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Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Ostwald, Hans
Titel:
Zwei Gesellen : Roman / von Hans Ostwald
Erschienen:
Berlin: Egon Fleischel & Co., 1904
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
324 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15450570
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Ost 5
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
17

Schnellzugriff

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  • Die Grandidiers / Rodenberg, Julius (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • Erstes Buch
  • Herrn und Frau Grandidiers größter Kummer
  • Herr George Grandidier führt seinen Sohn auf den rechten Weg
  • Herr Professor Bestvater in seinen Werken
  • Der Oberst und seine Mannschaften treten an
  • Der Oberst und die Seinen genießen die Gastfreundschaft des Hauses
  • Man speist zu Nacht und Herr Grandidier erzählt eine Geschichte
  • Der Oberst in seiner Häuslichkeit
  • Der Oberst macht Visite bei Fräulein Huncks
  • Der verlorene Sohn
  • Zweites Buch
  • Die Fremden
  • Die neue Heimat
  • Freund und Feind
  • Was man in der Jugend wünscht
  • Herrn Grandidiers Villa
  • Kleiner Krieg, nebst der Beschreibung derjenigen, die ihn führten
  • Die Freundenbotschaft
  • Fête du Refuge
  • Drittes Buch
  • O Schwalben meines Heimatslandes!
  • Die Begegnung
  • Geständnis
  • Frühling in der Mark
  • Ein Sommertag
  • Das Gewitter steigt herauf
  • "Auferstehen soll aus unseren Gebeinen ein Rächer!"
  • Maintenons! (Alter Hugenottenruf)
  • Viertes Buch
  • Der alte Grandidier erwacht
  • Herr Grandidier versöhnt sich mit dem Oberst, und dieser dankt ab
  • Nachricht von Helene
  • Die Fahrt ins Elsaß
  • Die Nacht im Pfarrhause
  • Auf Straßburgs Trümmern
  • Für immer vereinigt
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

und stand bald vor dem Hause, welches er suchte. Dasselbe 
zeichnete sich durch ein verwittertes gelbes Ansehen aus, als 
ob es hier, an dieser besonderen Stelle von Berlin, immer 
regne. Vielleicht waren aus diesem Grunde sämtliche Fenster 
desselben mit grauleinenen Wettergardinen eree deren 
Ringe fortwährend klingelten, auch wenn die Luft noch so 
still war. Neben der grün angestrichenen Tür, an dem Häus— 
pfosten, saß ein kleines weißes Porzellanschild mit der In— 
schrift: „Aurelie Huncks, Modistin, zweite Etage.“ Die Haus— 
tür war übrigens nicht geschlossen, und der Oberst konnte 
daher ohne weiteres eintreten. 
Uber einen dunklen Flur mit allen möglichen leeren 
Kisten und Kasten, welche die Bewohner des Vorderhauses 
hier niederzulegen das Privileg besaßen oder sich anmaßten, 
gelangte der Oberst zu der Hintertreppe, und nicht ohne 
beträchtliches Gepolter, nachdem er die Landung derselben 
erreicht, fand er unter den verschiedenen Karten und Schildern, 
die hier an den Stubentüren saßen, dasjenige heraus, welches 
zum zweiten Male den Namen von „Aurelie Huncks, Mo— 
distin“ zeigte, so daß über ihre Identität absolut kein Zweifel 
sein konnte. Ein Klingelzug hing daneben, mit einem so 
schrillen und vorwurfsvollen Stimmchen, daß der Oberst 
meinte, nachdem er ihn in Bewegung gesetzt, daß er etwas 
Unrechies getan. Doch mußte es wohl das rechte gewesen 
sein, denn alsbald öffnete sich erst eine graue und dann eine 
— Tür, und hinter der weißen Tür stand Fräulein Aurelie 
uncks. 
Das Fräulein, wenn sie den Obersten erblickte, hatte das 
unbestimmte Gefühl, als ob Sturm in der Luft sei. Deshalb 
war ihr der Oberst auch immer willkommen, obwohl sie ihn 
im Grunde ihres Herzens nicht ausstehen konnte. Schwer 
zu sagen wäre freilich gewesen, für wen oder für was dieses 
Herz überhaupt jemals geschlagen hätte; denn eigentlich 
liebte sie niemand uͤnd nichts, außer einem kleinen, gemutlichen 
Zank, und ihr war nicht wohl auf der Welt, wenn sie nmicht 
irgendeinen kleinen, nichtsnutzigen Plan verfolgen oder 
irgend jemand eine kleine Bosheit antun konnte. 
„Schönen guten Morgen,“ rief sie, die weiße Tür vor 
dem Obersten weit öffnend, „treten Sie näher! Seien Sie 
willkommen! Sie bringen gewiß die Miele, welche Frau 
Brandt mir noch vom vorigen Quartale schuldet!“ 
9
	        

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