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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1907 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin / Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Subseries:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin und Umgegend
Other titles:
Branchen-Telefon-Adreßbuch Groß-Berlin
Publication:
herausgegeben von der Senatsverwaltung für Post- und Fernmeldewesen: Berlin 1922
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Dates of Publication:
3.1922 ; mehr nicht digitalisiert
Scope:
Online-Ressource
ZDB-ID:
3067989-8 ZDB
Succeeding Title:
Amtliches Fernsprechbuch für Berlin
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1922
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15476690
Location:
Landesarchiv Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Telephone Directories Berlin (Business)

Chapter

Title:
Teil II. Handel- und Gewerbetreibende

Chapter

Title:
D

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1907 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XXVII. Jahrgangs, 1907.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • Nr. 53
  • Nr. 54
  • Nr. 55
  • Nr. 56
  • Nr. 57
  • Nr. 58
  • Nr. 59
  • Nr. 60
  • Nr. 61
  • Nr. 62
  • Nr. 63
  • Nr. 64
  • Nr. 65
  • Nr. 66
  • Nr. 67
  • Nr. 68
  • Nr. 69
  • Nr. 70
  • Nr. 71
  • Nr. 72
  • Nr. 73
  • Nr. 74
  • Nr. 75
  • Nr. 76
  • Nr. 77
  • Nr. 78
  • Nr. 79
  • Nr. 80
  • Nr. 81
  • Nr. 82
  • Nr. 83
  • Nr. 84
  • Nr. 85
  • Nr. 86
  • Nr. 87
  • Nr. 88
  • Nr. 89
  • Nr. 90
  • Nr. 91
  • Nr. 92
  • Nr. 93
  • Nr. 94
  • Nr. 95
  • Nr. 96
  • Nr. 97
  • Nr. 98
  • Nr. 99
  • Nr. 100
  • Nr. 101
  • Nr. 102
  • Nr. 103
  • Nr. 104
  • Nr. 105

Full text

230 
Zentralblatt der Bauverwaltung. 
24. April 1907. 
Dr. Thür aufgestellten Grundrißskizzen von dem Regierungs- 
uad Baurat Diestel und dein damaligen Landbauinspektor Carsten 
bearbeitet. Die Leitung der Ausführung, insbesondere auch die archi 
tektonische Ausbildung des Neubaues im einzelnen bat unter Ober 
leitung des Zweitgenannten der damalige Regierungsbaumeister 
Krielke geschickt und sorgfältig bewirkt. 1). 
Über Untersuchung 
Bei der Auswahl der Mauersteine für kleinere Bauten ist es 
häufig nicht tunlich, von den betreffenden Werken — Ziegeleien, Kalk 
sandsteinfabriken bczw. Zementstein werken — Zeugnisse des Lxchter- 
felder Materialprtifungsamtes einzufordern. Die meisten dieser Werke 
haben ihre Erzeugnisse dort gar nicht prüfen lassen,') und wollte man 
ihnen zumuten, ftir den vorliegenden Fall, etwa einen ländlichen Schul 
bau, ihrem Angebote das betreffende Zeugnis beizufügen, so würden 
sie die Kosten — etwa 150 Mark — scheuen, die ja auch bei einer 
Lieferung von 80 Tsd. Steinen für etwa 2000 Mark, wie sie zu solch einem 
Bauwerk gehören, in keinem rechten Verhältnis stehen. Zudem hat 
das Zeugnis für den Besitzer einer kleinen Ziegelei beispielsweise 
keinen weiteren Wert, da die sonstigen Abnehmer nicht danach ver 
langen, auch der „Brand“, den die Ziegelei liefert, erfahruiigsinäßig 
in jedem Jahr recht verschieden ausfallt. Zudem beziehen sich die 
Licbterfelder Prüfungen wohl auf Druckfestigkeit und bei besonderem 
Anträge gegen erheblich höhere Gebühren auf Feuerfestigkeit, aber 
meines Wissens nicht auf hygroskopische und kapillare Eigenschaften 
sowie auf Verhalten gegen Wärmeunterschiede. Gerade diese Eigen 
schaften fallen aber besonders bei der Frage der Verwendbarkeit 
von Kalksand- und Zementsteinen sehr ins Gewicht. 
Um also in der Praxis ein klares Bild über die angebotenen 
Materialien zu gewinnen, ist man, wenn man die sehr zweifelhaften 
Ergebnisse der „Erfahrung“ nicht allein gelten lassen will, auf die 
Vornahme eigener Untersuchungen angewiesen. Dergleichen auzu- 
stelleu ist nicht allzu schwierig. Natürlich darf man nicht dieselben 
Anforderungen an die wissenschaftliche Genauigkeit der Ergebnisse 
stellen, wie das Lichterfelder Amt: doch weisen die Ergebnisse, wie 
unten dargelegt, so erhebliche Unterschiede auf, daß eine Fehlergrenze, 
wenn man sie auch auf 10 vH, annehmen will, das 
Urteil nur unwesentlich beeinflussen könnte. 
Wohl an allen Orten, die Sitz einer Kreisbauinspektion 
sind, wird sich eine Zementfliescnwerkstelle oder eine kleine 
Maschinenbauanstalt befinden. Diese Anlagen enthalten stets, wenn 
nicht hydraulische, so doch Fianddruckpressen, mittels derer Druck 
versuche an Mauersteinen angestellt werden können. Im vor 
liegenden Falle bediente ich mich einer Hebelpresse, die sonst zur 
Herstellung von Zementfliesen dient und die mittels eines am Ende 
des Hebelarmes angehängten Kastens mit Gewichten die Aufgabe. 
Mauersteine zu zerpressen, zur Zufriedenheit erfüllte. Die Steine wurden 
in eine BettuDg von feinem Sand eingelegt und mit einer derartigen 
Sandschicbt überdeckt, damit die etwaige Rauheit der Oberfläche 
nicht störend wirken konnte. Zur FülluDg des Gewichtkastens 
wurden Mauersteine benutzt und sorgfältig darauf geachtet, daß diese 
ohne Stoß ein geführt wurden. Eine einfache Umrechnung ergab 
folgende Durchschnittsergebnisse : 
... 
Material 
Herkunft 
Druckfestig 
... 
kg/qcm 
( 
Ückermünde 
102 
Ziegelstein : 
1. \ Greifenberger 
64 
1 
2. / Gutsziegelei 
124 
1. Fabrik 
152 
Kalksandstein 
i 2- - 
96 
! 1. Fabrik 
I 44 
Zementstein 
2. „ 
30 
Zu diesen Ziffern, die in den hiesigen Fachkreisen größte Über 
raschung hervorgerufen haben, bemerke icb, daß es sich ausschließ 
lich um nicht unbedeutende Werke handelt, auch die letztgenannte 
Zementsteinfabrik, die ein ausgedehntes Absatzgebiet bat, arbeitet 
mit vortrefflichen Rohstoffen, das angewandte Mischungsverhältnis 
2 Teile Zement, 1 Teil Kalk, 24 Teile Sand ist offenbar zu mager. 2 ) 
Vergleicht man diese Ergebnisse mit denen, die das Lichterfelder 
Amt als Durchschnitt seiner Ziegelsteinuntersuchungen in den Jahren 
l ) Eine Umfrage bei acht für den Baukreis Greifenberg in Pommern 
hauptsächlich liefernden Ziegeleien einschl. der sehr bedeutenden 
Werke in Ückermünde ergab, daß nirgends die fragliche Untersuchung 
herbeigeführt war. 
9 ) Übrigens sollen die Zementsteine sehr nachhärten, was ich 
erst später untersuchen kann. 
von Mauersteinen. 
1895 bis 1897 veröffentlicht hat,*) so kommt man zu dem Schluß, 
daß die Fabriken, die ihr Material dort zur Prüfung eingereicht 
haben, fast ausschließlich weit bessere Ergebnisse erzielt haben. 
Als Durchschnittssätze bezeichnet jener Bericht für 
Ilartbrandsteine .... 250—350 kg/qcm, 
IUntermauernngssteioe . 150—300 kg/qcm. 
Die Ergebnisse für porige Ziegelsteine lauten dagegen auf durch 
schnittlich 57 kg/qcm. 
Im allgemeinen geben naturgemäß nur die besten und größten 
Ziegeleien ihre Steine zur Prüfung; wenn man sich darum auch in 
Anbetracht dieser Verhältnisse nicht davor scheuen wird, bei ein 
stöckigen ländlichen Gebäuden nach wie vor die Steine nahe 
gelegener Werke mit nicht zu schlechter Festigkeitsziffer zu ver 
wenden, so geben die obigen Zahlen doch zu mancherlei Bedenken 
Anlaß. 
Die leicht auszuführende Prüfung des Gewichtsunterschiedes 
der Steine in luftfenchtem und mit Wasser gesättigtem Zustande 
ergab allenthalben ziemlich gleiche Gewichtszunahme (400 g), nur 
die Kalksandsteinfabrik 2 arbeitet mit zu wenig — etwa der Hälfte — 
Porigkeit und wird also beim Bau Nachteile erzielen, wie sie eine 
Bruchsteimnauer im Gefolge hat. 
Wesentlicher erscheint mir die Prüfung der Steine auf 
Saugekraft. Ist diese sehr groß, so wird der Stein die Feuchtigkeit 
des Bodens und — besonders der Schlagregen — der Witterung 
umso rascher ansaugen. Hierdurch entstehen durchfeuchtete 
Wände, Diese Eigenschaft ist nicht zu verwechseln mit dem Be 
schlagen der InDenfläche der Wände, einer Folge der Wärme 
leitung des Mauerwerks (s. unten). 
Die l laarröhrchenkraft habe ich vergleichend in der Weise geprüft, 
daß ich gleich große und gleich trockene Steine der drei Sorten 
hochkantig in ein flaches Gelaß mit geringem Wasserinhalt stellte und 
nach 80 Minuten die Feuchtigkeitsgrenze oberhalb des Wasserspiegels 
fesfcstellte. Das Ergebnis war: 
bei Ziegelstein. . . 12cm, 
„ Kalksandstein . ß l / 2 cm, 
„ Zementstein . . 16 cm. 
In dieser Beziehung erwies sich also der Kalksandstein als 
günstigster, der Zementstein als ungünstigster Baustein. 
Von besonderer Bedeutung erschienen mir ferner Versuche auf 
Wärmeleitung (Transmission) und spezifische Wärme der drei 
Steinsorten. Die sehr zeitgemäße Frage, ob Wohnungen in Kalk 
sandstein- bezw. Zementsteinhäusern den Wärmeschwankungen der 
Außenluft mehr ausgesetzt sind, als solche in Ziegelsteinhäuaem, 
ist meines Wissens noch nicht durch Versuche gelöst. Da es sich auch 
hier nur um relative Ergebnisse handelt, läßt sich schon aus einem 
einfachen Versuche die gewünschte Belehrung entnehmen. Zu diesem 
Zwecke wird der Stein flach auf die Kanten der Sitzbretter zweier 
Stühle gelegt, die so weit voneinander gerückt sind, daß die kurzen 
Seiten nur gerade aufliegen. Auf den Stein kommt ein Thermometer, 
am besten ein aus seiner llolzhülse ausgelüstes Badethermometer, so zu 
liegen, daß seine Kugel den Stein berührt, Mittels einer aufgelegten, 
nach unten offenen Papphülse, die an der Seitenwand einen Aus 
schnitt für das Thermometer erhält, wird dieses zum größten Teile 
verdeckt, so daß sich unterhalb der Hülse eine ziemlich unbeweg 
liche Luftschicht bildet. Nachdem die Zimmerwärme, mit der 
zuerst die des Steines übereinstimmt, gemessen worden ist, wird eine 
Petroleumlampe unter dessen Mitte gestellt und die Wärme- 
erhohung oberhalb des Steins von fünf zu fünf Minuten ab 
gelesen. 
Des Vergleichs wegen ließ ich einen Eichenholzklotz und ein Stück 
Schmiedeeisen in gleicher Stärke, wie der Normalstem, anfertigen 
und setzte diese demselben Versuche aus. 
Die Ergebnisse sind aus nebenstehender Tabelle (oben) er 
sichtlich. 
Es ist durchgängig zu beobachten, daß die Wärmezunahme in den 
einzelnen Zeiträumen nach einiger Zeit geringer wird. Dies ist der 
Augenblick, wo nicht mehr allein das Leitungsverroögen, sondern auch 
die spezifische Wärme des Probekörpers wirksam wird (s. unten). 
Zur Gewinnung eines übersichtlichen Vergleichs sollen hier 
folgende Angaben aus der Tabelle zusammengestellt werden: 
3) Mitteilungen aus den technischen Versuchsanstalten. Jahrgang 
1899, Heft 4, $. 179 ff, — Versuchsergebnisse von Zement- usw. -steinen 
sind im Jahrg. 1905, Heft 3 veröffentlicht.
	        

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