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Berolinensien

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1900
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14639614
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18a:1900
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
Sonnabend, 27. Januar 1900 Nr, 4

Contents

Table of contents

  • Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1925 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Full text

230 
Abb. 10 / Charnley Haus, Chicago 1 / Architekt: Louis Sullivau 
daß deshalb die Kunst und ihre Auswirkungen für sie meist 
tragisch sind,“ 
Sullivans früheste Werke standen, ähnlich denen Roots und 
vieler geringerer Künstler, unter dem Einfluß des amerikanischen 
romanisierenden Baumeisters Richardson. Die Behandlung des 
Auditorium-Gebäudes (1886—90) mit seinen gemauerten Wänden 
und Bögen wurde angeregt durch Richardsons Entwurf für Fields 
Warenhauslager, gebaut 1885. Aus derselben Quelle floß die An 
regung für das Blattornament, welches Sullivan später so eigenartig 
entwickelte 1 ), und welches besonders den „Goldenen Torweg“ des 
') A System of Architectural Ornament, Verlag 1 des American Institute of 
Architects, 1924, Dollar 20,00 
Abb. ll / Louig Sullivans eigenes Wohnhaus / Architekt: Louis Sullivan 
Verkehrsgebäudes (Abb. 5) der Chicagoer Weltausstellung und 
ferner das Wainwright-Grabmal (Abb. 6) ziert. 
Auf die Vollendung des umfangreichen Auditorium-Unternehmens 
folgte ein geistiger Zusammenbruch, dann ein Wiederaufleben, ein 
tiefes Verwachsen mit Natur und ein Sammeln neuer Kräfte. Die 
Rückkehr nach Chicago im März 1890 bedeutet den Anfang von 
Sullivans großer schöpferischer Periode. 
Seine erste Aufgabe war die Meisterung des neuen Stahl- 
gerüst-Geschäftshauses. Er „fühlte sofort, daß die neue 
Form der Bauingenieurkunst revolutionär war, und daß sie eine 
gleichfalls revolutionäre architektonische Modulation verlangte. Er 
fühlte ferner, daß Mauerkonstruktion für hohe Bauten ein Ding 
der Vergangenheit war und vergessen zu werden verdiene, damit 
der Geist frei die neuen Probleme in neuen funktionellen Formen 
fassen und lösen könne und daß der alte Gedanke des wagerechten 
Ubereinanderschichtens dem ungehemmten seheitelrechten 
Emporstreben Platz machen müsse“. So schrieb Sullivan dreißig 
Jahre später in seiner selbstverfaßten Lebensgeschichte'^). Das 
Wainwright-Gebäude in St. Louis (Abb. 1), welches vor Schluß 
des Jahres 1890 entworfen wnrde, war die genaue Verkörperung 
dieser Überzeugung. Das noch höhere Guaranty (Prudential)- 
Gebäude in Buffalo (Abb. 3), fertiggestellt 1896, in welchem 
dasselbe System weiterentwickelt und zur Vollendung gebracht ist, 
bedeutet Sullivans größte Leistung. 
ln seiner Schrift: „The Tall Office Building Artistically 
Considered“ („Das hohe Geschäftshaus vom künstlerischen Stand 
punkt“, erschienen im Lippincotts Magazine März 1896) hat 
Sullivan höchst knapp und klar seine gesamte Kunstphilosophie 
formuliert. Dort sagt er: 
„Nach meiner Überzeugung gehört es zum Wesen einer jeden 
Aufgabe, daß sie zu der eigentümlichen Lösung führen kann, die 
in ihr liegt. Dies halte ich für Naturgesetz. Laßt uns also sorg 
fältig die Elemente prüfen, laßt uns nach dieser verborgenen Formel 
suchen, diesem Wesen der Aufgabe. 
„Die praktischen Bedingungen sind, allgemein gesprochen, die 
folgenden: 
„Die Aufgahe verlangt: erstens ein Geschoß unter der Erde 
für Kessel und Maschinen verschiedener Art, kurz die Anlage für 
Licht, Kraft, Heizung usw , zweitens ein sogenanntes Erdgeschoß, 
bestimmt für Läden, Banken oder andere Geschäftsunternehmen, 
welche ausgedehnte Flächen, reichlich Raum, Licht und bequeme 
Zugänglichkeit erfordern, drittens ein zweites Geschoß, leicht er 
reichbar durch Treppen — dieser Raum enthält gewöhnlich große 
Räumlichkeiten und verlangt entsprechende Freigebigkeit in den 
strukturellen Abmessungen sowie ausgedehnte Verwendung von 
Glas an den äußeren Öffnungen —, viertens: darüber eine un 
bestimmte Anzahl von Geschossen für Büros, die gleichmäßig 
übereinandergeschichtet sind und von denen jede Schicht jeder 
anderen Schicht gleicht — ein Büro ist wie eine Zelle in einer 
Honigscheibe., bloß ein Abteil, nichts weiter —, fünftens und 
letztens: auf diese Ubereinanderschichtung ist oben ein Raum 
oder Geschoß angeordnet, das inbezug auf Leben und Benutz 
barkeit des Gebäudes physiologisch zu werten ist. Denn in diesem 
Bodengeschoß vervollständigt sich das Zirkulationssystem; auf 
steigend und abwärtsfallend findet es hier seinen Wendepunkt. 
Der Raum ist gefüllt mit Kesseln, Behältern, Rohrsystemen, Ven 
tilen, Leitungsbündeln und mechanischem Allerlei, die Ergänzung 
der krafterzeugenden Anlage im Keller. Schließlich, oder besser 
anfänglich, muß im Erdgeschoß eine Hauptöffnung oder der Ein 
gang angelegt werden, welcher von allen Bewohnern oder Be 
suchern des Gebäudes gemeinsam benutzt wird. 
„Die praktische wagrechte und senkrechte Aufteilung des Ge 
bäudes ist selbstverständlich bestimmt durch ein Zimmer von geeig- 
„The Autobiographie of an Irlea“, Verlag des American Institute of Architects, 
1924, Dollar 3,00.
	        

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