schwierigen Aufgaben zu lösen sind, die die Zeit 
uns stellt. Passend zu jenen beiden Sprüchen, die über dem Eingang zum 
Rathause stehen und bekunden: 
Das Leben ein Kampf 
und 
Unablässige Arbeit überwindet alles. 
So entsprechen die Formen des Baues dem Gedanken der starken und 
kräftigen modernen Zeit, die auf der Grundlage des geeinten Deutschen Reiches 
und seiner inneren Kraft erwachsen ist und nun mächtig vorwärts drängt. Die 
Kunst, insbesondere die Baukunst, ringt nach einem neuen, dieser heutigen Zeit 
angepaßten Ausdruck der Formen. Es will mir scheinen, daß in dieser Richtung 
mit diesem Rathausbau ein Versuch gemacht ist, der wohl als gelungen bezeichnet 
werden darf. 
Und was die Künstler ersonnen haben, das ist mit entgegenkommendem 
Verständnis von den Leitern des Baues, von allen Mitarbeitern an ihm glücklich 
zur Ausführung gebracht. Ich danke den Herren Bauinspektor Walter, Regicrungs- 
baumeister Kiel, welchen letzteren wir heute als jetzigen Stadtbaurat unserer 
Nachbarstadt Rixdorf unter uns begrüßen, und Herrn Regierungsbaumeister 
Kurtze, mit ihren Technikern für die umsichtige und sorgsame Leitung des Baues. 
Ich danke allen Handwerksmeistern, Polieren. Gesellen und Arbeitern, allen 
Fabrikanten und Lieferanten. Unter allen bestand ein rühmlicher Wettbewerb, 
das Beste zu leisten und zu liefern. Der Erfolg ist dem entsprechend; wir haben 
in unserem neuen Rathause dadurch auf vielen Gebieten des Kunstgewerbes 
äußerst rühmenswerte Leistungen aufzuweisen, auf welche das norddeutsche Kunst 
gewerbe mit Recht stolz sein kann. 
So mein freudig bekanntes Laienurteil über diesen Bau. Und wie auch 
die endgüllige, maßgebende Kritik schließlich urteilen wird — das eine steht fest: 
Wir, das heißt die städtische Verwaltung, wir fühlen uns durchaus wohl in den 
schönen, gesunden, von Licht und Luft durchströmten Räumen dieses Hanfes, wir 
wissen Ihnen, meine Herren Reinhardt und Süßenguth. großen Dank für da-'.
	        

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