Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 4.1937 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Other titles:
Stenographischer Verhandlungsbericht über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Publication:
Berlin: Magistrat 1938
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
Jahrgang 1934-Jahrgang 1938
ZDB-ID:
2861603-0 ZDB
Previous Title:
Stenographische Berichte über die Sitzungen des Stadtgemeindeausschusses und der ständigen, endgültig beschließenden Ausschüsse der Stadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1937
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Urban Studies:
Kws 757 Verwaltungsorganisation: Allgemeines
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8496427
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 758 StVV 7:19
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Public administration,politics
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 1, 21. Januar 1937

Contents

Table of contents

  • Stenographische Verhandlungsberichte über die Beratungen mit den Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 4.1937 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste
  • Nr. 1, 21. Januar 1937
  • Nr. 2, 11. Februar 1937
  • Nr. 3, 25. Februar 1937
  • Nr. 4, 11. März 1937
  • Nr. 5, 23. März 1937
  • Nr. 6, 6. April 1937
  • Nr. 7, 15. April 1937
  • Nr. 8, 11. Mai 1937
  • Nr. 9, 3. Juni 1937
  • Nr. 10, 24. Juni 1937
  • Nr. 11, 2. September 1937
  • Nr. 12, 7. Oktober 1937
  • Nr. 13, 4. November 1937
  • Nr. 14, 30. November 1937
  • Nr. 15, 14. Dezember 1937

Full text

4 
Sitzung am 21. Januar 1937. 
fordern zu können. Die Firma kommt also sehr billig 
davon und kann nun erhobenen Hauptes hingehen 
und sagen: Jetzt ist alles in Butter mit der Stadt 
Berlin.'— Darum glauben wir, daß es vielleicht doch 
richtiger sein könnte, selbst wenn man dadurch Mühe 
und Umstände hat, es lieber durch eine wirkliche, 
rechtlich fundierte Entscheidung aus der Welt schaffen 
zu lassen und zu sagen: Diese Firma hat sich hier auch 
gerichtsnotorisch als durchaus unzuverlässig erwiesen. 
Sie hat nicht nur hier, sondern auch an anderen 
Punkten das Vertrauen, das man in eine Baufirma 
setzen muß, gröblich enttäuscht. Von diesem Gesichts 
punkt aus schien es uns nicht gerade sehr erwünscht, 
daß hier ausdrücklich noch in dem Vergleich gesagt 
wird: Die Firma darf sich weiterhin später an An 
geboten, an Bewerbungen, an Ausschreibungen be 
teiligen. Wir bitten, vielleicht von diesem Standpunkt 
aus die Frage doch noch einmal erwägen zu wollen. 
Bei dieser Gelegenheit darf ich mir noch eine 
weitere Frage gestatten. Es würde uns interessieren 
zu hören, was aus dem anderen, vor einiger Zeit 
geschlossenen sogenannten „Baulöwen-Vergleich" ge 
worden ist, insbesondere was bisher an Gegenwerten 
aus diesem Vergleich bei der Stadt tatsächlich ein 
gegangen ist. 
Oberbürgermeister und Stadlpräsident Dr.Lippert: 
Um das Letztere vorwegzunehmen, so freue ich mich, 
Parteigenosse Dr. Denker, daß Sie auf diese Frage 
gekommen sind. Das sog. „Vaulöwen-Abkommen" hat 
eigentlich bisher recht gut sunktioniert. Wir haben — 
das läßt sich zahlenmäßig nachweisen — schon eine 
ganze Menge Nutzen im Sinne der Wohnungsbau- 
verbiÜigungsaktion daraus ziehen können. Leider bin 
ich nun nicht in der Lage, Ihnen aus dem Hand 
gelenk darüber konkrete Zahlenunterlagen zu geben, 
weil Parteigenosse Pfeil zusammen mit Parteigenossen 
Kölzow auf Dienstreise, auf Urlaub ist. Aber wenn 
es Sie interessieren sollte, können Sie sich die Zahlen 
selbstverständlich jederzeit bei Parteigenossen Pfeil 
geben lassen. 
Was nun die Firma Schäler anbetrifft, so dürfen 
wir dabei eines nicht vergessen: Es handelt sich um 
die Liquidation einer Angelegenheit, 'die ja lange vor 
unserer Zeit passiert ist und die teilweise bis zu 
10 Jahren zurückliegt. Daß die Firma in der damali 
gen Zeit die Stadt bösartig übers Ohr gehauen hat, 
darüber sind wir uns alle klar, aber Sie wissen selber, 
wie es mit solchen Baugeschichten liegt, wenn man 
nachträglich in einen Prozeß hineinkommt und nach 
so langer Zeit schließlich und endlich auf Sachver 
ständigengutachten angewiesen ist, die dann die Grund 
lage für ein Urteil des Gerichts bilden sollen. Die 
Verwaltung ist bei Betrachtung der gesamten Schadens 
summe, die zwischen 80 000 und 90 000 RM beträgt, 
von zwei Gesichtspunkten ausgegangen: Das eine sind 
die Beträge, wo die Firma ganz handgreiflich betrogen 
hat, indem sie sich beispielsweise Sachen hat bezahlen 
lassen, die sie überhaupt nie ausgeführt hat, was man 
heute ja noch an den Bauten nachweisen könnte, und 
ähnliches. Dann sind aber auch eine ganze Menge 
Dinge, die etwa betreffen minderwertiges Material, 
schlechtes Zement, zuviel Sand im Zement und was 
dergleichen Dinge mehr sind. Wir haben uns gefragt: 
Wie werden wir das nach so langer Zeit im Prozeß 
noch feststellen können? Um nun überhaupt die ganze 
Sache, die ja nicht unsere Sache ist, abzuschließen, 
glaubten wir immerhin diesen Vergleich in Rechnung 
stellen zu sollen, um endlich mal einen Schlußstrich zu 
ziehen. Ich kann nur das wiederholen, was der Herr 
Stadtkämmerer schon gesagt hat: Dieser Passus in dem 
Vergleich, daß die Firma von der Angebotsabgabe 
nicht ausgeschlossen sein soll, ist tatsächlich nur eine 
Floskel, denn es liegt ja vollkommen in unserer Hand. 
Entweder wird ein Bauvorhaben allgemein aus 
geschrieben (dann brauchen wir dieser Firma den Zu 
schlag nicht zu erteilen) oder es wird beschränkt aus 
geschrieben (dann brauchen wir die Firma von vorn 
herein nicht aufzufordern). Einigkeit — nicht wahr, 
Herr Kämmerer? — besteht jedenfalls in sämtlichen 
Zweigen der Verwaltung darüber, daß die Firma 
Schäler von uns nie mehr einen Auftrag bekommt. 
Im übrigen, selbst wenn wir uns nun also, sagen 
wir mal, noch etwas energischer gegen die Firma 
stellen würden, hätte das, glaube ich, für die Firma 
gar keine große Kümmernis zur Folge; denn leider 
ist es so — das kann ich in diesem Kreise ruhig aus 
sprechen —, daß eine ganze Reihe von Firmen, die 
mehr oder weniger anrüchig sind, bei der großen Not 
lage, in der sich das Reich befindet, heute von promi 
nenten Reichsbehörden, insbesondere bei dringenden 
Bauten der Heeresverwaltung, bei Luftfahrtbauten 
usw. herangezogen werden. 
(Ratsherr Treff: Stimmt!) 
Ich staune selber manchmal, wenn ich an solchen Bau 
vorhaben vorbeikomme, die Schilder sehe und denken 
muß: Gott, den Bruder kennst du doch, das ist doch 
ein ganz fauler Kopf! — Darauf haben wir gar keinen 
Einfluß, wir müssen das nun einmal hinnehmen. Ich 
glaube, Parteigenosse Dr. Denker, wir haben in dieser 
Angelegenheit getan, was wir tun konnten. Wir retten 
immerhin ohne einen großen Prozeß und, ohne daß 
wir nun noch jahrelang uns mit den Gerichten herum 
schlagen, 37 000 RM, nach Ansicht der Verwaltungs 
juristen das, was wir tatsächlich bei einem Prozeß 
besten Falles kriegen würden. Ich glaube, daß wir 
damit die Angelegenheit eigentlich abschließen könnten. 
Möchten Sie, Herr Kämmerer, noch etwas dazu 
bemerken? 
(Stadtkämmerer Prof. Dr. Hettlage: Nein!) 
Dann darf ich fortfahren. Punkt 5: 
Genehmigung weiterer überplanmäßiger und außer 
planmäßiger Ausgaben im Haushalt 1836 — 
Drucks. 6 —. 
Das ist im einschlägigen Beirat sehr eingehend 
besprochen worden. Wenn es gewünscht wird, gibt 
der Herr Kämmerer darüber noch Auskunft. — Das 
wird nicht gewünscht. 
Ich darf dann zu Punkt 6 übergehen: 
Nachbewilligung von Mitteln für die Errichtung 
des Verwaltungsgebäudes im Verwaltungsbezirk 
Tiergarten — Drucks. 7 —. 
Hierzu wird auch nicht das Wort gewünscht. 
Dann kommt Punkt 7: 
Festsetzung der INüllbeseitigungsgebühren für das 
Rechnungsjahr 1937 — Drucks. 11 —. 
Die Müllbeseitigungsgebühren sind nicht geändert. 
Ich muß Ihnen noch zur Kenntnis geben, daß sich 
nach der vorliegenden Drucksache nachträglich noch eine 
formelle Änderung ergeben hat. Die Ihnen vorgelegte 
Entschließung muß — nur in einem Passus — etwas 
geändert werden, weil nämlich inzwischen die neue 
Ortssatzung über die städtische Müllbeseitigung ge 
nehmigt worden ist, die am 1. April d. I. in Kraft 
tritt. In der Entschließung muß es daher bei Einzel 
leistungen statt „(8 6 Abs. 3 des Ortsgesetzes)" heißen: 
„(8 9 der Ortssatzung)". Das ist lediglich deshalb not 
wendig, weil das Ortsgesetz ersetzt worden ist durch die 
Ortssatzung. Diese Änderung hat lediglich formelle 
Bedeutung. Ich wollte Ihnen nur pflichtgemäß davon 
Kenntnis geben. 
Wird sonst zu diesem Punkt das Wort ge 
wünscht? —
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF (compressed) PDF (Original size)
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.