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Kleine Bilder / Trojan, Johannes (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Kleine Bilder / Trojan, Johannes (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Sling
Titel:
Das Sling-Buch
Erschienen:
Berlin: Verlag Ullstein, 1924
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
236 Seiten
Berlin:
B 327 Literatur: Feuilletons, Reportagen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15462638
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 327 Sling 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Die Wanderwade

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Kleine Bilder / Trojan, Johannes (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Wie ein Buch entsteht
  • Aus dem Storchnest
  • Vor Thau und Tag
  • Grauliches
  • Leiden eines Unpolitischen
  • Die "Ollen Kamellen" bei Geheimraths
  • Wiederstehen
  • Von den Ameisen
  • Mit der Harte
  • Der Sonnenbruder
  • Alte Eibenbäume
  • Das Abenteuer im Walde
  • Verschiedene Uebergänge
  • Die Letzten im Bade
  • Wie man eingebaut wird
  • Ueber den Mai
  • Aus dem Walde
  • Biergarten-Studie
  • Die Lichtputzscheere
  • Der Wohlthätigkeits-Bazar
  • Von der Johannisnacht
  • Der Veilchenstrauß
  • Fliegen-Beschäftigungen
  • Auf der Dachrinne
  • Von alten Gärtnern
  • Der erste Tag
  • Winter im Harz
  • Paul Konewka
  • Doktor Faust im Berliner Voigtland
  • Hiddensöe
  • Ein Jahrmarkt in Berlin
  • Nachrichten vom Hofe
  • Der Strandwald
  • Leiden eines Chambregarnisten
  • Inhaltsverzeichnis
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

Mark und Bein und ich war so erschrocken, daß ich, ohne 
noch einmal zu der Frau hinaufzusehen, fortging. Lin 
Stück war ich gegangen, da überkam mich ein großer Zorn 
über die Besitzerin der Birnen. Ich hielt ihr eine ordent 
liche Strafpredigt; ich malte mir aus, wie sie im ganzen 
Dorfe ihres Geizes und ihrer Hartherzigkeit wegen gefürchtet 
und berüchtigt fei; kurz ich machte sie so schlecht, wie nur 
irgend möglich. Dieser Zorn hatte für mich das Gute, daß 
ich darüber in sehr hastigen Schritt gerieth. Noch immer 
auf die Frau scheltend, hatte ich das Dorf weit hinter mir 
gelassen, war durch ein Wäldchen gegangen, trat nun an 
den Rand desselben und erblickte in einiger Entfernung vor 
mir die Thürme einer kleinen Stadt. Am Waldrande setzte 
ich mich nieder, uin ein wenig zu rasten. Als ich nun all- 
mählig ruhig wurde, meine Lage bedachte und einen Blick 
auf meine Rleider und meine Stiefel warf, die nur noch so 
eben zusammen hielten — da mußte ich mir sagen: Ls ist 
der Frau doch so sehr nicht zu verdenken, daß sie dich für 
einen Landstreicher gehalten hat. Du hast ihr Unrecht 
gethan! Es ist vermuthlich eine brave, allerdings etwas 
genaue Frau, wie sie aber — das versteht sich — sein muß, 
damit die Wirthschaft nicht in verfall gerathe. Ich sah die 
Arbeiter auf dem Felde, ich hörte den Schlag der Art im 
Walde, ich sah zu meinen Füßen die Ameisen hin und her 
laufen, die Bienen über dem Beidekraut fliegen: alles war 
eifrig bei seinem Tagwerk. Da ergriff mich heiße Sehn 
sucht, zu Hause wieder bei meiner Arbeit zu sein und in 
ordentlichem Anzuge zu stecken. Wie ich nun nach dem 
Städtchen hinüberblickte, kam mir ein Einfall, der mich gut 
dünkte. In einer kleinen Stadt, dachte ich, giebt es allerlei 
Gewerk und Handtierung; vielleicht findest du dort eine 
Arbeit und kannst dir ein paar Groschen Zehrgeld für den 
Heimweg verdienen. Daran konnte ich nichts Schimpfliches 
finden; denn ich hatte oft gelesen, daß in alter Zeit Ge
	        

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