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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Berlin-Charlottenburg
Title:
Willkommen in Charlottenburg / Berlin-Charlottenburg
Publication:
Berlin: Eugen Schachtel, [1905]
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
95 Seiten
Note:
Die Provenienzmerkmale, die in einzelnen Objekten vorhanden sind, werden derzeit vom Referat Provenienzforschung der ZLB geprüft.
Berlin:
B 152 Char Geschichte: Charlottenburg
DDC Group:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15453662
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 152 Char 33 b
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Das Wichtigste aus der Geschichte Charlottenburgs

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
    Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
60. Sitzung vom 2. Juni 1977 
dete Regierungserklärung vorgelegt worden ist. Wir freuen 
uns selbstverständlich, daß dabei die CDU in „Erstaunen 
geraten“ ist, wie die „Morgenpost“ schreibt. 
Wir finden es schlimm, wenn durch den Präsidenten 
Lorenz hier mit Schlagworten, mit Abwertungen, ohne 
konkret zu den einzelnen Punkten Stellung zu nehmen, 
diese Regierungserklärung ausschließlich kritisiert wird. 
(Zuruf: Da war er doch der Abgeordnete Lorenz!) 
— Wieso ? Ist er nicht Präsident ? 
(Abg. Wronski; Ganz schön ulkig heute! — 
Abg. Prozell: Trifft wohl, was ?) 
— Ich habe das nicht dazwischen geworfen. Er ist es doch! 
(Abg. Lummer: Herr Direktor, wie geht’s denn! — 
Weitere Zurufe von der CDU) 
— Natürlich, können Sie gerne tun. Hier bin ich allerdings 
Abgeordneter. Herr Lorenz ist nicht Rechtsanwalt sondern 
Präsident des Abgeordnetenhauses. Herr Wronski, solche 
Zwischenrufe geben nichts her. 
(Zuruf des Abg. Wronski) 
Zu diesen Bemerkungen von Herrn Lorenz darf ich hier 
sagen: Die Töne von Herrn Lummer sind ganz anders; 
dieser hat gegenüber dpa ausgeführt: „Es wird sich zeigen, 
ob die praktische Politik des Stobbe-Senats das hält, was 
die Regierungserklärung verspricht." Und: „In einigen 
Punkten begrüßenswerte Konsequenzen.“ Dagegen steht 
dann die Abwertung, die Herr Lorenz vorgenommen hat. 
Wir fordern die CDU auf, diesem neuen Stil, von dem 
Herr Lummer gesprochen hat, zu folgen. Aber leider hat 
er selbst diesen Stil sehr schnell wieder aufgegeben, 
(Abg. Lummer; Den hört man von Momper, 
den neuen Stil! — Abg. Landowsky: 
Der Momper ist los!) 
denn seine nächste Bemerkung — es war einen Tag später, 
aber was kehrt ihn das, was er gestern gesagt hat — war 
dann: „Stobbe wird bald wieder abgewirtschaftet haben.“ 
— Wir werden Ihnen das Gegenteil beweisen! 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
An Kritik gibt das Regierungsprogramm also nicht viel 
her. Daher muß selbstverständlich der innere Zustand der 
Sozialdemokraten herhalten, der innere Zustand, der von 
Ihnen beschworen wird, 
(Abg. Diepgen: Beschrieben wird!) 
um deutlich zu machen, daß dieses Sachprogramm 
von Ihnen beschworen wird, 
(Abg. Diepgen: Beschrieben wird!) 
— immer noch „beschworen“ — weil Sie zum Suchpro 
gramm, das hier zur Debatte steht, nichts zu sagen haben. 
Es fehlt die Alternative; und wenn die fehlt, kommen Sie 
auf Filz zurück. 
(Abg. Boehm: Das haben Sie schon in der 
Aussprache zur vorigen Regierungserklärung 
gesagt! — Weitere Zurufe von der CDU) 
— Ich komme darauf zurück, sehr verehrter Herr Kollege 
Boehm. 
Ich erinnere nur an die Bemerkungen von Herrn Lorenz 
hier. Lassen Sie mich am Beispiel Intendantenwechsel deut 
lich machen, wie sehr Sie durcheinander sind: Da gibt es 
die bundesweiten CDU-Angriffe gegen die Rundfunkfrei 
heit. Denken Sie an Äußerungen des Herrn Karras zur 
Personalpolitik des Senders. Sie selbst benennen einen 
CDU-Kandidaten für den Intendantenposten und versuchen 
schnell, dessen CDU-Mitgliedschaft hintenanzustellen. Sie 
schimpfen auf einen Mann wie Dr. Haus, der mit Ihren 
Stimmen Vorsitzender dieses Verwaltungsrats war. Das 
zeigt doch nur Ihre parteipolitische Enttäuschung. Leissen 
Sie mich das doch noch einmal sagen! 
(Zuruf des Abg. Boehm — Abg. Peter Lorenz: 
Ich habe nicht auf Dr. Haus geschimpft!) 
Herr Lorenz hat hier gefragt: Muß das eigentlich immer 
ein SPD-Mann sein? Darf ich hier fragen, verehrter Herr 
Lorenz; Muß denn immer der Direktor des Abgeordneten 
hauses, dem Präsidenten zugeordnet, ein CDU-Mann sein? 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P. — 
Abg. Peter Lorenz: Wie lange denn schon ?) 
Darum mußte ein anderer zurückstehen. 
Wir bleiben dabei: 
(Abg. Simon: Daß Sie weiter Filz machen!) 
Dort, wo wir können, werden wir den Besten nominieren. 
Sie tun so, als ob wir die Mehrheit im Rundfunkrat hätten; 
auch Sie wissen doch, daß nur acht Mitglieder der poli 
tischen Parteien dort vertreten sind. Von diesem Rundfunk 
rat zu behaupten, er betreibe sozialdemokratische Politik, 
ist ja schon fast eine Unterstellung für die Verbände. 
(Abg. Simon: Haste nichts Besseres?) 
Lassen Sie mich zur Sache zurückkommen. Wir sind 
froh darüber, 
(Zurufe von der CDU — Abgn. Diepgen und 
Wronski; Zur Sache! Zur Sache!) 
— Lassen Sie mich doch zur Sache kommen, Herr 
Wronski, aber dazu wollen Sie ja nichts hören. 
Wir sind froh darüber, daß diese Regierung als ein Zeichen 
des Neuanfangs gesagt hat, daß sie der Stadt dienen will, 
daß sie mehr und besser regieren will und daß sie mit 
Mut, Initiative und Selbstvertrauen die Aufgaben lösen 
will. Wir brauchen dieses Vertrauen in die Leistung der 
Stadt. Da hilft uns dieses Nörgeln der CDU, dieses Mies 
machen der CDU nichts; im GegenteU, es schadet dieser 
Stadt nach drinnen und nach draußen. 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.) 
Auf den Sicherheitsbereich werden wir gesondert zu 
rückkommen, und da werden wir ihnen ausführlich sagen, 
was wir von Ihren Unterstellungen halten. 
Lassen Sie mich zur Leistung dieser Stadt ein Wort 
sagen: Diese Stadt hat große Leistungen erbracht. 
(Abg. Simon: Die Stadt schon, aber der Senat nicht!) 
— Diese Stadt — und Sozialdemokraten waren immer an 
der Führung dieser Stadt beteiligt und haben diese Lei 
stungen mit geprägt. 
(Beifall bei der SPD) 
Ich erinnere an das, was wir im Bildungsbereich voran 
getrieben haben, ich erinnere an die hervorragenden Lei 
stungen unserer Theater, der Oper, unserer Orchester und 
des Films. Ich mache darauf aufmerksam, was wir in 
dieser Stadt an Museen — unter anderem auch an Ein 
richtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz — auf 
gebaut haben, ich mache Sie nur darauf aufmerksam, was 
wir an großzügiger Verkehrsplanung in dieser Stadt in 
2466
	        

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