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Das Elektrizitätswerk der Gemeinde Steglitz (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Das Elektrizitätswerk der Gemeinde Steglitz (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Das Elektrizitätswerk der Gemeinde Steglitz : Steglitz, 1. April 1911
Erschienen:
Steglitz: [Verlag nicht ermittelbar], 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
67 Seiten
Berlin:
B 879 Ver- und Entsorgung. Rettungsdienste: Elektrizität
Dewey-Dezimalklassifikation:
600 Technik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15453638
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Oa 813:SEBI
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 1895 Mittheilungen über nordamericanisches Wasserbauwesen (Public Domain)
  • Mittheilungen über Nordamericanisches Wasserbauwesen
  • Mittheilungen über Nordamericanisches Wasserbauwesen. - Tafelband

Volltext

93 
VI. Abschnitt Wasserversorgung und Entwässerung der Städte. 
94 
gekehrter Eiform gewölbter Canal von 2 m Höhe und 1,5 m 
Breite, hat eine Länge von 23 km und 1,7 m Gefälle und 
besitzt eine tägliche Leistungsfähigkeit von 76000 cbm. Der 
zugehörige Behälter von Brookline hat etwa 453 000 cbm 
Inhalt. 
Der Behälter von Chestmit Hill von 2200000 obm 
Fassungsraum erhält seinen Hauptzufluss von Sudbury- 
Aquäduct. Der hufeisenförmige Querschnitt von 2,8 m Höhe 
und 2,7 tn Breite fördert bei 5,10 m Gefälle auf 25,6 km 
Länge eine Wassermenge von 400000 cbm in 24 Stun 
den. Drei Pumpwerke sind für die Hochleitungen zur Ver 
sorgung der höher gelegenen Stadttheile und für den Feuer- 
löschdienst in Thätigkeit. Der durchschnittliche Wasserver 
brauch betrug im Jahre 1892 bei etwa 450 000 Einwohnern 
346 Liter für den Kopf und Tag. Bei der raschen Zu 
nahme der 
Bevölkerung 
ist man auf 
die Vermeh 
rung der 
Sammel 
becken be 
dacht. Im 
Jahre 1893 
war ein neuer 
Staudamm im Sudburygebiet im Bau 
begriffen. Der Kern des 17,4 m hohen 
Dammes, dessen Querschnitt in der bei 
stehenden Abbildung dargestellt ist, be 
steht aus einer unten 2,4 ra starken, 
sich nach oben in Absätzen verjün 
genden Betonmauer, welche bis zu 
13 m unter die Sohle auf den Felshoden hinabgeführt ist. 
Die Herstellung dieses Betonkerns geschah mit Hülfe eines 
auf Schienen fahrbaren Bahngeröstes in der Weise, dass jede 
Schicht mit einer kräftigen Verzahnung in die darunter lie 
gende Schicht eingreift. (8. die nachstehende Abb. 47.) Di© 
Aussenfläohen der aus 1 Theil Cement, 2 Theilen Sand und 
5 Theilen Steinsoblag gemischten Betonmasse wurden mit 
pommerschem Cement geputzt. In den Beton wurden 15 cm 
weite eiserne Bohre von unten au! senkrecht hochgeführt, 
um daran später be 
obachten zu können, 
wenn der Kern irgend 
welche Beschädigun 
gen erleiden sollte. 
Aehnlich wie bei 
New York ist man 
auch hier gezwungen 
gewesen, zur Beinerhaltung der Stauweiher besonder© Massnah 
men au treffen. Die Stadt Framingham, welche bisher in 
den Sudbury-Hiver entwässerte, wurde veranlasst, unter ent 
sprechender Kostenbetheiligung von Boston, Rieselfelder anzu 
legen und deren Siokerwasser anderweit abzuleiten. An 
dere Ortschaften mussten canalisirt werden. Ferner wurde 
ein Schutzstreifen von 75 m rings um die Staubecken frei 
gehalten. Gleichwohl scheint das Leitungswasser von Boston, 
wenn auch dessen bräunliche Färbung einer unschädlichen 
Beimengung von bituminösen Stoffen zugeschrieben wird, 
Abb. 46. Staudamm im Sudbury-Sammelgebiet. 
Abb. 47. Herstellung des Betonkems 
im Budbuty-Staudamm. 
nicht immer foedenkenfrei zn sein. Für das stark verun 
reinigte Wasser der MyStic - River - Leitung beabsichtigt man 
eine Filteranlage herzustellen, für welche 6 Filter von je 
1 acre (etwa 4050 qm) Grundfläche vorgesehen sind. 
Boston besitzt eine seit mehreren Jahren im wesent 
lichen fertige Entwässerung. Der Hauptsammelcanal, welcher 
das gesamte Gebiet zwischen dem rechten Ufer des Charles 
flusses und dem Hafen entwässert, ist bis zu einem am 
Meeresufer gelegenen Pumpwerk geführt, wo der Inhalt um 
12,5 m gehoben wird. Die Weiterleitung erfolgt durch einen 
in südlicher Richtung unter der Dorchester-Bay hindurch 
geführten Tunnel nach Squantum Island und weiter nach 
Moon Island. Hier sind Behälter angelegt, die während der 
Fluth den Canalinhalt aufnehmen und eine Stunde nach Be 
ginn der Ebbe in die See entleeren. Die Anlage arbeitet seit 
mehreren 
Jahren zur 
voIlenZufrie- 
denheit und 
hat die Ver 
unreinigung 
des Hafens 
durch die Ab 
wässer besei 
tigt. Infolge 
dessen ist zur Abhülfe der zur Zeit in 
den zahlreichen Wasserläufen um Boston 
noch herrschenden, höchst bedenklichen 
Verunreinigung eine ähnliche Anlage 
im Entstehen begriffen, die von dem 
Metropolitan Sewerage District unter 
nommen ist. Dieser umfasst die westlich 
und nördlich von Boston gelegenen Vororte. Der Sammler 
mündet nach Untertunnelung mehrerer Wasserlaufe an der Süd 
westspitze der nordöstlich von Boston gelegenen Landzunge 
Deer Island und soll vorläufig seinen Inhalt ohn© Unterbrechung 
bei Ebbe und Fluth in das Meer ergiessen, weil der Auslass 
erheblich weiter als Moon Island vom Hafen entfernt liegt, sodass 
eine Verunreinigung des Außenhafens nicht zu befürchten steht. 
Da Abwässer und Regenwässer ungetrennt den Canälen zu 
fließen, so gelangt aller Ueberfluss durob die mit Fluththoren 
versehenen Nothausläsee in die öffentlichen Wasserläufe. An 
mehreren Punkten des Hauptsammlers sind Zwischenpurap- 
stationen vorgesehen, um das Abwasser zu heben und im 
höher liegenden Canal weiter zu führen. Dadurch wird 
nicht allein eine allzutiefe Lage der Canäle vermieden, son 
dern es wird auch an Schöpf kosten gespart gegenüber einer 
sonst erforderlichen höheren Hebung am Ende des Canals. 
Der Hauptsammler kreuzt den Mystic River in einem kreis 
förmigen Tunnel von 1,5 m Durchmesser 9,16 m unter dem 
Wasserspiegel. 
Die Ausführung erfolgte unter Anwendung von Luft 
druck in der Weise, dass ein aus Eisenblechen zusammen 
gesetzter Mantel im Innern 0,30 m stark ausgemauert wurde. 
Den letzten Uebergang nach Deer Island bildet ein 
Düker von 1,90 m Weite aus genieteten Eisenrohren. Jedes 
Bohrstück ist 15 bis 18 m lang und ein Stein starb im Innern 
ausgemauert Nachdem die beiden Oeffnungan durch HoLä- 
wände geschlossen und gedichtet waren, wurde das au einem
	        

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