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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)

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fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)

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Monograph

Title:
Einkommensteuerordnung der Stadtgemeinde Berlin : vom 19. Januar 1895 nebst Anhang betreffender Gesetze etc.
Uniform Title:
Einkommensteuerordnung der Stadtgemeinde Berlin vom 19. Januar 1895
Publication:
Berlin: Wilhelm Baensch, 1895
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
111 Seiten
Keywords:
Berlin ; Einkommensteuer
Berlin:
B 807 Recht. Justiz: Einzelne Rechtsgebiete
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15449962
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 807 Steu 38
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Anhang zur Einkommensteuerordnung vom 19. Januar 1895

Contents

Table of contents

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1976, 7. Wahlperiode, Band II, 20.-45. Sitzung (Public Domain)
  • Plenarprotokolle
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 20, 15.01.76
  • Nr. 21, 20.01.76
  • Nr. 22, 12.02.76
  • Nr. 23, 26.02.76
  • Nr. 24, 11.03.76
  • Nr. 25, 25.03.76
  • Nr. 26, 22.04.76
  • Nr. 27, 13.05.76
  • Nr. 28, 20.05.76
  • Nr. 29, 09.06.76
  • Nr. 30, 10.06.76
  • Nr. 31, 24.06.76
  • Nr. 32, 21.07.76
  • Nr. 33, 23.07.76
  • Nr. 34, 09.09.76
  • Nr. 35, 23.09.76
  • Nr. 36, 03.10.76
  • Nr. 37, 14.10.76
  • Nr. 38, 21.10.76
  • Nr. 39, 28.10.76
  • Nr. 40, 11.11.76
  • Nr. 41, 25.11.76
  • Nr. 42, 26.11.76
  • Nr. 43, 08.12.76
  • Nr. 44, 09.12.76
  • Nr. 45, 10.12.76

Full text

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7." Wahlperiode 
42. Sitzung vom 26. November 1976 
1785 
aus dem Korridorverkehr ergeben. Nirgendwo steht ge 
schrieben, daß nur diese drei Liniengesellschaften und die 
vorhandenen Chartergesellschaften den Korridor benutzen 
dürfen. Wenn es eine Gesellschaft gibt, die zulässigerweise 
durch den Korridor fliegen darf, dann allerdings sollte — 
und darauf geht mein Bemühen — auch die Genehmigung 
erteilt und nicht aus irgendwelchen übervorsichtigen oder 
sonstigen Gründen verweigert werden. Denn daß Berlin 
die einzige Stadt ist, in die man nicht direkt mit einem 
Rettungsflug hinkann, obwohl sie drei Flughäfen hat, 
dieses ist ein Ding, das wir auf Dauer versuchen müssen 
zu beseitigen. Ich könnte mir vorstellen, daß man in 
Richtung auf das, was das DRK angeregt hat, Lösungen 
findet. Ich kann es Ihnen heute nicht versprechen; aber 
wir werden es mit den Alliierten zu erörtern haben, ob 
wir nicht in dieser Richtung einen Weg finden, um dieses 
Problem zu lösen. — Danke schön! 
(Beifall bei der P.D.P. und der SPD) 
Präsident Lorenz: Das Wort hat der Abgeordnete 
Thomas. 
Thomas (SPD): Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Der Widerspruch zwischen Herrn 
Bürgermeister Lüder und Herrn Abgeordneten Wronski, ob 
es sich hier um eine Konzeption oder um einen Bericht 
der Berliner Flugverhältnisse handelt, läßt sich sehr ein 
fach auflösen. Ich meine nicht, daß der Senat von Berlin 
ln der Lage ist, eine eigene Zielsetzung der Entwicklung 
des Berliner Flugverkehrs vorzulegen. Der Senat von 
Berlin muß sich — bedauerlicherweise, sage ich — darauf 
beschränken, die gegebenen Bedingungen des Berlinflug 
verkehrs darzustellen. 
Ich glaube, es gibt keine trefflichere Charakterisierung 
der Probleme des Berliner Flugverkehrs als die, die einmal 
der englische Luftfahrtminister gegeben hat mit seinem 
Hinweise, es handele sich dabei um eine Büchse voller 
Würmer; wer hereingreift, um einen zu packen, hat gleich 
alle in der Hand! 
Wir haben es mit einer unterschiedlichen Zahl von 
Interessenten zu tun; hier wären die Alliierten zu nennen, 
die sowohl hoheitliche Interessen vertreten wie durch ihre 
Fluggesellschaften auch kommerzielle Interessen wahr 
nehmen; hier sind die Interessen der DDR und der Sowjet 
union zu sehen, die Interessen der Bundesrepublik Deutsch 
land, die Interessen einer Reihe von anderen Staaten der 
westlichen Welt und hier gibt es die Interesse von 
Berlin (West). 
Meine Damen und Herren, wir haben zwar in diesem 
Flugverkehr das vitalste Interesse aller Beteiligten, auf der 
anderen Seite aber die geringsten Möglichkeiten des Ein 
greifens und im Gegensatz zu anderen überhaupt keine 
Machtmittel. Und wenn man die Situation des gesamt 
berliner Flugverkehrs, sowohl die Bedienung von Tegel wie 
von Schönefeld, nüchtern betrachtet, wird man zu dem 
Ergebnis kommen müssen, daß wir es heute im Berlin- 
Flugverkehr mit einer realen Lage zu tun haben, die offen 
bar für fast alle Beteiligte — uns ausgenommen — einen 
Modus vivendi darstellt, der eben für alle — abgesehen von 
uns — akzeptabel zu sein scheint. Es gibt außer den Re 
präsentanten des Landes Berlin offenbar niemanden, der 
Neigung spürt, an dieses komplizierte Problem heranzu 
gehen, zumal ja die Sowjetunion bei der Erörterung des 
Berlin-Flugverkehrs versucht — vor allen Dingen, wenn 
es um die Bedienung von Flughäfen im Ausland geht —, 
einen Hebel in die Hand zu bekommen, um auf den einzigen 
Berliner Verbindungsweg Einfluß zu nehmen, der bis heute 
ihrer Kontrolle nicht unterworfen ist. Daher sollten wir die 
Alliierten in ihrem Bestreben unterstützen, insoweit mit 
der Sowjetunion keine andere vertragliche Regelung anzu 
streben, als diejenige, die sich auf die Beschlüsse des 
Nontrollrats vom 30. November 1945 stützt. Jede andere 
Lösung kann für uns nur eine Minderung an strategischer 
Sicherheit bedeuten. 
Meine Damen und Herren, vielleicht kann es eines Tages 
eine Veränderung geben, wenn nämlich das im Moment 
noch von Herrn Senator Lüder als nicht lösbar angesehene 
Problem des Innerdeutschen Flugverkehrsabkommens einer 
Lösung nahegebracht wird; denn ich gehe davon aus, daß 
die DDR letztendlich an einem solchen Abkommen ein 
stärkeres Interesse hat als die Bundesrepublik Deutsch 
land, Die Bundesrepublik Deutschland kann ihren Ost 
europa-Verkehr auch über die Tschechoslowakei bedienen. 
Wenn die DDR aber nach dem vollen Ausbau des inter 
nationalen Teils des Flughafens Schönefeld und nach 
Anschaffung zusätzlicher Maschinen in das Westeuropa- 
Geschäft einsteigen will — und vor allen Dingen in das 
lukrative Atlantik-Fluggeschäft —, dann ist sie auf Über 
flugrechte über die Bundesrepublik Deutschland dringend 
angewiesen. Diese Situation, meine Damen und Herren, 
muß nach unserer Auffassung von der Bundesregierung 
benutzt werden, um endlich einmal die Frage zu klären, 
inwieweit Flüge nach West-Berlin außerhalb der Luft 
korridore nicht nur für Maschinen der Lufthansa möglich 
werden, sondern auch für Fluggesellschaften des west 
europäischen Auslandes. 
Solange diese Frage aber keine Klärung erfahren hat, 
werden wir uns damit abzufinden haben, daß die Flug 
gesellschaften der alliierten Mächte diese Stadt in bezug 
auf den Flugverkehr in einer Weise bedienen, die unter 
Abwägung auch der kommerziellen Interessen dem ent 
spricht, was man vernünftigerweise erwarten kann. 
Ich will den detaillierten Aussprachen im Ausschuß für 
Verkehr und Betriebe nicht vorgreifen, sondern mich jetzt 
darauf beschränken, fünf Prinzipien zu nennen, die für uns 
maßgebend sind für die Gestaltung des Flugverkehrs zwi 
schen Berlin, der Bundesrepublik und anderen Staaten: 
Erstens: Der Korridor-Flugverkehr ist die essentielle 
Garantie der Lebensfähigkeit dieser Stadt überhaupt. 
Zweitens: Die kommerziellen Flugverkehrsuntemehmen 
müssen Einnahmen realisieren, die die übliche Rendite 
gewährleisten, wobei die strategische Komponente der 
Berlin-Flüge auch bei der Festlegung der Flugtarife Be 
rücksichtigung finden muß. 
Drittens: Umfang und Struktur der Subventionen im 
Berlin-Flugverkehr müssen unter dem Gesichtspunkt ge 
prüft werden, ob ihre Änderung eine bessere Bedienung der 
potentiellen Fluggäste bewirken würde; und die Subven 
tionen müßten auch unter dem Gesichtspunkt geprüft 
werden, ob ihre heutige Struktur vielleicht den Einsatz 
modernster Maschinen verhindert. Es kann sicherlich keine 
globale Erhöhung dieser Subventionen geben, wohl aber, 
wie wir meinen, eine Überprüfung der Struktur dieser Sub 
ventionen im Interesse einer besseren Bedienung Berlins. 
Viertens: Die Anerkennung der kommerziellen Interessen 
der alliierten Fluggesellschaften verknüpfen wir mit der 
Erwartung, daß die Fluggesellschaften um eine optimale 
Bedienung der Fluggäste bemüht bleiben. Damit sind ge 
meint das Sitzplatzangebot, die Bedienung der Tagesrand 
zeiten, der Service, die Regelmäßigkeit und die Pünktlich 
keit der Flüge. 
Und schließlich: Solange lediglich die heute Berlin be 
dienenden Fluggesellschaften den Flugverkehr aufrecht 
erhalten, erwarten wir, daß die Zahl der von Berlin ange 
flogenen ausländischen Flughäfen durch die heute be 
dienenden Fluggesellschaften dem tatsächlichen Bedarf 
angepaßt wird. Wir gehen davon aus, daß — von gelegent 
lich notwendiger Kritik abgesehen — sowohl die drei alli 
ierten Linienfluggesellschaften wie die zahlreichen alliier 
ten Charterfluggesellschaften bemüht waren, ihr kommer 
zielles Interesse mit den politischen Interessen dieser Stadt 
in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Von bestimm 
ten Punkten der Kritik einmal abgesehen, wird man davon 
ausgehen können, daß die alliierten Linien- und Charter 
fluggesellschaften einen wesentlichen Beitrag geleistet 
haben — neben der allgemeinen Behauptung der Hoheits 
rechte in den Luftkorridoren durch die alliierten Mächte —, 
die Lebensfähigkeit dieser Stadt zu garantieren. 
(Beifall bei der SPD und der F.D.P.)
	        

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