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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Lederer, Franz
Titel:
Ick lach ma'n Ast : Sprache, Wesen und Humor des Berliners / von Dr. Franz Lederer
Erschienen:
Berlin: Buchverlag Germania A.-G., 1929
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
242 Seiten
Berlin:
B 285 Volkskunde: Sammlungen: Witz. Anekdote. Humor
Dewey-Dezimalklassifikation:
390 Ethnologie
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15461773
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 285/5
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Achtung, Achtung! Hier ist Berlin

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 47. 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
1 
* 
gig. 1. Messung der 
Pannweite. 
Fig 
2. Feststellung der Sitzhöhe. Fig. 3. Feststellungen am Ropfe. 
Fig. 8. Messung der Füße. 
ramentlich in besuchten Häfen oft keine so leichte 
Aufgabe hat, wie es auf den ersten Blick erscheinen 
mag. Freilich ruhiger, trockener und auch verant—⸗ 
vortungsloser, als der seiner im Vorstehenden ge⸗— 
schilderten Kameraden ist sein Dienst, wenngleich er 
dor allem mit einem Uebelstande zu 
ämpfen hat. Der Arme kann es näm— 
lich Keinem zu Danke machen! Jeder 
Kapitän findet selbstredend, daß sein Platz 
der schlechteste im ganzen Hafen sei, und 
venn nun gar das Schiff einmal ge— 
zwungen wird, des Nachts zu verholen, 
ist vollends der Teufel los! 
Da sind keine Leute vorhanden, die 
Steuerleute sind an Land, die Trossen 
ind Verhol-Leinen sind nicht zu finden 
ind was dergleichen schöne Dinge mehr 
ind. Ein wenig Philosophie, in diesem 
Falle wohl recht passend mit „Dickfellig⸗ 
keit“ in unser schönes Deutsch übertragen, 
zehört neben einer guten Portion Grob— 
heit zu den unumgänglich nothwendigen 
Eigenschaften eines Hafenlootsen. — — — 
Persönlicher Muth, hohes Pflichtbewußtsein, er⸗ 
orobte, seemännische Tüchtigkeit und ein durch keine 
Anstrengung und keine Gefahren zu erschütternder, 
trockener, urwüchsiger Humor, — das sind die Dinge, 
die unseren deutschen Lootsen, wie unseren Seeleuten 
berhaupt die unbedingte Achtung und Anerkennung 
der ganzen Welt verschafft haben und verschaffen. 
Navigare necesse est, — vivere non necesse! 
— Wohl keiner der Braven, die für geringen Lohn 
äglich auf's Neuͤe ihr Leben einsetzen, kennt dieses 
„gelehrte“ Citat, — sie alle treibt nur eine Feder, 
echt deutsche, unerschütterliche Pflichttreue! 
2. ein Brett und eine Bank zur Messung der 11. ein Ohrmesser, d. i. ein kleines, in O — 10 em 
Sitzhöhe; eingetheiltes Schiebermaaß; 
3. einen Schemel zur Abnahme der Fußlänge; 12. ein Fußmesser; derselbe ist gleich dem Ohr— 
4. ein Holzgestell zur Abnahme der Vorder- miesser ein in Millimeter eingetheiltes Schiebermaaß, 
armlänge; aber von größerer Länge. Die Stala umfaßt die 
Länge von 0—-60 em. Außer dem Messen 
des Fußes wird das Instrument auch 
noch zur Abnahme der Fingermaaße ver⸗— 
wandt. 
Es soll nun versucht werden, die 
einzelnen Manipulationen der Körper⸗ 
messung dem Leser hier in Wort und 
Bild vorzuführen. 
1. Messung der Körperlänge. 
Der zu Messende stellt sich mit 
bloßen Füßen, den Rücken an die Wand 
gelehnt, etwa 15 em links von der 
Maaßeintheilung des Metermaaßes in 
gerader, ungezwungener Stellung hin, 
etwa so, wie es für die Soldaten ohne 
Waffe vorgeschrieben ist. 
Personen mit gebeugter Körperhaltung, bei denen 
also der Kopf das Maaßbrett nicht berührt, müssen 
zenau in dieser Stellung gemessen werden, da das 
Zurückbiegen des Kopfes immerhin eine Differenæ 
»on 1 em ausmachen würde. Es darf nicht ver⸗ 
gessen werden, daß gerade die Abnahme dieses Maaßes 
dem zu Messenden die größte Möglichkeit gewährt, 
Täuschungen herbeizuführen. 
Die geringste Nachlässigkeit bei der Abnahme 
dieses Maaßes kann Differenzen bis zu 1em herbei— 
führen, ganz abgesehen davon, daß ein und derselbe 
Mensch des Morgens nach dem Aufstehen immer 
etwas größer ist wie am Abend. Ferner ist zu bes 
achten, daß die Körpergröße beim Menschen vom 
25. Lebensjahre an abnimmt. 
Das so festgestellte Maaß wird auf der Signale— 
mentskarte eingetragen und zwar muß die Anzahl 
der Centimeter genau, die Anzahl der Millimeter 
möglich st genau angegeben werden. 
Betreffs der Rückenkrümmung hat Bertillon den 
Gebrauch von Zahlen vorgeschlagen; dabei bedeutet 
1eine ganz unbedeutende Rückenkrümmung, 2 eine 
etwas größere und so fort bis 7, Nr. 6-7 sind 
aber schon ganz ausgeprägte Buckel. Die Abschätzung 
der Rückenkrümmung geschieht nur mit Augenmaaß, 
iegt der Verdacht vor, daß der Betreffende bei der 
Maaßabnahme eine gebeugte Haltung vortäuscht, so 
wird hinter die Maaßzahl das Zeichen sim. gesetzt, 
Fig. q. Messuna d- Mopflänge. 
Fis. . Messung der Kopfbreite. 
5. einen großen Bogen festes Papier, welcher 
bon 1m ab bis zu 2 m in Quadratcentimeter ein⸗ 
getheilt ist. Derselbe dient zur Messung der Spann⸗ 
veite; 
6. ein genaues Metermaaß aus festem Holze, am 
besten Buchenholz. Dasselbe muß ca. 1em stark, 
Das anthropometrische Signalement 
Alfonse Bertillons.“) 
Ein Beitrag zur Verbrecheridentifizirung. 
— — 
II. 
Mur praktischen Anwendung der Bertillonage 
an den zu untersuchenden Individuen über— 
8 gehend, wollen wir zunächst unsere Auf 
merksamkeit den Meßgeräthen zuwenden. 
Diese zehn bis zwölf Instrumente sind relatir 
einfacher Natur. Wir haben: 
1. ein Brett zur Messung der Körpergröße: 
*) Val. J in Nr. 44 
Fig. 6. Messung der Ohrlänge. 
3 em breit und von 1mm bis zu 2m in Millimeter 
eingetheilt sein. Gebraucht wird dasselbe zur Messung 
der Körpergröße; 
7. ein Halbmeterstab, der von 0,70 m bis zu 
20 m in Millimeter eingetheilt ist und zur Ab⸗ 
aahme der Sitzhöhe verwandt wird; 
8. ein zu den beiden Metermaaßstäben passender 
Schieber aus Holz; 
9. zur Abnahme besonderer Kennzeichen und 
Narben ein Doppeldecimeter mit Skala und Griff. 
10. ein Kopfzirkel mit Zirkelbogen. Man ge— 
oraucht vortheilhaft solche aus Eisen, welches gut 
vernickelt ist. Der Zirkelbogen muß vom 12. bis 
um 22. Centimeter in Millimeter eingetheilt sein; 
— 
Messunag der Ohrbreite. 
Fig. 9. Messung des kleinen Fingers.
	        

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