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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Verfasser:
Wallich, Hermann
Titel:
"Aus meinem Leben" / von Hermann Wallich
Erschienen:
Berlin: [Verlag nicht ermittelbar], 1929
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2022
Umfang:
1 Online-Ressource (162 Seiten)
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15461650
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Walli 1 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Paris

Kapitel

Titel:
1860

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1883 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Oktober 1882, Nr. 1
  • 7. Oktober 1882, Nr. 2
  • 14. Oktober 1882, Nr. 3
  • 21. Oktober 1882, Nr. 4
  • 28. Oktober 1882, Nr. 5
  • 4. November 1882, Nr. 6
  • 11. November 1882, Nr. 7
  • 18. November 1882, Nr. 8
  • 25. November 1882, Nr. 9
  • 2. Dezember 1882, Nr. 10
  • 9. Dezember 1882, Nr. 11
  • 16. Dezember 1882, Nr. 12
  • 23. Dezember 1882, Nr. 13
  • 1. Januar 1883, Nr. 14
  • 6. Januar 1883, Nr. 15
  • 13. Januar 1883, Nr. 16
  • 20. Januar 1883, Nr. 17
  • 27. Januar 1883, Nr. 18
  • 3. Februar 1883, Nr. 19
  • 10. Februar 1883, Nr. 20
  • 17. Februar 1883, Nr. 21
  • 24. Februar 1883, Nr. 22
  • 3. März 1883, Nr. 23
  • 10. März 1883, Nr. 24
  • 17. März 1883, Nr. 25
  • 24. März 1883, Nr. 26
  • 1. April 1883, Nr. 27
  • 7. April 1883, Nr. 28
  • 14. April 1883, Nr. 29
  • 21. April 1883, Nr. 30
  • 28. April 1883, Nr. 31
  • 5. Mai 1883, Nr. 32
  • 12. Mai 1883, Nr. 33
  • 19. Mai 1883, Nr. 34
  • 26. Mai 1883, Nr. 35
  • 2. Juni1883, Nr. 36
  • 9. Juni1883, Nr. 37
  • 16. Juni1883, Nr. 38
  • 23. Juni1883, Nr. 39
  • 1. Juli 1883, Nr. 40
  • 7. Juli 1883, Nr. 41
  • 14. Juli 1883, Nr. 42
  • 21. Juli 1883, Nr. 43
  • 28. Juli 1883, Nr. 44
  • 4. August 1883, Nr. 45
  • 11. August 1883, Nr. 46
  • 18. August 1883, Nr. 47
  • 25. August 1883, Nr. 48
  • 1. September 1883, Nr. 49
  • 8. September 1883, Nr. 50
  • 15. September 1883, Nr. 51
  • 22. September 1883, Nr. 52

Volltext

170 
diesem Augenblick ist eS doch nicht möglich. Wie alt ist 
Fräulein — wie heißt sie? 
Dorothea Entlein — siebzehn Jahre, eben erst erwachsen. 
Schön? 
Und wenn sie nicht ist schön, wird sie doch scheinen schön 
durch ihr Gold, das glänzt, schmunzelte Herr Levi. Nun — 
sind die Herren einverstanden? Welcher von Ihnen hat das 
meiste Glück bei den Damen? 
Unwillkührlich richteten sich aller Augen auf Dönneritz. 
Besser als die Löwenberg ist sie jedenfalls, bemerkte 
Marten, schwermüthig in sein Glas schauend, aber — muß 
es denn sein? 
Um zu erspare» Kummer der ehrwürdigen Frau Prä 
sidentin Mutter wird der Herr Lieutenant wohl müssen ein 
willigen — denn wie gesagt, es ist die letzte Hülse, die ich 
biete, und lehnen Sie meinen Vorschlag ab, so zeige ich über 
morgen früh an die Herren von Loßberg und von Marten 
dem Oberst von Braun, und mag der Herr von Dönneritz 
sich mit Löwenberg abfinden wie er Lust hat. Es ist spät, 
meine Herren, bitte um Bescheid. 
Herr Levi hatte sich bei den letzten Worten erhoben und 
es lag etwas so Drohendes in seinem Antlitz, in seiner Hal 
tung, daß die Offiziere wohl annehmen mußten, er werde 
Wort halten. 
Ich will! sagte Loßberg. 
Nun, zum Todtschießen ist imnier noch Zeit, bemerkte 
Dönneritz. 
Wenns nicht anders geht, meinte Marten — doch wer 
von uns soll es sein? 
Gehen Sie alle drei nach Strand und wer Fräulein 
Entleins Hand gewinnt, der zahlt für alle und ist doch noch 
für Lebenszeit ein reicher Mann, sprach Herr Levi- 
Das geht nicht, rief Loßberg; nur einer darf reisen. 
Losen wir darum, oder noch besser, wir würfeln! Und er 
langte nach dem Seitentisch hinüber, auf dem der Becher mit 
deu Würfeln stand. 
Bitte, noch einen Augenblick Geduld, sagte Levi, die 
Hand auf den ausgestreckten Arm des Herrn von Loßberg 
legend. Erst machen wirs schriftlich. 
Der vorsichtige Jude holte aus der Tasche Dinte, Feder 
und Papier hervor, breitete einen Bogen vor sich aus und 
begann zu schreiben; dann schob er Dönneritz Feder und 
Papier hinüber. Wollen der Herr Baron die Güte haben, 
diesen Schuldschein zu unterschreiben? Er lautet auf diefüns- 
undzwanzigtausend Thaler, die ich sogleich werde geben dem 
Herrn Baron, um zu bezahlen Joseph Löwenberg, und ist 
zahlbar binnen drei Monaten. 
Der junge Mann zeichnete seinen Namen ans das Blatt, 
die andern beiden thaten desgleichen- 
Gut, sagte der Jude; der von den Herren Offizieren, 
welcher jetzt wird ausgelost oder -gewürfelt, verflichtct sich 
schriftlich, diesen Schuldschein zu bezahlen; die andern Wechsel 
betragen dann noch achtundvicrzigtausend Thaler — 
Ich habe nur Drcißigtauscud! unterbrach ihn Loßberg. 
Macht verzinst zu zwanzig Prozent Scchsuuddreißigtausend 
nach einem Jahr, womit Sie gewiß werden sein einverstanden, 
da es ist ein sehr billiger Satz für so viel Geld! 
Blutsauger, murmelte Loßberg, und Levi fuhr fort: Des 
Herrn von Marten Wechsel lauten auf Zehntausend — macht 
| Zwölftausend am ersten Juli nächsten Jahres — im ganzen 
Achtundvierzigtausend, wovon ich nicht kaun lassen nach einen 
Heller; diese Summe also stunde ich auf ein Jahr; der aus 
gewürfelte Offizier bezahlt; die anderen Herren aber haften 
für ihn. Er griff nach einem zweiten Blatt und tauchte die 
Feder ein, als Dönneritz die Brauen runzelnd sprach: Unser 
Ehrenwort dürfte wohl genügen; prolongiren Sie einfach die 
Wechsel und die Sache ist abgemacht. 
Ich denke auch, bekräftigte Marten. Wir sind Offiziere. 
Auch verpflichten wir uns außerdem alle, über die An 
gelegenheit zu schweigen. Sie schwören das, Levi! rief 
' Loßberg. 
Ueber des Juden Antlitz zuckte es. Mir soll genügen 
das Wort dieser Herren und ich soll schwören, sagte er; und 
tvenn nun die Herren brechen ihr Wort und lassen im Stich 
einen alten ehrlichen Mann. — 
Schwöre» Sie! herrschte ihn Dönneritz an. Herr Levi 
hob eilig die Rechte und leistete den Eid. Die Offiziere 
reichten sich die Hände imb gaben ihr Ehrenwort: einer für 
den andern zu haften und Schweigen zu wahren. 
Und nun die Würfel! Wer die höchste Zahl wirft, hei- 
rathet Fräulein Entlein, rief Loßberg. Wer von uns beginnt? 
Wollen Sie als der Jüngste anfangen, Marten? 
Nein, nein! kam es aus gepreßter Kehle. Ich nicht! 
Du bist der Aelteste, Loßberg, sagte Dönneritz, be 
ginne du. 
Gut, entgegnete dieser, und mit fester Hand würfelte er, 
während die andern athemlos ans die drei rollenden Steine 
blickten. Sieben! 
Dann ergriff Dönneritz den Becher. Weit vorgeneigt über 
den Tisch saß Loßberg, während Marten bleich, zitternd dastand. 
Neun! schrie Loßberg mit einem bösen Lachen des 
Triumphs. Und nrin Sie, Marten. 
Der junge Mann nahin den Becher zur Hand und dann 
setzte er ihn wieder hin. Ich kann nicht. 
Loßberg fuhr auf. Marten trocknete den Schweiß von 
der Stirn; Dönneritz saß regungslos; Levis Augen hingen 
unverwandt an dem verhängnißvollen Becher. 
Sie haben Ihr Wort gegeben! rief Loßberg. 
Und Marten schüttete den Becher um. Sechs! 
Eine Sektlnde lang herrschte Schweigen. Marten hatte 
unwillkürlich die Hände gefaltet und ein tiefer Seufzer ent 
rang sich seiner Brust. 
Ich also, sagte Dönneritz leise. Er war einen Schein 
blasser geworden, und es war, als wenn ein Frösteln durch 
seine Glieder lief, doch kein Zug seines Antlitzes verrieth, was 
in ihm vorging. 
Ich gratulirc dem Herrn Baron? Hier sind die Füuf- 
undzwanzigtausend, sagte der Jude sich erhebend und ein 
Packet mit Banknoten aus der abgenutzte» Brieftasche nehmend, 
das er dem jungen Maitnc reichte. 
Einige Minuten später hatte der Wucherer das Zimmer 
verlassen und die Offiziere warcit allein. Schweigend blickten 
die Kameraden auf Dönneritz, der still dasaß. Jetzt zuckte 
dieser mit den Schultern, als spreche er sich selbst von jeder 
Verantwortung für das Geschehene frei, und rief, auf die 
silberne Klingel, die auf dem Tisch stand, drückend: Nun 
vergnügt, Kameraden! Kellner — zwei Flaschen Sekt! Wo 
sind die Karten? —
	        

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