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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1885 (Public Domain)

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Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1885 (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Berlin-Charlottenburg
Title:
Willkommen in Charlottenburg / Berlin-Charlottenburg
Publication:
Berlin: Eugen Schachtel, [1905]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
95 Seiten
Note:
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Berlin:
B 152 Char Geschichte: Charlottenburg
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15453662
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 152 Char 33 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Allgemeines

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1885 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des V. Jahrgangs.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 6A
  • Nr. 7
  • Nr. 7A
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 10A
  • Nr. 11
  • Nr. 11A
  • Nr. 12
  • Nr. 12A
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 14A
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 16A
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 19A
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 21A
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 25A
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 30A
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 34A
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 39A
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 42A
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 45A
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 47A
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 50A
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Full text

Är. 51*. 
Centralblatt der Bauverwaltung.' 
543 
v.ör der Wand sichern. Die hintere Pfahlreihe trägt zwei an den 
Gurthölzern befestigte Wände von aufrecht gestellten Bohlen, deren 
[h | a m m I J 
i 9 
I-'jg, 3. l')umpft)OOt-Kai an der Clyde in Greenock. 
Zwischenraum mit Portland - Gement, zum gröfseren Schutze der 
Ilinterfiillung, ausgegossen ist. Der Steindamm reicht 1,5 m über die 
Unterkante der Bohlwände, bis 1,2 m unter Niedrigwasser; für den 
selben ist die Sohle in 10 m Breite und t,5 m Tiefe ausgebaggert, 
und das Sacken desselben (welches auch in erheblichem Grade ein- 
getreten ist) wird durch die Hölzer in keiner Weise behindert. Er 
erhölit die Standsiehevheit des Bollwerks sowohl unmittelbar als auch 
mittelbar durch Aufnahme eines grofsen Theiles des Erddruckes 
und gewährt Schutz vor Auskolkung und Ausspülung der Hinter- 
fülltmg. Den Erddruck hat man durch Verwendung von Asche und 
leichten Materialien vermindert und ferner noch jeden Pfahl der 
hinteren Reihe durch einen 6 cm starken, bis zu einem Mauerwerks 
körper im festen Ufer reichenden Anker gesichert. Auf dem vorderen 
Holme sind gufseisenic Boiler angebracht. Reibhölzer fehlen, da 
gegen sind Holme, Pfähle und Zwischenbalkcn durch breite eiserne 
Schienen vor Beschädigungen durch Schiffe geschützt. Zwischen den 
oberen, in 2,4 in Entfernung liegenden Doppelzangen sind noch ein 
fache, 15 zu 30 cm starke Zangen zur Unterstützung des oberen 
Belages eingezogen und ferner Längsunterzüge angebracht, die von 
den Kreuzstreben getragen werden. Das sämtliche Holz ist nach 
dem Verfahren von Gardner in Glasgow durchtränkt; es soll hier 
durch gegen Zerstörung durch den Bohrwurm geschützt sein- 
Die hier beschriebenen Bollwerke dürften an solchen Flüssen 
und Gewässern, wo es sich um eine grol'se Höhe handelt, den 
Vortang vor unserer gewöhnlichen Bollwerks-Bauart verdienen. Sie 
gewähren den Vorzug, dafs die eigentliche Kaifläeho gesichert ist, 
also bei Undichtigkeiten der die Erde haltenden Wand nicht in 
Mitleidenschaft gezogen wird, wie dies bei den gewöhnlichen Boll 
werken, die allerdings billiger sind, so häufig verkommt. 
Garbe. 
Der dritte internationale Congreß für Gefangniiswesen 
tagte Mitte November d. J. in Rom. Ueber seine Arbeiten, die 
Ausstellung von Zellen aus den Gefängnissen, Straf- und Besse 
rungsanstalten der am Congrefs vertretenen Länder hat die Tages 
presse berichtet; wir können uns daher im allgemeinen darauf be 
schränken, einige statistische Angaben zusamme.nzustellen, die viel 
leicht der Beachtung werth sind. Von den aufscr Italien betheiligten 
Staaten: Frankreich, Belgien, Bayern, Ungarn, Baden, England, 
Schweiz, Rufslund, Dänemark, Schwollen, Norwegen, Spanien, Nieder 
lande und Vereinigte. Staaten von America, hatte nur erstorer und 
letzterer über sein Gefängnifswcsen Material vou Zeichnungen und Mo 
dellen beigebracht; nur noch von Baden war ein Modell des Männer- 
zuebthauses in Bruchsal ausgestellt; Frankreich, das seine Aus 
stellung durch besondere Beauftragte hatte anordnen lassen, brachte 
aufserdem eine reiche Sammlung von Photographieen der Straf 
häuser und Strafcolonieen in Eysses, Melun, Rennes, Fonteu- 
rault, SaintTIilaire, Saintc-Foy, Clairvaux, Nimes, Clermont, Poissy, 
Beaulieu, Val D’Yevre, Donaires u. s. w., die über Baulichkeiten, 
Einrichtung und Lehen in den Anstalten jeden nur wünscliens- 
wortheu Aufschluß* geben. Ein älteres Werk von Normand und 
Vandremer vom Jahre 1878, wie ein neueres von Normand vom 
Jahre 1885, im Aufträge des Ministeriums des Innern vom Ge- 
nexal-Director der Gefängnisse Herbette, neu bearbeitet, gab die 
Pläne der grölseren Zellengefängnisse. Italien, welches 92 Straf 
anstalten mit einer mittleren Bevölkerung von 38 000 Seelen besitzt, 
hatte nach dieser Richtung hin nur äufserst. dürftiges Material ge 
liefert; die übrigen Staaten hatten sogar gänzlich auf solches ver 
zichtet und sich darauf beschrankt, die von den Gefangenen gefertigten 
Arbeiten zum Verkauf zu stellen. 
Das Interessanteste war wohl die Vorführung der üblichen Ge 
angenen-Zellen der verschiedenen Länder, nicht in Modell oder 
Zeichnung, sondern in Wirklichkeit, mit vollständiger Einrichtung und 
zum Ucberflufs noch mit Gefangenen- und Aufseherpuppen aus 
gestattet. Da ist, zuerst als Muster der Gefängnisse des Mittelalters 
und dev nächstfolgenden Jahrhunderte eine Nachbildung der rpozzfa 
von Venedig, eine dunkle Zelle, nur durch ein Loch von 0,20 m 
Durchmesser erhellt, mit niedrigem Eingang, aber durchaus nicht 
ungeräumig und durchaus nicht schrecklich, sondern, wenn auch 
ohne die heut in vielen Gefängnissen eingeführten Bequemlich 
keiten, doch auf Wand, Decke und Boden mit Lärchenpfosten ge 
täfelt,. Da sind die heut in den Gefängnissen von Volterra einge 
richteten Zellen für die zu lebenslänglicher Haft Verurtheilten — eine 
Kammer ohne unmittelbares Licht zum Schlafen, eine dahinter 
liegende kleine Zelle zum Arbeiten und ein Höfchen von 6 m iin 
Quadrat, in dem der Gefangene einmal des Tages fllv eine Stunde 
Luft schöpfen und sich ergehen kann, ohne indessen jemand anders zu 
sehen als seinen Wächter. Weiter die Zellen des Gefängnisses von 
St. Michele in Rom, welches 'Papst Clemens XI. Albani von Urbino 
1703 durch Fontana bauen liefs, das erste Beispiel des Zellensystems, 
damals für liederliche Burschen bestimmt, später bis zum Jahre 1870 
Gefängnifs für politische Gefangene, jetzt Strafhaus; die Zellen 
sind denen der anderen italienischen .Strafanstalten mehr oder 
weniger ähnlich, nur liegt hier der Strohsack einfach auf dein Boden, 
während im Zeilengefangnils von Mailand schon eiserne Bettstellen 
und Meizvormditmigen u. s. w. sich verfaulen. In den Gefängnissen von 
Alessandria und Palanza dienen die Zellen nur für die Nacht als 
Schlafstellen, da die Gefangenen bei Tage in den verschiedenen 
Werkstätten arbeiten. 
In den meisten Gefängnissen des Auslandes sind eiserne Bett 
stellen im Gebrauch, thcils feststehend, theils zum Zusammenklappen 
an der Wand angerichtet; in anderen Ländern, wie in Norwegen und 
Dänemark, welch letzteres sich auch wieder durch eineu hölzernen 
Fufsbodeu auszeichnet, linden sich Hängebetten quer durch den Raum 
angeordnet. Am besten eingerichtet, bezüglich der Heizung, des 
Wassers, Aborts, der Möbel, möchten Belgien, Ungarn und Schweden 
sein, und in den Niederlanden scheint die elektrische Beleuchtung 
auch in den Gefängnissen schon das Gas verdrängt zu haben. Ich 
stelle hier Grundabmcssimg und Luftraum der Zellen der einzelnen 
Länder nach der Reihenfolge der Ausstellung zusammen. 
(inmil- Luft- 
alMmüäsuuq ranm 
<pn cbm 
1. Kerker in Mailand, 1879 eingerichtet, Zelle für 
Tag und Nacht 9,46 30,36 
2. Strafhaus und Kerker in Lucea, 1860 eingerichtet, 
Zelle für Tag und Nacht 8,97 26,90 
3. Verwahrungsliaus in Tivoli, 1874 eingerichtet, 
.4 AT» _ 
4. Kerker vou S. Michele in Rom, 1703 eingerichtet, 
Zelle für Tag und Nacht 6,30 17,45 
5. Kerker des Dogenpalastes in Venedig, XIV. Jahr 
hundert, Zelle für Tug und Nacht ...... 12,07 27,18 
6. Kerker von Perugia, 1870 eingerichtet, Zelle für 
Tag und Nacht 8,80 30,80 
7. Strafanstalt von Pallanza, 1854 eingerichtet, 
Nachtzelle 6,14 16,95 
8. Strafanstalt von Alessandria, 1846 eingerichtet, 
Nachtzelle 2,84 — 
9. Frankreich, Isolirzellcn 10,00 30,00 
10. Bayern, Strafanstalt in Nürnberg, Zelle für Tag 
unü Nacht . 9,56 28,20 
11. England, Zelle für Tag und Nacht 8,455 23,166 
12. Norwegen, Strafanstalt in Aagcberg, Zelle für 
Tag und Nacht . 9,24 26,33 
13. Schweden, Strafanstalt von Langholmen, Zelle 
für Tag und Nacht 6,94 20,82 
14. Schweden, Strafanstalt von Langholmen, nur 
Nachtzelle 3,085 9,255 
15. Schweiz, Strafanstalt Lenzburg (Aargau), Zelle 
für Tag und Nacht 7,35 21,59 
IG. Grofsherzogthum Baden, Strafanstalt in Freiburg, 
Zelle für Tag und Nacht 9,36 30,42 
17. Dänemark, Zuchthaus in Horsens, Nachtzelle . . 3,32 10,62
	        

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