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Hermann Theodor Wangemann / Petrich, Hermann (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Hermann Theodor Wangemann / Petrich, Hermann (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Krieg, Thilo
Titel:
Wilhelm von Doering, königlich-preussischer Generalmajor : ein Lebens- und Charakterbild / von Thilo Krieg, Dr. phil.
Erschienen:
Berlin: Ernst Siegfried Mittler und Sohn, 1898
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
X, 345 Seiten
Schlagworte:
Doering, Wilhelm von
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15450601
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Doer 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Hermann Theodor Wangemann / Petrich, Hermann (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: Hermann Theodor Wangermann
  • Titelblatt
  • Widmung
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erstes Kapitel. Jugend-, Lehr- und Wanderjahre
  • Zweites Kapitel. Von den ersten Ämtern, kämpfen und Arbeiten
  • Abbildung: Superintendent Meinhold ; Archidiakonus Wangemann
  • Drittes Kapitel. Wie Dr. Wangemann ein Missionsdirektor geworden ist
  • Viertes Kapitel. Die erste Reise ins Heidenland und was sich dabei zutrug
  • Abbildung: Thaba Mossägu 1866
  • Fünftes Kapitel. Vom Mitbringen, Auspacken und von Wilhelm I.
  • Sechstes Kapitel. Kriege und Siege daheim und draußen
  • Siebentes Kapitel. Vom Hausbau und allerlei Bauleuten
  • Abbildung: Das neue Missionshaus
  • Achtes Kapitel. Wie Dr. Wangemann als Missionsprediger durchs Land zog
  • Neuntes Kapitel. Vom lieben Defizit
  • Zehntes Kapitel. Wie Dr. Wangemann unter die neuen Heiligen und die Sozialdemokraten gekommen ist
  • Elftes Kapitel. Von Missionsordnungen und was damit zusammenhängt
  • Zwölftes Kapitel. Wie Dr. Wangemann das andre Mal ins Heidenland gereist ist gereist ist und was sich daselbst begeben hat
  • Abbildung: Bethanien 1884
  • Abbildung: Präsident Brandt
  • Abbildung: Taba Mossägu 1884
  • Dreizehntes Kapitel. Von der Missionsgemeinde, wie sie Dr. Wangemann sich wünschte
  • Vierzehntes Kapitel. Fahre auf die Höhe! Rückblicke und Ausblicke
  • Abbildung: Wangemannshöh
  • Letztes Kapitel. Von allerlei Sterben
  • Abbildung: Wangemanns Grab auf dem St. Georgenkirchhofe am Königsthor in Berlin
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

Wüste bedeckte und die Strahlen des Lichts nicht leiden mochte, ver— 
folgte er seinen Weg. Dort hatte der grausame König Sekukuni erst 
vor wenigen Monaten, wie wir schon wissen, drei kräftig aufblühende 
Stationen unter dem Volk der Baßuto zerstört, die Boten des Evan— 
geliums fortgejagt und mehrere von den Gläubigen, die nicht mit 
geflohen waren, zu Tode gepeitscht. Nun saß er wie eine Gewitter— 
wolke zwischen den Felsenklippen des Berges Thaba Mossägu und 
niemand wußte, was der Tyrann weiter noch ausbrüte. Dennoch wagte 
es Dr. Wangemann, seinen Berg hinauf zu klettern, um ihm als ein 
Gesandter des Herrn, wenn Gott Gnade gäbe, einen Stachel in die 
Seele zu werfen. Der aber ließ ihm herausmelden, er wolle ihn 
gar nicht sehen; er solle nur machen, daß er davon käme. So mußte 
Dr. Wangemann betrübt wieder seines Weges hinab und den Wüterich 
seinem Gericht überlassen. 
Da wird nun der geneigte Leser wohl fragen, ob denn unter so 
unschlachtigen Menschen und Tieren und auf so ungebahnten Straßen 
unser Reisender nimmer zu Schaden gekommen sei. Deun daß ein Löwe 
aus dem Busch sich einen Wanderer zum Nachtimbiß holte oder ein 
reißender Fluß ihn den Krokodilen zur Speise vorsetzte, war in jenen 
Zeiten dort noch sehr häufig. Darauf soll uns Dr. Wangemann selber 
die Antwort geben. Er berichtete nach seiner Heimkehr: „Wer es 
weiß, was es heißt, ein ganzes volles Jahr und darüber in Afrika 
unausgesetzt reisen, ohne daß auch nur ein einziges Mal ein gefallenes 
Zugtier, ein gebrochenes Rad, ein angeschwollener Fluß oder eine 
körperliche Beschädigung die Fortsetzung der Reise erheblich aufgehalten 
hätte, der wird es mit mir und mit allen staunenden Brüdern in 
Afrika selbst für ein Wunder Gottes auerkennen, daß ich also wirklich 
ein ganzes Jahr in Afrika gereist bin. Sechsmal stürzte mein 
Pferd mit mir im vollen Lauf, einmal so, daß wir beide uns über— 
schlugen, und keinmal bin ich davon verletzt worden. Fünf oder sechs— 
mal sprang dicht vor mir eine giftige Schlange auf, zwei derselben 
von der giftigsten Art; keine durfte mich oder mein Pferd verletzen; 
drei von ihnen wurden durch meine Begleiter getötet, die übrigen 
schlugen einen Weg zur Seite ein.“ 
Der Leser wird ja wohl etwas merken, wem solche wunderbare 
Bewahrung zu danken war und daß die Mahnung des teuren Knak 
bei der Abschiedsfeier nicht auf den Boden gefallen ist. 
Am 26. September 1867, nachdem er über Jahr und Tag auf 
afrikanischer Erde geweilt, stieg der liebe Direktor wieder zu Schiff, 
fuhr diesmal um den Osten des schwarzen Erdteils herum, durch den 
Kanal von Suez hindurch und besuchte guf diesem Wege noch das 
heilige Land. Da hat er auch auf dem Olberg gestanden und gewiß 
seine besondern Gedanken gehabt, wie auf diesem Berglein der Heiland 
seinen Jüngern einst die Missionssache befohlen hat, die nun wie ein 
gewaltiger Strom, der aus engem Felsenspalt entsprungen ist, durch 
alle Lande sich hingießt und die Einöden grünen macht; und anch 
die lieben Berliner Sendboten, die Dr. Wangemann im fernen Süden 
hbesucht hatte, fuhren auf diesem Strom und er hatte sie bei einfältig
	        

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