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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1888 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Stephan, Heinrich von
Weise, Rudolf
Titel:
Dr. Heinrich von Stephan : Ein waidmännisches Erinnerungsblatt / aus dem handschriftlichen Nachlass des Verstorbenen zusammengestellt von Dr. med. R. Weise
Erschienen:
Neudamm: J. Neumann, 1898
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Umfang:
35 Seiten
Schlagworte:
Stephan, Heinrich von ; Jagd
Berlin:
B 252 Biographie: Einzelbiographien und Familienbiographien
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15446462
Sammlung:
Berlinerinnen, Berliner
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 252 Step 5
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1888 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des VIII. Jahrgangs, 1888.
  • Nr. 1
  • Nr. 1A
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 4A
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 6A
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  • Nr. 46
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  • Nr. 47A
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Volltext

366 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
22. August 1888. 
vom schiffbaren Rheine geschieden durch den Fall über den Tafeljura 
bei Schaffhausen und die folgenden „Laufen“ und „Gewilde“, und 
der mit dem Ringer Loch beginnende Durchbruch des rheinischen 
Schiofergebirges macht das Mittelstück der Wasscrstrafse des Rheines 
zum schwierigsten: Felsriffe wechseln mit tiefen Kolken, die ganze 
Strecke eine Folge von Stromschnellen, Engen und scharfen Krümmen; 
Schift'sreiter und Lotsen haben sich hier angesiedelt, und der Aufent 
halt und die Theilung der Schiffszüge, der Umschlag in die Lichter 
fahrzeuge, auch die nicht seltenen Hävarieen sind zur Erwerbsquelle 
der Anwohner geworden. So sehen wir denn auch in dem Engpässe 
zwischen Ringen uud St. Goar am Fufs der felsigen Thalwände den 
schmalen Ufersaum dicht besetzt mit Ortschaften und darüber, von 
steiler Höhe den Strom beherrschend, die Trümmer stattlicher Burgen, 
stumme Zeugen jener rechtlosen Zeit, da Willkür und Habsucht der 
kleinen Gebietsherren die Engpässe benutzten, um ton dem reisenden 
Kaufmann Zölle zu erpessen, wohl auch die Ladungen zu plündern. 
Dom gleichen Bilde begegnen wir in den Gebirgsdurehbrüchen des 
Donaustromes und vielfach anderwärts. 
Doch es hiefse Ihre Geduld mifsbrauchen, wollte ich, in solcher 
Weise fortfahrend, zeigen, wie die Verzweigungen der natürlichen 
Wasserstraßen auf die Besiedlung sieh äufser», welch wichtige 
Rolle die C'onfluenzstädte bis weit gegen die Quellengebiete hinauf, 
dort häufig Hauptmärkte des Holzhandels, spielen, wie der Gebirgsbau 
des Flufsgcbietes hier verkehrsbe schränkend gewirkt, dort eine weit 
reichende Entfaltung des culturfördemdcn Einflusses der Wasser 
straf sc begünstigt hat, wie bei der gegenseitigen Annäherung zweier 
Flüsse oder einer Binnenwasserstrafse an einen weit in das Festland 
eindringenden Meerbusen die Verkehrsfäden sich herüber und hinüber 
spinnen, Land- und Canalverbindungen fast erzwingend, und ähn 
liches mehr. Nur zwei Worte noch über eine Gattung von Flufs- 
städten, weil ihr unser Congrefsort angehört, über die Furthstädte; 
ihre Zahl ißt sehr grofs; viele germanische Ortsnamen sind durch 
Zusammensetzung mit „furt.“ gebildet; die gleiche Bedeutung hat das 
in sJavischen Ortebezeichnungen häufig wiederkchrendc „brod“. Wo 
der Flufs, über eine feste Schwelle von Fels oder von Gestein- 
trmnmem abrinnend, ein breites, seichtes Bett ausgebildet hat, da 
konnte er von den Menschen und den Reitthieren durchwatet, mit 
Flöfsen übersetzt, auch leicht überbrückt werden. Sebou dies mußte 
die Ansiedlung veranlassen. Sie gelangte zu erhöhtem Gedeihen, 
wenn der Flufs zur Scliiffahrt, benutzt ward, die an der Furth zum 
Halt ode:* Umschlag gezwungen war. Das ganze Mittelalter hindurch, 
ja bis in die neuere Zeit, waren die Anwohner solcher Stellen darauf 
bedacht, das natürliche Verkehrshemranifs als einträglichen Zwangs 
stapel auszunutzen. In den Furtkstädten dürfen wir deshalb die 
ältesten Niederlassungen und Brücken- und Um&cklag&tädte erkennen. 
Mit ganz wenigen Ausnahmen liegen alle volkreichen Städte der 
Erde an Flüssen oder au Meeresküsten, viele an beiden zugleich, und 
meist ist es nicht schwer, in der Beziehung zum Wasser die Ursache 
des Entstehens und des Grofswerdens dieser Städte naehzuv/eisen. Die 
physischen Verhältnisse als Urgrund der Entwicklung erkennen wir 
auch in der lebhaften Wechselwirkung, die sich zwischen der Massen 
erzeugung der Forst- und Landwirtschaft und de« Bergbaues einer 
seits und der Massenbewegung auf der Waeserstrafse, dem Gedeihen 
des Grofsgewerbes und des Großhandels andererseits einstellt. Wo 
die Dinge derart liegen, da pflegt der Verkehr auf dem Flusse zur 
gröfsten Hohe wirtschaftlicher Bedeutung zu gelangen. 
Neben die in physicaliscben Bedingungen wurzelnden Ursachen 
treten nun aber die politischen Einflüsse: feindseliges Ver 
halten oder freundschaftliche Annäherung der Völker, Krieg und 
Frieden, Privilegien, Zollwesen und Handelsverträge, Colonialpolitik 
und — ein Kind unserer Zeit — die Eisenbahnpolitik, wodürch die 
culturgeographische Bedeutung der natürlichen BinnenwftBserstrafeen 
hier zurückgedrängt, dort gefördert worden ist. Die Verfolgung 
dieser Vorgänge kann zu dem Schlüsse führen, daß die Einflüsse 
solcher Art, wo sie sich in einer den physischen Bedingungen ent 
gegengesetzten Richtung geltend gemacht haben, zwar oftmals auf 
geraume Dauer für die Ausbildung der Verkehrsvcrhältnisse ent 
scheidend gewesen sind, daß aber doch in der Regel die Natur am 
Ende sich stärker gezeigt hat, als die Politik, und dafs die natürlich 
begünstigten Verkehrswege, Orte und Landstriche früher oder später 
auch die politisch bevorzugten geworden sind, dafs aber immer da, 
wo die politischen Ziele und das politische Geschehen mit der in der 
Natur begründeten Entwicklung einig gingen, die gröfsten Erfolge 
«ich eingestellt haben, und endlich, dafs die weltgeschichtlichen Er 
eignisse sich auch in der Culturgeschichte der Flüsse wiederspiegelu. 
Die Erscheinungen im einzelnen sind indeB von solcher Mannigfaltig 
keit, dafs es nicht leicht füllt, sie unter allgemeine Gesichtspunkte 
zu stellen; gestatten Sie mir deshalb an einigen Beispielen zu zeigen, 
wie da und dort unter den verschiedenartigen Einwirkungen die Be 
nutzung der Flüsse als Wasscrstrafse im Zeitlauf sich gestaltet hat. 
Erschrecken Sie nicht, wenn ich mit dem N il und dem alten 
Culturland Aegypten beginne, — der „heilige Strom“ darf in dev 
Flufagesc.kie.htc nicht übergangen werden; doch ich will mich kur/ 
fassen. Aegypten ist Stromland itn eigentlichsten Sinne des Wortes: 
seine südliche Grenze fällt mit der Grenze der Schiffbarkeit des Nils 
an den untersten Katarakten von Syene zusammen, uud die dichter 
bevölkerten Landstriche folgen dem Strome bis zu seiner Mündung. 
Während eines großen Theiles des Jahres ist der Landverkehr durch 
die Bodenverhältnisse erschwert und deshalb der Nil seit der frühesten 
Zeit die einzige Hauptstraße. Die ägyptische Sprache hat für 
„reisen“ nur das Wort „stromauf-*, „ßtromab-fahren“. Zahllose Bas 
reliefs zeigen die ganze Entwicklung des Sehiffsbaues, wie das aus 
Papyrusstcngeln gebundene Flofs allmählich in Schiffsform überging 
bis zu den achnellsegelndcn Frachtschiffen der Vornehmen. Lange 
hat der Nil nur dem inneren Verkehre gedient; denn wie nach oben 
durch die Katarakte, so war die Wasserstraße nach unten durch das 
für die Schiffahrt kaum benutzbare Delta abgeschlossen.*) Mit den 
Ptolomäern beginnen die erfolgreichen Bemühungen, den Nil zur 
Welthandelstrafse zu machen. „Der unausgesetzte Widerstreit 
zwischen den Lagiden und den Seleuciden“, schreibt Mommseu, „ist 
zugleich ein Kampf des Nils gegen den Euphrat; dieser ist im Besitz, 
jener der Prätendent“. Augußtus lief» die Ptolomäerhäfen am Rothen 
Meer und die vom Nil aus durch Trockenthäler dahin führenden 
Strafsen in guten Stand setzen. Koptos, dicht unterhalb Theben, 
wird als Hafen der indischen Kaufleute genannt. Von hier führte die 
grofse, mit Rasthäusern und Cisternen versehene Strafse nach Myos- 
hormos bei der Gabelung des rothen Meeres, Bei Plinius finden wir 
eine Berechnung, aus der die Vortheile der Nilfahrt gegenüber dem 
Landweg hervorgehen sollen. Augustus war es auch gelungen, den 
unmittelbaren Handel mit Indien in die Hände der Römer zu bringen. 
Mit Beginn der Völkerwanderungszeit erweist sich jedoch, wie schon 
zur Zeit der Ptolomäer, Arabien als «othwendiges Zwischenhftndels- 
land, die Fahrten nach Indien von Aegypten aus haben aufgehört. 
Allen arabischen Geographen gilt die Fahrt auf dem Rothen Meere 
für überaus gefährlich; die grofsen Seeschiffe löschen deshalb in 
Aden. Die Waren gehen dann auf kleineren Fahrzeugen in den 
Meerbusen und sobald wie möglich wieder an Land, um den Nil zu 
erreichen. Nilhafen ist jetzt Kus, die Fahrt von da bis Kairo dauert 
15 Tage. Hier zweigt der Canal nach Alexandria ab, der seit 1310 
sich der Stadt bis auf eine Meile genähert hat; unter unruhigen und 
schlechten Regierungen ist er häufig versandet. Den Arabern lag 
ausgesprochenermafsen viel weniger an der Verbesserung der Ver 
kehrswege als daran, dafs die Waren möglichst lange in ihrer Hand 
blieben und dadurch vertheuert wurden — das Prinzip des mittel 
alterlichen GrofshandelB überhaupt. Im ganzen kann man aber so 
wohl im Alterthum als im Mittelalter den Nil als Welthandelsstrafsc 
ansehen. Der grofsen Menge der Kauflente und Pilger war die Her 
kunft der süd- und ostasiatischen Waren i unbekannt, und die 
Sorge, dafs diese guten Dinge „per Gihon fluvium“, i. e. Nilum, auß 
dem Paradies herabgeschwemmt werden, findet sich vielfach in 
wechselnder Darstellung, sogar bei Joinville, Ludwigs des Heiligen 
Marscball und Biographen, der doch seihst in Damiette belagert und 
gefangen war. 
*) Der Versuch der Athener im Perserkriege mit einer Kriegsflotte 
ha den Nil einzudringen, endigt mit deren völliger Vernichtung. 
Weder Naukratie noch Alexandria Hegen an einem Nilarme. 
(Schluß folgt.) 
Zur Eröffnung des Hauptbahnhofes in Frankfurt ». M. 
(Fortsetzung.) 
Schon im Jahre 1874 waren durch den Baurath Kramer der 
hessischen Ludwigebaiin. die ersten Pläne für das Empfangs- 
gebäude bearbeitet worden. Es hatte dann im Jahre 1875 eine 
weitere Bearbeitung durch die Architekten OTtk und Jacobsthal 
stattgefunden. Letzterer hatte im wesentlichen die jetzige Grund 
rifsanordnung mit der Vorhalle in der Mitte beibehalten und 
sein Plan wurde als zur Ausführung geeignet anerkannt. Im 
Juli 1880 erfolgte jedoch die iw Mottenrofctsche« Entwürfe em 
pfobleae öffentliche Ausschreibung eine« Wettbewerbs für die 
Bearbeitung der Pläne des Enapfangegebäudes. Dieselbe hatte 
eine ftUseitkge Betheiligung der deutsche® Architekten zur Folge. 
Unter den 59 ein gegangenen Arbeiten erhielt bekanntlich der König!. 
Landbaninapector Eggert, z. Z. in Strafsbüig, doa ersten Preis. Der 
Entwurf zeichnete sich durch eine einheitliche and reife Gestaltung der
	        

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