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Dr. Heinrich von Stephan / Stephan, Heinrich von (Public Domain)

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Bibliographic data

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Monograph

Author:
Stephan, Heinrich von
Weise, Rudolf
Title:
Dr. Heinrich von Stephan : Ein waidmännisches Erinnerungsblatt / aus dem handschriftlichen Nachlass des Verstorbenen zusammengestellt von Dr. med. R. Weise
Publication:
Neudamm: J. Neumann, 1898
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Scope:
35 Seiten
Keywords:
Stephan, Heinrich von ; Jagd
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15446462
Collection:
Berlinerinnen,Berliner
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 252 Step 5
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Stephan als Jagddichter

Contents

Table of contents

  • Dr. Heinrich von Stephan / Stephan, Heinrich von (Public Domain)
  • Illustration: Letztes Jagdbild Sr. Excellenz des Staatssekretärs Dr. H. v. Stephan aus dem Jahre 1896
  • Title page
  • Stempel: Bibliothek des Reichs-Postamts
  • Preface
  • Text
  • Illustration: Generalpostmeister Dr. von Stephan
  • Haarwild
  • Federwild
  • Illustration: Eine Wanddekoration aus dem von Stephan'schen Speisesaale
  • Stephan als Jagddichter
  • Stephan auf und nach der Jagd
  • Schlußwort
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

* 
2 
kan als Jagoͤdichter. 
r haben in den Schilderungen von Einzeljagden Stephan als einen fein— 
sinnigen, für die Schönheit der Natur ganz außerordentlich empfäng— 
lichen Mann kennen gelernt, der den tief auf ihn einwirkenden 
Momenten der Jagd und der Außenwelt, in der er sich dabei be— 
wegte, stets einen prägnanten und auch in Prosa poetischen Ausdruck 
zu geben verstand. Von der Jagd sagte er: „Sie ist eine Kraft Germaniens. Sie lebe!“ Wohl 
wußte er seine Jagderfolge auch in numerischer Beziehung zu schätzen, aber höher als solche 
Trophäen stand ihm der Gewinn an herrlichen Seeleneindrücken von Gottes schöner, reicher 
Natur. Dem großen Schöpfer derselben droben spricht er am Schlusse eines jeden Jagdjahres 
seinen Dank aus. Geist und Gemüt, sowie eine tiefe Frömmigkeit verbanden sich in ihm 
zu einem herrlichen Dreiklang. Wir lassen nunmehr einige bisher entweder noch gar nicht 
oder nur in engerem Kreise bekannt gewordene Gedichte des Verewigten folgen. 
23. September 1882 
Das Jagdbuch ren Turava. 
An goldnen Herbstestagen, 
Wenn früh der Nebel grau 
Den edlen Hirsch zu jagen 
Im hohen Heidekraut! 
Wie wogt der Atem freier, 
Wie schwillt der Lebensmut! 
Wohlan! Du stärkster Schreier, 
Jetzt sei auf deiner Hut! 
Bald wird der Knall erdröhnen 
Beim ersten Morgenrot, 
Im Kreise deiner Schönen 
Stirbst du den schönsten Tod 
Alt wär'st vor Pein und Schmerzen 
Du tief im Wald verdorrt, 
Jetzt lebt im Waidmannsherzen 
Dein Angedenken fort. 
Und wo auf grünem Throne 
Turavas Schloß gestellt, 
Zeugt spät noch deine Krone: 
Das war ein stolzer Held! 
S., 10. November 1882 
Elegie des Staßfurter Hasen. 
Es rauscht in den Rübenwedeln, 
Verdächtig zieh'n Jäger herum; 
Da fleucht mit Thränen im Auge 
Der Has' durchs Alluvium. 
Ihn jammert der Zeiten Verderbn' 
Denn ein sehr bedenklicher Ton 
Erklang vom Hinterlader 
Mit Blei⸗-Überproduktion. 
Er seufzte: Den Kampf ums Dasein 
Verstand so realistisch ich nie; 
Es mißbraucht der Mensch gar schnöde 
Die Descendenz-Theorie! 
Als Lepus timidus kannte 
Mich stets die Geschicht' der Natur; 
Doch längst ging die Wissenschaft fürbaß 
Und alles ist heut Konfjunktur! 
Es regelt volkswirtschaftlichrechtens 
Sich jetzund Leben und Tod. 
Wohl sah ich nach mir die Nachfrag 
Doch wo blieb mein Angebot? 
Längst hab' auf die Ehr' ich verzichte: 
Der Proben-Polarisation, — 
Was mancher Dichter verdichtet, 
Steigt nicht durch die Elution.
	        

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