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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 15.1889 (Public Domain)

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fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 15.1889 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Krieger, Bogdan
Title:
Berlin im Wandel der Zeiten : eine Wanderung vom Schloss nach Charlottenburg durch 3 Jahrhunderte / Bogdan Krieger
Publication:
Berlin-Grunewald: Hermann Klemm A.G., [1923]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
451 Seiten
Berlin:
B 173 Kulturgeschichte: Gesamtdarstellungen
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15453658
Collection:
History,Cultural History
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 173/4d
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Charlottenburg als Sommerfrische der Berliner

Illustration

Title:
Königin Sophie Charlotte
Illustrator:
Romandon, Gedeon

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 15.1889 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 6. October 1888 Nr, 1
  • 13. October 1888 Nr, 2
  • 20. October 1888 Nr, 3
  • 27. October 1888 Nr, 4
  • 3. November 1888 Nr, 5
  • 10. November 1888 Nr, 6
  • 17. November 1888 Nr, 7
  • 24. November 1888 Nr, 8
  • 1. Dezember 1888 Nr, 9
  • 8. Dezember 1888 Nr, 10
  • 15. Dezember 1888 Nr, 11
  • 22. Dezember 1888 Nr, 12
  • 29. Dezember 1888 Nr, 13
  • 5. Januar 1889 Nr, 14
  • 12. Januar 1889 Nr, 15
  • 19. Januar 1889 Nr, 16
  • 26. Januar 1889 Nr, 17
  • 2. Februar 1889 Nr, 18
  • 9. Februar 1889 Nr, 19
  • 16. Februar 1889 Nr, 20
  • 23. Februar 1889 Nr, 21
  • 2. März 1889 Nr, 22
  • 9. März 1889 Nr, 23
  • 16. März 1889 Nr, 24
  • 23. März 1889 Nr, 25
  • 30. März 1889 Nr, 26
  • 7. April 1889 Nr, 27
  • 14. April 1889 Nr, 28
  • 21. April 1889 Nr, 29
  • 28. April 1889 Nr, 30
  • 05. Mai 1889 Nr, 31
  • 12. Mai 1889 Nr, 32
  • 19. Mai 1889 Nr, 33
  • 26. Mai 1889 Nr, 34
  • 1. Juni 1889 Nr, 35
  • 8. Juni 1889 Nr, 36
  • 15. Juni 1889 Nr, 37
  • 22. Juni 1889 Nr, 38
  • 29. Juni 1889 Nr, 39
  • 6. Juli 1889 Nr, 40
  • 13. Juli 1889 Nr, 41
  • 20. Juli 1889 Nr, 42
  • 27. Juli 1889 Nr, 43
  • 3. August 1889 Nr, 44
  • 10. August 1889 Nr, 45
  • 17. August 1889 Nr, 46
  • 24. August 1889 Nr, 47
  • 31. August 1889 Nr, 48
  • 7. September 1889 Nr, 49
  • 14. September 1889 Nr, 50
  • 21. September 1889 Nr, 51
  • 28. September 1889 Nr, 52

Full text

544 » 
Marsilius von Berlin an. Doch noch qali es, den Barnim 
nach deutscher Weise einznrichlen. Jüngere Söhne des Hauses 
mögen das Dors Blankenselde im Norden von Berlin ge 
gründet haben; sie mögen im Kriegsdienste der Markgrafen 
selbst bis in das Land „über der Oder" gezogen sein, 
mährend andere Zweige des Geschlechtes schon vorher in 
Brandenburg uiib Spandau zurückgeblieben waren. 
Doch mag dem sein wie ihm wolle: es erscheinen: 
1284 Johannes, Ralmanu zu Berlin, 
1317 Johannes, Ralmann zu Spandau, Bürger 
meister 1330, 
1365 Johannes, Bürger in der Neustadl Branden 
burg, alle „de Blankenfelde" geheißen. 
Das aber sind nur Namen. Uni dieselbe Zeit, um 1365, 
lebte in Berlin indessen ein Perer Blankenfelde, der einen 
jüngeren Bruder, Jakobus, besaß. Von diesen Blankenfeldes 
wissen wir etwas mehr. Peter besaß 1375, als Kaiser 
Karls IV. Landbuch aufgenommen wurde, in Rodensee oder 
Rotzis den Pacht und Zins von 5 Hufen, von einer Hufe 
Pacht und Zins an Hafer und an Gerste, in Groß-Ziethen 
Pacht und Zins von 5 Hufen, und zwar von jeder ein Wispel 
Roggen und 1 Wispel Hafer, in Birkholz 1 Stück Geldes, 
d. h. 20 Schilling brandenburgisches Silber, an Einkünften, 
in Wartenberg den Pacht von 23 Hufen und mit dein Vasallen 
Mildenhanpt zusammen die Bede, das oberste und niederste 
Gericht, sowie den Wagendienst, in Malchow 5 Wispel 
Roggen — 100 Schillinge Pacht, in Berlin zwei Häuser, 
eins in der Spandauer-, eins in der Klosterstraße; Jakobus 
Blankenfelde aber trug gemeinschaftlich mit Kuno Britzke das 
Dorf Bredereiche zu Lehen; er nannte außerdem 2 Hufen zu 
Kaulsdorf sein eigen. Beide Männer saßen im Rate zu 
Berlin und fungierten oft als Zeugen für den Markgräseu 
Sigismund und dessen Hauptleute in der Mark. Ein Hans 
von Blankenfelde besaß zit derselben Zeit eilte Hufe in Lichteu- 
berg bei Berlin und in Birkholz 135Y 2 Schillinge Einkünfte, 
das oberste und niederste Gericht, sowie den Patronat. 
Reiche und angesehene Bürger also, von ihren Renten 
lebend! Anziehender aber ist die Gestalt von Peters Sohn 
Pattl. Er erlebte die furchtbare Feuersbrunst vom St. Lau 
rentius- und Tiburtiustage 1380; auch seilt Stainmhaus nahe 
detii ältesten Markte der Stadl Berliit, das Haus Spandauer- 
Straße 49, sank damals in Asche. Mit feinen Brüdern und 
Vetierit führte Pattl von Blaitkenfelde dasselbe erst im Jahre 
1390 von neuem auf. Noch nach Jahrhunderten zeugte davon 
die folgetide Inschrift in lateinischer Sprache, welche wir hier 
sogleich übersetzen: 
„Die von Blanketifelde, Patrizier dieser Stadt, haben 
ums Jahr 1390, als Paul von Blankenfelde und Henning 
Stroband Bürgenneister tvaren, dieses Haus mit starken 
Mauern und Pfeilern wieder hergestellt und zwar in Back- 
steinbau: sie haben seine Last einem Kellergewölbe von sieben 
Jochen ausgelegt." 
Eisern fest harte sich dieser Bau bis zum Jahre 1889 
ivettigftens in feinen Hauptteilen erhalten. Er ist nunmehr 
verschwunden: mir kommen auf ihn zurück. 
(Fortsetzung folgt.) 
Meine Mitteilungen. 
L. Einzug dos Königs Friodricii dos Ersten in 
Dorlirr. Die Bckinannsche handschriftliche Chronik der Stadt Berlin 
meldet über den Einzug des ersten Königs von Preußen in Berlin fol 
gendes: „Ao. 1701, da S. K. M. Friedrich I Dero einzug hielten, hatten 
die einwohner vor dem St. Gürgen- und Spandauerthor eine ehren-pforte 
und 3 bürgerkonipagnien aufgerichtet, und bei der Gelegenheit um die Stadt- 
gerechtigkeit angehalten, auch unterm 13 Juli 1701 zur antwort erhalten, 
daß S. K. Majestät ihrem Ansuchen in gnaden deferiren ivolten: sie sotten 
aber einige verordnete, wie in den Stäten gebräuchlich, erwehlen und 
beeidigen lassen, mit welchen der Magistrat in Berlin sich über alles vorher 
vergleichen, und dann solches zu dero eooürmation übergeben sollte. Hierbei hat 
es aber einige hindernüs gegeben und ist nicht zu stände gekommen." Dieses 
St. Georgenthor bekam bei dieser Gelegenheit einen neuen Namen und 
wurde Königsthor genannt, sollte auch, um diesen merkwürdigen Einzug der 
Nachkommenschaft desto unvergeßlicher zu mache», von Grund auf neu 
und prächtig aufgeführt werden, weshalb das alte Thor niedergerissen wurde. 
Es traten aber allerlei Hindernisse diesem Unternehnien in den Weg,, so 
daß das Borhaben bis auf eine passendere Gelegenheit ausgesetzt werden 
mußte. „Damit es aber," so berichtet die handschriftliche Nachricht, „in 
zwischen nicht wüste liegen möchte, ist stat des vorigen aus gebackenen 
steinen ein ziemlich hohes thorhaus mit einem thürmlein errichtet worden. 
Und hat es dabei sein bewenden gehabt, bis in den vierziger Jahren des 
vorigen Jahrhunderts Friedrich der Große auch dieses Tbor gänzlich ab 
brechen und einen freien Gang aus der Stadt über eine geräumige schöne 
Brücke nach der dort gelegenen Vorstadt hat anlegen lassen." — Nicolai 
teilt uns in seiner Beschreibung von Berlin und Potsdam mit, daß Friedrich 
der Große in, Jahre 1746 auf seine Kosten das Königsthor und das 
Spandauer Thor hat abbrechen lassen. — 
Fürstliche ©ipdjorbmmß utm 1681. AIs der große Kur 
fürst 1681 Bad Pyrmont besuchte, hielten sich dort gleichzeitig andere 
Personen in großer Zahl auf. Neben der Königin von Dänemark, den 
Kurfürsfinnen von Brandenburg und von der Pfalz, sowie der verwitweten 
Landgräfin von Hessen-Cassel, Schwester des großen Kurfürsten, zählte man 
am 3. Juli an der Hoftasel drei Herzoginnen und fünf Herzöge, einen 
Fürsten und seine Gemahlin (von Anhalt), den Landgrafen von Hessen 
(mit Gemahlin), fünf Prinzen und sieben Prinzessinnen. Um bei dem fort- 
ivührenden Wechsel der Fürstlichkeiten allen Streitigkeiten über Rangordnung 
und Vortritt aus dem Wege zu gehen, hatte die Königin von Däneniark den 
sehr zweckmäßigen Vorschlag gemacht, daß bei jeder Tafel die Plätze durch 
Zettel besfimnit werden möchten, welche die teilnehmenden Damen und 
Heerrn zu ziehen hätten. Der große Kurfürst gab dem dänischen Gesandten 
von Buchwald sofort seine Zustimmung zu erkennen, und es ist alsdann 
nach den noch vorhandenen Tagebüchern jener Zeit auch wirklich so verfahren 
ivorden. Da diese unter Umständen sehr angenehme Sitte neuerdings auch 
in Deutschland aufgetaucht ist und als eine amerikanische Erfindung be 
zeichnet wird, ist es gewiß nicht unangebracht, festzustellen, daß die Tisch' 
ordnung durch Zettelziehen in der alten Welt schon vor mehr als zwei 
hundert Jahren in Uebung gewesen ist. P. W—e. 
gute dorr „Hcrudo- und Kponorstherr Stcrats- 
Zottrrug" v-o-rrr 9. August 1814: 
Den braven Bürgern dieser Stadt 
Gab manches frohe Extrablatt 
Zum Guten Kraft und Leben. 
Da's lange keins gegeben hat, 
Wird heut' ein Extra-Extrablatt 
Ganz gratis ausgegeben. 
Ein Wütherich der Hüll' entstieg; 
Sein Leben war ein grauser Krieg, 
Den hat nun Gott entschieden. 
Erfochten ward ei» Ertrasieg, 
Vollendet ist ein Extrakrieg, 
Ihm folgt ein Extrafrieden. 
Dem Extravolk der Extrastadt, 
Verkündet ihn dies Extrablatt; 
Drob freu' es sich nicht wenig; 
Und wer dies Blatt gelesen hat. 
Geh' seinen Weg und schrei' sich satt: 
„Heil unserm Extrakönig!" st. K- 
G. M. t». Moöors orgeue Gruüsthrift. Carl Maria 
von Weber hat eine Beschreibung seines Lebens hinterlassen, in welcher er 
auch von seinen Werken und Wollen, ferner von seinen dereinsfigen End: 
redet. Bemerkenswert ist folgender Satz, der ausdrückt, wie der Meister 
sich die eigene Grabschrift gedacht haben mag, zu einer Zeit, da er ebendie 
deutsche Oper in Dresden begriindet hatte. Er sagt: „So bin Ich denn 
mit Fleiß und Sorgfalt an dem mir übertragenen Werke, — und wen-', 
sie einmal einen Stein über meine Grube legen, so werden fie 
Wahrheit darauf schreiben können. „Hier liegt Einer, der es wahr 
haft redlich und rein mit Menschen und Kunst gemeint hat."
	        

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