Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Contents: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Title:
Bürgerbuch für die Stadt Charlottenburg / bearbeitet von Gustav Kuhlow
Contributors:
Kuhlow, Gustav
Edition:
III. Auflage
Publication:
Chalottenburg: Selbstverlag des Verfassers, 1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
XI, 705 Seiten
Keywords:
Berlin-Charlottenburg ; Bürgerbuch
Berlin:
B 770 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksbehörden
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15453280
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 770 Char 4
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
VII. Abschnitt. Sanitäts- und Gesundheits-Polizei

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1973, 6. Wahlperiode, Band III, 43.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 43, 18.01.73
  • Nr. 44, 08.02.73
  • Nr. 45, 22.02.73
  • Nr. 46, 08.03.73
  • Nr. 47, 22.03.73
  • Nr. 48, 05.04.73
  • Nr. 49, 10.05.73
  • Nr. 50, 17.05.73
  • Nr. 51, 24.05.73
  • Nr. 52, 07.06.73
  • Nr. 53, 28.06.73
  • Nr. 54, 04.07.73
  • Nr. 55, 05.07.73
  • Nr. 56, 06.07.73
  • Nr. 57, 20.09.73
  • Nr. 58, 11.10.73
  • Nr. 59, 25.10.73
  • Nr. 60, 08.11.73
  • Nr. 61, 22.11.73
  • Nr. 62, 12.12.73
  • Nr. 63, 13.12.73
  • Nr. 64, 14.12.73

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
47. Sitzung vom 22. März 1973 
1713 
Ich warne, Herr Kollege Rasch — obwohl ich dem Kul 
turföderalismus sehr differenziert gegenüberstehe —, wenn 
Sie hier den Eindruck erwecken, als ob die Bundeskompe 
tenz das Allheilmittel wäre. 
Wenn Sie etwa ein Eundeskonzept zum Ausbau des Hoch 
schulwesens und die Kompetenz des Bundes zur Verwirk 
lichung dieses Konzepts fordern, dann darf ich folgendes 
zur Warnung sagen: Das würde gerade den kleineren 
Koalitionspartner der Bundesregierung und den kleineren 
Partner in der Bundestagsmehrheit ganz bitter und hart 
treffen, weil er, wenn die Kompetenz dort wäre, die volle 
finanzpolitische Verantwortung für das Hochschulwesen 
übernehmen müßte. Dann müßten Sie andere steuerpoli 
tische Antworten im Bundestag geben, denn Bundeskom 
petenz hätte zur Voraussetzung, daß der Bund sich selbst 
finanzpolitisch in den Stand setzt, die horrenden Aufwen 
dungen zu leisten. Ich sage doch nichts Neues, wenn ich 
betone, daß alle elf Länder im Bundesrat in dieser einen 
Frage das gleiche Petitum an die Bundesregierung richten, 
daß — im Hinblick auf die Lasten für den Hochschul 
bereich insbesondere und die Investitionen — der Bund 
möglichst andere Steuerreformen und Steuererhöhungs 
beschlüsse fassen möge. Und wir wollen jetzt nicht erör 
tern, an welchem Punkt in der derzeitigen Koalition des 
Bundes das scheiterte. Ich möchte zusammengefaßt in 
einem Satz sagen: Man kann über Bundeskompetenzfragen 
reden, aber dann soll man korrekterweise zugeben, daß das 
dann ganz offenbar Veränderungen gewisser bisheriger 
finanzpolitischer Entscheidungen einer ganz bestimmten 
Bundestagsfraktion zur Folge haben muß. 
Stellv. Präsident Lorenz: Gestatten Sie eine weitere Zwi 
schenfrage ? 
Löffler, Senator für Schulwesen: Ja! 
Stellv. Präsident Lorenz: Herr Abgeordneter Rasch! 
Kasch (F.D.P.): Herr Senator, vertreten Sie damit die 
Ansicht, daß es bei einer Veränderung der Kompetenzen 
notwendig sein müßte, wesentlich mehr Finanzmittel zu 
schaffen? Oder ist es nicht vielmehr so, daß die Finanz 
mittel, die auch jetzt schon benötigt werden, auf Landes 
ebene dann jeweils umgeschichtet werden müßten ? 
Löffler, Senator für Schulwesen: Das Erkennen des 
finanzpolitisch Notwendigen ist nicht eine Frage der Kom 
petenzteilung zwischen Bund und Ländern, sondern eine 
Frage, wie man Stellenwert und Investitionsnotwendigkeit 
zum Beispiel in diesem Bereich und in anderen Bereichen 
der Infrastruktur sieht. 
(Zuruf: Das ist doch Leerlauf!) 
— Das ist kein Leerlauf. Ich habe mir den Hinweis erlaubt, 
daß hier ein Widerspruch vorliegt bei der einen Fraktion, 
wie sie im Land argumentiert und wie sie im Bund Be 
schlüsse ganz entscheidend beeinflußt. 
Die letzte Bemerkung, meine Damen und Herren, zu 
einem anderen Punkt: Ich teile voll die Auffassung, die 
der Herr Abgeordnete Papenfuß im Hinblick auf einen 
Satz des Abänderungsantrags der CDU-Fraktion geäußert 
hat. In meinen Worten ist dieselbe Auffassung enthalten. 
Es darf nicht durch irgendeine Formulierung der Eindruck 
erweckt werden — nach meinem Urteil —, als ob es mög 
lich wäre, ln absehbarer Zeit Bedarf, Nachfrage und Mög 
lichkeit der Nachfragebefriedigung zur Deckung zu brin 
gen, und zwar geht das aus folgendem Grunde für abseh 
bare Zeit nicht: Wir stehen vor einer Phase kontinuierlicher 
Ausweitung der Verweildauer im tertiären Bereich. In 
diesem Punkt gibt es z. B. zwischen mir und dem Sprecher 
der F.D.P.-Fraktion keine Differenz, wenn bundeseinheit 
liche Kriterien zur Studienreform und — in der Konse 
quenz — zur Begrenzung der Verweildauer im tertiären 
Bereich gefordert sind. Hier streiten wir wieder in einer 
Linie. Das soll bundeseinheitlich und nicht länderunter 
schiedlich geregelt werden. Wir müssen aber — um das 
als Beispiel zu sagen — erreichen, daß wir in der Bundes 
republik bei einer doppelt so hohen Kapazität von Studien 
plätzen in den Hochschulen wie in Großbritannien aufgrund 
der unverhältnismäßig langen Verweildauer — weil Stu 
dienreform ausgeblieben usw. — eine viel größere Bean 
spruchung von volkswirtschaftlichen Mitteln haben bei 
einem relativ geringeren Effekt des gesamten tertiären 
Bereiches. Die Studienreform muß das leisten, daß man 
mit zumutbaren Regelstudienzeiten den Anforderungen der 
Studienpläne und -Ordnung genügt und damit bei Senkung 
nach erfolgter Studienreform — Senkung der Verweildauer 
im tertiären Bereich — dann die Chance bekommt, daß 
Nachfrage und Nachfragebefriedigung in eine Gleichung 
gebracht werden kommen. 
Deswegen, Frau Kollegin Besser, wende ich mich auch 
als Senatsmitglied gegen diesen Satz Ihres Entschließungs 
antrags, weil hier ein anderer Eindruck erweckt wird, als 
ob das im Belieben eines Landesgesetzgebers wäre — 
abgesehen davon, daß er finanzpolitisch dazu gar nicht ln 
der Lage ist —, diese Deckung zu vollziehen. Der Senat 
wird sich bemühen, bei der anstehenden Beratung — es 
muß ja eine Vorlage eines Hochschulrahmengesetzes erfol 
gen — darauf hinzuwirken, daß über bundesgesetzliche 
Regelungen die Studienreform und auch die Begrenzung 
einer zumutbaren Verweildauer für alle Länder geregelt 
werden, weil wir damit diese gefährliche Schere, in der wir 
uns befinden — Verlängerung von Verweildauer und damit 
Verschärfung des Numerus-clausus-Problems —, nur so 
schließen und zu einer befriedigenden Entwicklung dieses 
Bereiches — nämlich der Hochschulpolitik — gelangen 
können. — Vielen Dank! 
(Beifall bei der SPD) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeordnete 
Hoppe. 
Hoppe (F.D.P.): Herr Präsident! Meine Damen und Her 
ren! Ich habe Verständnis dafür, daß Kulturpolitiker ein 
finanzpolitisches Trauma entwickeln. Und nur so kann ich 
es begreifen, daß der Herr Schulsenator hier langatmige 
Ausführungen über die Finanzierung der Bildungspolitik 
gemacht hat. Für die heute anstehende Frage — Staats 
vertrag oder Gesetzgebung — spielt die Frage der Finan 
zierung nun wirklich überhaupt keine Rolle. Wenn aus dem 
Thema „Kompetenz des Parlaments" oder „Kompetenz 
anmaßung der Regierungen“ — und so gesehen kann jede 
staatsvertragliche Regelung aus der Sicht des Parlaments 
immer nur ein Notbehelf sein — plötzlich eine Aussprache 
über Steuerpolitik und Finanzreform gemacht werden soll, 
dann sieht dies so aus, als wolle man mit der finanzpoliti 
schen Diskussion Spuren verwischen. 
Darin sollten sich die Parlamente einig sein, daß sie 
Staatsverträge in jedem Bereich, auch in diesem, nur als 
schlechteste Lösung akzeptieren können. Es ist sehr viel 
besser, wenn die notwendigen Regelungen vom Gesetzgeber 
in eigener Verantwortung und eigener Zuständigkeit ge 
troffen werden, dies auch deshalb, weil im Gesetzgebungs 
verfahren die Möglichkeit besteht, schneller den sich ver 
ändernden tatsächlichen Verhältnissen nachzukommen. Wir 
wissen doch, wie schwerfällig dagegen der hier gewählte 
Weg ist. Aus diesem Grunde ist es politisch durchaus ver 
ständlich und sinnvoll, zu dieser Lösung nein zu sagen und 
den Gesetzgeber an seine Verantwortung zu mahnen und 
seine Entscheidung zu erzwingen. Aber eines muß ganz 
deutlich sein; Das staatspolitische Thema: Wer soll ln wel 
cher Verantwortung entscheiden? — muß sauber getrennt 
werden von dem auch bestehenden Problem: Wie können 
wir unser kulturpolitisches Engagement finanziell decken? 
— Aber es handelt sich dabei um zwei völlig verschiedene 
Themen, und wir sollten deshalb auch weiterhin Äpfel und 
Birnen sauber voneinander getrennt lassen. 
(Beifall bei der F.D.P.) 
Stellv. Präsident Lorenz: Das Wort hat Frau Abgeordnete 
Dr. Besser. 
Frau Dr. Besser (CDU): Herr Präsident! Meine Damen 
und Herren! Da ich unmittelbar angesprochen wurde zu
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Einbindung von PraxispartnerInnen in transdisziplinären Forschungsprojekten
20 / 3,808
Auswertung der Befragung zu den Entwicklungschancen und Problemlagen von Klein- und Mittelunternehmen in Lichterfelde Ost/Kranoldplatz
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.