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Berlin und seine Bauten (Public Domain) Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berlin und seine Bauten (Public Domain) Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Zugangsverzeichnis Geschenke 1945-1949 : 30. August 1945 bis 20. Dezember 1949 / Berliner Stadtbibiliothek
Sonstige Beteiligte:
Berliner Stadtbibliothek
Erschienen:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, [ca. 1949]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
196 Seiten
Fußnote:
Haupttitel fingiert
Dewey-Dezimalklassifikation:
020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15454538
Sammlung:
Zugangsverzeichnisse
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Berlin und seine Bauten (Public Domain)
  • Ausgabe 1896,1 Einleitendes - Ingenieurwesen (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Abbildung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abschnitt A. Einleitendes
  • Abschnitt B. Die Baubehörden. Technischer Unterricht und technisch-wissenschaftliche Anstalten
  • Abschnitt C. Die Ingenierbauten
  • Abschnitt D. Baustoffe und Bauconstuctionen
  • I.Die Baustoffe
  • II. Die Bauconstructionen
  • III. Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Wasserversorgung und Entwässerung der Häuser. Haustelegraphie, Aufzüge
  • Abschnitt E. Feuerlöschwesen und Strassenreinigung
  • Abschnitt F. Die Industrieanlagen
  • Namen- und Sachverzeichniss

Volltext

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II. Die Bauconstructionen. 
zogen ist. Ausschliefslich in der Monierbauweise, also ohne eigentlichen Dachstuhl, ist 
ein Dachgewölbe von 18 m Spannweite für die Schultheifs- Brauerei hergestellt. Besonders 
eignet sich aber die Monierplatte für flache Dächer, wie sie z. B. mit einer Kupferhaut 
geschützt das Königliche Schauspielhaus und die Kur- und Neumärkische Ritterschaftsbank 
erhalten haben. Aber auch in der Rabitzbauweise lassen sich flache Dächer anfertigen; das 
zeigt auf eisernem Dachstuhl das Wohn- und Geschäftshaus von Dr. Freund, Unter den 
Linden. Dachleinen (von Weber-Falkenberg) ist hier zur Dachhaut verwendet, nachdem die 
Rabitzdecke mit Goudron angestrichen war. Das flache Dach über dem Lagerhause des 
Königlichen Packhofes ist mit Fliesen, dasjenige über dem neuen Anbau der Reichsbank mit 
Mauersteinen auf eisernen Sprossen abgepflastert als Unterlage für eine Holzcementdeckung. 
Als Bedachungsmaterialien 
sind bereits Schiefer, Holzcement, 
Zink und Kupfer genannt worden. 
Kupferdeckungen sind namentlich 
für Monumentalbauten wieder sehr 
in Aufnahme, Zinkdeckungen da 
gegen arg in Verruf gekommen. 
Holzcemcntdeckungen werden noch 
vielfach ausgeführt, wenn auch die 
nach langer Unterdrückung wieder 
erwachte Freude am hohen Dache 
dem flachen Dache überhaupt Ab 
bruch thut. Als Ersatz für Holz- 
ccmentdeckungen kommen ferner 
Doppelpappdeckungen und Patent- 
Pappdeckungen vor. Namentlich 
letztere, die steiler und zwar 
bis i zu 5 ausgeführt werden 
können und zwischen zwei mit Mastix, nicht mit Theer gestrichenen Papplagen eine 
Zwischenlage von Leinewand erhalten, haben sich auf verschiedenen Privathäusern in der 
Matthäikirchstrafse und An den Zelten, sowie auf dem Geschäftshause der New-Yorker 
Germania als durchaus dicht bewährt. Schieferdeckungen bevorzugt man jetzt wieder nach 
deutscher Art, d. h. als einfache Schuppendächer mit Schiefersteinen deutschen Ursprungs 
auf Schalung, meist mit einer Unterdeckung von leichter Dachpappe. Schiefersteine eng 
lischen Ursprungs werden stets nach englischer Art gedeckt, auf Lattung oder Schalung, 
jedoch finden auch zu Doppeldächern deutsche Schablonenschiefer Anwendung. Von den 
deutschen Schieferarten gelten die Thüringer für besser, als die Rhein- und Moselschiefer. 
Für die Schuppendächcr wird besonders der Lehestener Schiefer geschätzt; so sind unter 
anderen das Wohnhaus Pintsch in der Thiergartenstrafse, das romanische Haus gegenüber 
der Kirche zum Gedächtnisse Kaiser Wilhelms, diese Kirche selbst, die Erlöserkirche zu 
Rummelsburg und die zweite Garnisonkirche in der Hasenhaide gedeckt. Das Landeshaus 
der Provinz Brandenburg hat Doppeldächer, nach vorn aus deutschem Schablonenschiefer, 
nach hinten aus englischen Schiefersteinen. Englische Schieferplatten zur Abdeckung von 
Gesimsen finden sich fast durchweg auf den Backsteinbauten der Stadtgemeinde Berlin und 
der Garnison Verwaltung. Die gewöhnlichen Dachziegel, Bieberschwänze genannt, haben vor 
den sehr - beifällig aufgenommenen Falzziegeln zurückweichen müssen. Von hervorragenden 
Bauten hat sie das Tucherhaus in der Friedrichstrafse noch verwendet. Falzziegel (von 
Ludowici) liegen in den Dächern der Königlichen Eisenbahndirektion, des Friedrich-Wilhelms- 
Gymnasiums in der Kochstrafse und des Heinrichs-Gymnasiums in Schöneberg, des Reichs 
patent-Amtes, der Himmelfahrts-, Luther- und Pauluskirche, ferner der Kirche zum heiligen 
Kreuz, zahlreicher Landhäuser in den Vororten, endlich der Irrenanstalt zu Lichtenberg und 
der Anstalt für Epileptische zu Biesdorf. Neuerdings sind auch holländische Dachpfannen 
eingeführt und in grofsem Umfange von den Wasserwerken zu Lichtenberg und Friedrichs 
hagen verwendet worden; dazu kommt die Wiederaufnahme alter Ziegelformen, wie z. B.
	        

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